The Host

Originaltitel: Gwoemul
Alternativtitel: Goi-mool
Herstellungsland: Südkorea
Erscheinungsjahr:  2006
Regie: Bong Joon-ho

Darsteller

Figur

Kang-ho Song  Gang-Du Park
Hie-bong Byeon  Hie-bong Park
Hae-il Park  Nam-il Park
Du-na Bae  Nam-Joo Park
Ah-sung Ko  Hyun-seo Park
David Joseph Anselmo  Donald
Brian Rhee  Koreanischer Arzt
  
Subgenre: Krypto-Mutanten
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Inhalt

Im Jahr 2000 entsorgt ein Labor Unmengen von Formaldehyd in der Kanalisation, so dass die Chemikalie in den Han Fluss läuft. 6 Jahre später taucht in Seoul eine mutierte Riesenkaulquappe auf und frisst sich an Passanten satt. Zu den Opfern zählt auch Gang-Du's Tochter. Kurz darauf berichtet das amerikanische Militär, dass das Monster Überträger eines gefährlichen Virus sei. Jeder, der Kontakt hatte, wird unter Quarantäne gestellt. Im Krankenhaus wird Gang-Du von seiner tot geglaubten Tochter angerufen. Diese wurde von der Bestie zusammen mit etlichen Leichen in einen Schacht geschleppt. Weder Polizei noch Krankenhausmitarbeiter glauben Gang-Du, so dass er zusammen mit seiner Familie aus dem Krankenhaus ausbricht, um seine Tochter zu finden, doch ...

Kommentar

"The Host" – ein echter Knaller aus Südkorea. Ich war sehr positiv überrascht, denn der Film ist nicht nur gut, sondern auch anders als andere Monsterfilme. Der Anfang beruht auf einer wahren Begebenheit, im Jahr 2000 wurden auf einer US-Basis 120 Liter Formaldehyd im Han Fluss entsorgt - die weitere Story ist natürlich fiktiv. Das Monster wird früh und häufig gezeigt und kann sich wirklich sehen lassen, die Programmierer haben hier sehr ordentlich gearbeitet. Die Story ist spannend, witzig und gefühlvoll. Es gibt keine klassischen Helden, sondern eine sozial schwache und recht kuriose Familie, die verzweifelt nach der Tochter sucht, die tapfer im Unterschlupf der Bestie ausharrt. Besonders gut fand ich die Szene, wo das Tier Unmengen von Knochen und Schädeln der verdauten Opfer in den Schacht auswürgt. Militär und Regierung werden hier sehr negativ dargestellt, die offenkundige Kritik bietet Stoff zum Nachdenken. Auch das Ende ist anders als erwartet, also kein typisches Happy-End. Ein wirklich sehenswerter Film, nicht nur für Monsterfans.

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist mit netten Extras bei Ascot Elite Home Entertainment / MFA+ auf DVD erschienen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (53 Stimmen)
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Weitere Kommentare zum Film

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Werhirsch, 16.04.07
Der Film ist mein Geheimtipp 2007!! OK, die Einleitungsstory mit dem Giftmüll (Formaldehyd) ist nicht neu, aber wo andere Monsterfilme erstmal eine dreiviertel Stunde "Vorpalaver" durchziehen, bis sie endlich zur Sache bzw. zum Monster kommen, gibt "Gwoemul" (Originaltitel) von Anfang an Vollgas! Und das tolle (CGI) Monster ist nicht nur in dunklen Teilaufnahmen zu sehen, sondern mischt gleich bei vollem Tageslicht eine Vergnügungswiese auf und haut sich mit den Besuchern gehörig den Schlund voll! Die Komik in manchen Szenen kommt auch nicht zu kurz, z.B. wenn der Held mit einem Verkehrsschild (an dem ein riesiger Betonfuss hängt) auf das Monster losgeht. Toller Film, ein wenig Komik, viel Action und viel menschliches Monsterfutter! Die DVD wird auf jeden Fall gekauft!!!
 
Berti, 14.06.07
Im Großen und Ganzen hat mir der Film auch sehr gut gefallen, nur leider hätte ich mir ein bisserl mehr Infos bezüglich dem Monster und allgemein gewünscht. Mir hat da einfach was gefehlt- wo lebte das Monster die ganzen sechs Jahre lang? Von was hat es sich in der Zeit ernährt? Warum durchstreift das Militär nicht die Abwässerkanäle? Sie desinfizieren alles aber sie suchen und jagen nicht das Monster, das so viele Menschen auf dem Gewissen hat. Fragen über Fragen. Aber egal. Ansonsten fand ich ihn teilweise irre spannend- z.B. als sich das Mädchen am Monster entlang zu befreien versucht und nachher dann gefressen wird. Das Finale war ebenfalls super spannend und ein berührender Schluss.
 
Otzitotz, 30.06.07
Die beste Szene vom ganzen Film ist die wo das Monster die ganzen Knochen raus würgt, echt cool. Oder wie der Vater zum Schluss die Kinder dann aus dem Schlund raus zieht- das ist doch auch mal was Neues! Ich fand den Film sehr gut- wenn auch ein paar mehr Details über das Monster gezeigt hätten werden können. Eigentlich ist es hauptsächlich ja nur um diese witzige „Virenfamilie“ gegangen. Um das Monster hat sich einstweilen keiner gekümmert. Der Schlusskampf war geil. Der Pfeil voll ins Auge- das hat was.
 
MaxxiHaxxi1, 18.09.07
Wie schon erwähnt ist the Host ein richtig guter Monsterfilm mit einem echt geilen Monster, guten Schauspielern, ein paar seeeehr spannende Szenen und einem überraschenden Ende. Teilweise sehr witzig mit lustiger dazu passender Musik, guten Effekten und einem Monster dass man zum Glück auch tagsüber sieht, nicht nur im Dunkeln. Überraschender Weise gibt es hier kein Blut und keine Splatterszenen. Die Leute werden immer gleich im Ganzen runter gewürgt. Das hätte man ruhig etwas dramatischer machen können
 
LONEWOLF, 19.07.08
Ihr habt Recht,dieser Koreaschocker brauch sich zwischen den vielen Hollywoodkrachern nicht zu verstrecken!Super Schauspieler,tolles Drehbuch und eine gelungene Kameraführung.Song Kang-ho hat ja schon in "Memories of Murder" und in "Sympathy for Mr. Vengeance" eine geniale und gelungene Vorstellung abgeliefert!Absolut Top!Von mir Fünf Sternchen.
 
Harryik, 06.05.09
Toller Film! Ich war auch sehr postiv überrascht. Das "Monster" ist sehr gut gemacht und wie die Leute gefressen werden ist echt "krass!" Die Darsteller haben ihren Job einfach Super gemacht. Die Story war etwas lückenhaft aber sonst gut. Mein Fazit ist: Koreas vielleicht bester Film im Genre Horror, Super Schauspieler, Super gemachtes Monster! "The Host" bekommt von meiner Seite 4/5 Sterne.
 
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