Horror-Alligator

Originaltitel: Alligator
Alternativtitel: Der Horror-Alligator
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  1980
Regie: Lewis Teague

Darsteller

Figur

Robert Forster  David Madison
Robin Riker  Marisa Kendall
Michael V. Gazzo  Chief Clark
Dean Jagger  Slade
Sydney Lassick  Luke Gutchel
Jack Carter  Mayor
Perry Lang  Officer Jim Kelly
  
Subgenre: Krokodile
Sequels: Horror-Alligator (1980)
Alligator II - Die Mutation (1991)
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Inhalt

Als Geburtstagsgeschenk erhält ein Mädchen einen kleinen Baby-Alligator. Da dies jedoch kein Kuscheltier ist, wird es kurzerhand durchs Klo entsorgt. Dort überlebt das Tier etliche Jahre. Ein Labor entsorgt hormonverseuchte Versuchstiere in der Kanalisation, wovon sich der Alligator ernährt. Das Tier entwickelt sich zu einem Riesen-Alligator. Der Polizist David Madison steigt mit seinem Partner in die Kanalisation herab und macht eine unliebsame Begegnung, die seinem Partner das Leben kostet. Leider will keiner die Geschichte vom Riesen-Alligator glauben. Erst als weitere Personen verschwinden wird die Jagt aufgenommen.

Kommentar

Alligator ist der Kroko-Klassiker schlechthin. Die einfache, aber sehr gut umgesetzte Story glänzt mit großartigen Schauspielern und tollen Effekten. Der Alligator wirkt sehr realistisch, und auch die Story kommt glaubwürdig rüber, was den Film sehr spannend macht. Dieses Meisterwerk von Regisseur Lewis Teague (Cujo, Katzenauge) sorgte für viele Nachahmer.

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei Laser Paradise unter dem Originaltitel auf DVD erschienen. Auf VHS ist er unter anderem von Astro mit sehr gutem, digital aufbereitetem Bild auf dem Originaltitel Alligator erschienen. Der Film ist auf Börsen oder bei Ebay meist recht günstig zu bekommen. Den Kauf wird man sicherlich nicht bereuen. Es gibt auch eine seltene Auflage mit schönem Cover von Jaguar Video auf VHS unter dem Titel "Der Horror-Alligator".

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (127 Stimmen)
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Weitere Kommentare zum Film

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Dark Rider, 25.01.05
Der Horror Alligator ist ein Klassiker. Die Story ist unterhaltsam und der Alligator wird ebefalls toll in Szene gesetzt. Es gibt es auch einige blutige Einlagen. Jeder TierhorrorFan sollte diesen Film kennen.
 
Flat Eric, 03.09.05
Dieser Film ist jetzt endgültig nichts mehr für weiche Gemüter und kann manchmal sogar Alpträume verursachen.Ich fand ihn aber gut da die Spezialeffekte spitze gemacht sind und das Monster in Form eines Alligators auf einen richtig gruselig wirkt."Sehr gut".
 
Anonym, 09.03.06
Der Film ist super, die Schauspieler spielen ihre Rolle alle überzeugend und das Krokodil sieht doch ganz schön echt aus.Ich finde nur das der Film für eine FSK 12 Version doch ganz schön brutal ist aber ansonsten hat dieser Film auf mich sehr positiv gewirkt. Wer disen Film irdendwo günstig sieht sollte zugreifen.Es lohnt sich!
 
GabriellaZP, 27.08.06
Ich bin totaler Horror-Fan. Diese Film ist einfach nur genial. Ich hatte genügend schlaflose Nächte deswegen. Wahrsch weil ich ihn schon mit 11 gesehen hab...
 
Filmfreak, 28.08.06
Und wieder einmal ein gelungener Kroko-Horror. der Alligator sieht ja schon fast echt aus und Schauspieler und Handlung sind auch ziemlich gut. der Film vermag zu gefallen, ist aber wahrscheinlich nicht jedermans Sache.
 
Berti, 28.09.06
Leider fand auch ich die Schauspieler sehr schlecht. Außerdem war der Film überhaupt nicht spannend für mich. Die Musik ist gut, und der Alligator wurde auch gut gemacht. Aber mein Video ist leider schon sehr alt und ich habe es damals vom Fernsehen aufgenommen. Da hier so viel über blutrünstige und brutale Szenen geschrieben wird, wurde bei meiner Version wahrscheinlich alles raus geschnitten. Denn Blut sah ich leider gar keines. Aber es gibt schlimmere Filme!
 
Kartotzi, 25.09.06
Sorry- aber dass hier jedermann die schauspielerischen Leistungen so lobt, ist mir wirklich ein Rätsel!! Ich fand die Schauspieler so schlecht, dass ich deswegen bei vielen Szenen einfach nur schmunzeln musste, anstatt mich zu gruseln. Der Film selbst wäre nicht so schlecht- und das Krokodil selbst ist toll gemacht. Aber wie gesagt- durch die müden und unglaubwürdigen Darsteller- wirkte das Ganze teilweise nur lächerlich.
 
Maxxi Haxxi, 04.10.06
Ich fand die Fress- Szenen geil. Vor allem als er den „Krokodil- Jäger“ verschlungen hat. Toll gemacht!! Das Vieh selbst kam sehr gut rüber und die Story wurde gut aufgebaut. Die Musik erinnerte anfangs an den Film Mörderspinnen und war den ganzen Film über gut eingesetzt.
 
Marc, 22.06.07
Ich hatte mir den Film neulich auf Video bestellt und fand ihn echt klasse gemacht. Einer der bsten Krokodilklassike die ich kenne. Nur der Anfang war einbisschen langweilig.
 
xenocyborg, 18.05.08
Einer der besten Kroko-Filme aller zeiten.Ich hatte ein richtig mulmiges Gefühl als der Alligator das Kind im Pool gefressen hat.Manchmal sieht das Blut aber aus wie aufgeklebt,trotzdem ein toller Film
 
Rainier-Wüstenhube, 14.12.08
Dieser Film ( Der Horror Alligator ) ist super. Der Star ( Robert Forster ) David Madison hat mir so gut gefallen, dass ich schon einen Brief an ihn geschrieben habe. Der Alligator sah voll echt aus, und auch die Angriffe waren erfolgreich. Der Alligator war ein echtes Monster. Er hatte viele Menschen gefressen, und auch die Musik fand ich sehr gut. Der Film erinnert mich an ( Der Weiße Hai ) und ( Der Weiße Hai 2 ). Gut dass es diesen Film gibt.Dieser Alligator war ein erfolg.
 
Elvis, 29.06.09
Das einzige was ich bemängeln kann ist dass der Film so selten im Fernsehen kommt, ich glaub ich habe den jetzt schon8-10 Jahre nicht mehr gesehen, ich kenne ihn aber noch gut denn er ist einfach das beste was es in Sachen Kroko-Filme gibt, sogar besser als Lake Placid! Das Ende allerdings ist nicht so mein Ding, ist zwar lustig der Streit mit der alten Frau die mit dem Wagen auf dem Gulli steht, dch mal ehrlich ein Tier zum Sprengstoff locken und dann einfach zünden - das wars dann... wer fällt denn darauf rein, außerdem ist diese Endkampf-ersion schon älter als die Stadt in der der Film spielt, aber gut das ist Ansichtssache, die Schauspielerische Leistung ebenso, die für mich nicht das gelbe vom Ei ist. Dennoch der Film verdient Annerkennung und 5 Sterne.
 
TyrannosaurusRex3000, 02.08.09
Hab diesen Film nun auch entlich zu Gesicht bekommen. Bislang kannte ich nur den zweiten Teil und fand ihn recht ok. Nun da ich Teil 1 kenne merkte ich das Teil 2 einiges nachahmte. Zu Teil 1 kann man aber nur sagen, das er ein echt geniales Stück Tier-Horror Filmgeschichte ist. Die Effekte sind top, die Schauspieler sind top... An ein oder zwei Stellen bin ich sogat zusammengezuckt. Nur das Ende war relativ unspektakulär aber immer noch ok. Ich persönlich hätte mir auch noch ein bisschen mehr Alligator-Action gewünscht. Insgesamt kann man sagen: Alligator ist einer der Filme, bei denen man nach dem sehen nachts Angst hat seine Beine aus dem Bett baumeln zu lassen. :)
 
crashoveride, 13.02.11
Geile Story, für damalige Verhältnisse sehr gute Effekte. Spannung und Grusel kommen auch nicht zu knapp. Sehr zu empfehlen der Film hab ihn selbst bestimmt schon 9 mal gesehen.
 
RandolphCarter, 08.12.13
Der Schönsten aller modernen Großstadtmythen (die ihren Ursprung in den 1930er-Jahren in New York zu haben scheint) wurde im Jahre 1980 ein filmisches Denkmal gesetzt: Der wütende Vater der kleinen Marisa spült ihren süßen, aus Florida mitgebrachten Babyalligator (von Marisa liebevoll Ramon getauft) das Klo runter, doch der kleine Racker übersteht die unfreiwillige Reise unbeschadet. In der Kanalisation überlebt Ramon, indem er sich u. a. von Hundekadavern ernährt, die dort nach dubiosen Experimenten mit Wachstumshormonen wenig fachgerecht entsorgt werden. Zwölf Jahre später ist das possierliche Tierchen zu einem riesenhaften Ungetüm herangewachsen und bekommt Appetit auf saftiges Menschenfleisch. Der abgeklärte Polizist David Madison (Robert Forster), die hübsche, grünäugige Reptilien-Expertin Marisa (ja, die Marisa, gespielt von Robin Riker) und der überhebliche Großwildjäger Brock (Henry Silva) machen Jagd auf Ramon, der schließlich aus der Kanalisation ausbricht und schlecht gelaunt durch die Straßen stapft. Es gibt Filme, die ähnlich schmackhaft altern wie guter Wein: Lewis Teagues famoser Monsterfilm "Alligator" ist einer davon. Der von John Sayles geskriptete Tierhorrorschocker ist ein Paradebeispiel für ein gewitztes Monster-Movie mit Herz, Hirn und Charme. Auch wenn der Streifen alles andere als perfekt ist und die Parallelen zu Steven Spielbergs "Jaws" überaus offensichtlich sind, "Alligator" ist ein prächtig funktionierender Monsterfilm der alten Schule, aufbereitet für eine neue Generation. Der Spagat, den Sayles und Teague dabei hinlegen, ist beeindruckend: Einerseits ist der Film ein geradliniger und gar nicht so zimperlicher Horrorfilm (da werden z. B. Beine munter abgebissen und sogar ein kleiner Junge endet im Maul des Riesenreptils), andererseits nimmt er sich selbst jedoch nicht allzu ernst, spielt geschickt mit Genreklischees, und ist durchwegs mit einem sehr sympathischen (aber niemals anbiedernden) Augenzwinkern inszeniert. Die Struktur von "Alligator" orientiert sich an altbewährten, klassischen Vorbildern: In der ersten Hälfte des Filmes wird Ramon nur in sekundenkurzen Einstellungen (ein blinzelndes Auge hier, einige blitzende Zähne da) gezeigt, bis er dann in einem wahren "Show-Stopping Moment" aus der Kanalisation ausbricht und endlich in seiner ganzen imposanten Pracht präsentiert wird. Um das Untier adäquat darzustellen, drehte man sowohl mit echten Alligatoren in Miniatur-Sets als auch mit einem großen, mechanischen Nachbau, der aber nicht immer wie geplant funktionierte. Selbst wenn CGI-verseuchte Augen das anders sehen mögen: Die Spezialeffekte sind gut gemacht, wirken greifbar und auf eine charmante Weise echt, und geben dem Reptil darüber hinaus so etwas wie eine Persönlichkeit. Auch mit teils zynischer Sozialkritik wird nicht gespart, denn die Macher zeichnen ein wenig schmeichelhaftes Bild der modernen Großstadtgesellschaft, in der Profitgier, Korruption, Verantwortungslosigkeit und Arschkriecherei an der Tagesordnung stehen. Wunderbar böse sind auch die Szenen, in denen die bizarren Merchandise-Auswüchse nach Ramons Auftauchen dargestellt werden ("Wollen Babyalligator kaufen?"). Alligator ist kein Meisterwerk, aber es ist ein rundum gelungenes, sehr unterhaltsames und ausgesprochen bissiges B-Movie, mit toller, sympathischer Besetzung, vielen trockenen Sprüchen, einigen herrlichen Set-Pieces, und einem erstklassigen Monster. Michael Weldon bringt es in seiner "The Psychotronic Encyclopedia of Film" von 1983 perfekt auf den Punkt: "Thanks to the screenplay by John Sayles, here is a giant-monster film that's as good or better than the best of the '50s films it resembles." Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
 
Berti, 29.12.13
Da ich vor Kurzem die DVD geschenkt bekam, konnte ich mir diesen Film endlich mal ungeschnitten in seiner ganzen Pracht reinziehen. Warum ich dieses großartige Teil einst vor Jahren mit nur 3 Sternen bewertet hatte, ist mir ein völliges Rätsel! Die Schauspieler sind tatsächlich sehr gut, die Story super spannend aufgebaut und das Vieh selbst hervorragend gelungen. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen werden hier auch kleine Kinder gefressen und die üblichen müden Klischees, wie etwa im zweiten Teil, gering gehalten. Ich freue mich sehr diesen tollen Film nun in meiner Sammlung zu haben und kann ihn Tierhorror-Freunden, vor allem aus dem Kroko-Genre, nur wärmstens empfehlen!
 
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