Sindbads gefährliche Abenteuer

Originaltitel: The Golden Voyage of Sinbad
Alternativtitel: Sindbad's Kampf mit dem Ungeheuer
Herstellungsland: Großbritannien, USA
Erscheinungsjahr:  1973
Regie: Gordon Hessler

Darsteller

Figur

John Phillip Law  Sinbad
Caroline Munro  Margiana
Tom Baker  Koura
Douglas Wilmer  Vizier
Martin Shaw  Rachid
Grégoire Aslan  Hakim
Kurt Christian  Haroun
Takis Emmanuel  Achmed
David Garfield  Abdul
  
Subgenre: Krypto-Mutanten
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Inhalt

Auf dem Weg ins Königreich Marabia, fällt Kapitän Sindbad durch Zufall ein geheimnisvolles, goldenes Amulett in die Hände, welches eigentlich der böse Magier Prinz Koura haben wollte. In der Hauptstadt angekommen, erfährt Sindbad vom Großwesir, was es mit dem wunderschönen Schmuckstück auf sich hat. Drei zusammen passende Teile davon sind nötig, um sie in einem Schicksalsbrunnen auf der unbekannten Insel Lemuria gegen kostbare Geschenke von unermesslichem Wert ein tauschen zu können. Das zweite Stück hat der Großwesir selbst. Das dritte Amulett allerdings liegt verborgen in einem Tempel der Göttin Kali. Dicht gefolgt von Prinz Koura, sticht Sindbad mit seiner Crew, dem wunderschönen Sklavenmädchen Margiana, das er ständig in seinen Träumen sieht, und dem Großwesir in See. Die Reise birgt, dank der durch schwarze Magie herauf beschworenen Monster und gefährliche Kreaturen, allerhand Gefahren...

Kommentar

In diesem spannenden und farbenprächtigen Fantasy-Abenteuer von Gordon Hessler bietet Ray Harryhausen (Die Bestie aus dem Weltraum, Jason und die Argonauten, Kampf der Titanen) Stop Motion Technik vom Feinsten. Auch der zweite Teil der fantastischen Sindbad-Trilogie (Sindbads 7. Reise, "Sindbads gefährliche Abenteuer" und "Sindbad und das Auge des Tigers") bietet alles, was das orientalische Seefahrer-Märchen braucht: eine interessante Story, mystisch-geniale Fabelwesen und andere gefährliche Kreaturen, tolle Kostüme und Kulissen, charismatische Schauspieler, viel Magie und einen umwerfenden Soundtrack. Dieser kommt übrigens vom ungarisch-amerikanischen Miklós Rózsa, einer der bedeutendsten Filmkomponisten, der vor allem schon für Monumental-Klassiker wie Ben Hur, Quo Vadis? oder El Cid zuständig war. Das besondere neben der mitreißenden Musik sind die akustischen Kleinigkeiten, auf die geachtet wurde, wie etwa das Tropfen und das schallende Echo in den Höhlen, der Hufschlag des Zentauren oder die hölzern klingenden Bewegungen der Galionsfigur. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat sind die sehr guten Schauspieler, die bis in die letzte Rolle hervorragend besetzt sind! John Philip Law ist ein äußerst sexy Sindbad, dem Caroline Munro (Das Schreckenscabinett des Dr. Phibes, Dracula jagt Minimädchen, James Bond 007: Der Spion, der mich liebte) mit ihren raus quillenden und verschwitzten Brüsten in nichts nach steht. Beide sind eine wahre Augenweide und auch Tom Baker macht als böser Magier eine verdammt gute Figur. Interessanter Weise war für seine Rolle ursprünglich Christopher Lee vorgesehen. Seine Zauberschwüre wurden im englischen Original mit Untertiteln gezeigt, die einfach rückwärts geschriebene Werbeslogans bedeuten! Obwohl ich eigentlich nicht soo der Stop-Motion-Fan bin, finde ich den Film mit seinen Effekten einfach großartig. Der Kampf mit der Schiffs-Galionsfigur, die Göttin Kali oder der Finalkampf zwischen Gut und Böse, alias dem Greif und dem Zyklopen/Zentauren kommen dank dem Score schon echt super spannend rüber. Meiner Meinung nach ist das Meisterwerk zeitlos. Gut, den einen oder anderen aus der jüngeren Generation die einen Zentauren erst aus der „Narnia“ – Verfilmung oder einen Greif erst aus „Harry Potter“ kennen, könnte dieser Klassiker ein gähnendes Schmunzeln entlocken, wenn gleich man ihn trotzdem einmal gesehen haben sollte!

Filmreview von: Berti

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei Columbia TriStar Home Entertainment auf DVD erschienen. Er ist auch in der The Best of Ray Harryhausen 8 DVD-Box enthalten. Auf Super 8 ist er bei Piccolo Film als 120 m Color-Tonfilm und als 70 m POP-Fassung unter dem Titel "Sindbad's Kampf mit dem Ungeheuer" erschienen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
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Weitere Kommentare zum Film

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Stahlkönig, 09.08.17
Der Film ist einer der ersten Sinndbadfilme aus der Sindbadreihe aus dem Hause von Ray Harryhausen. Für die heutige Zeit ist er natürlich veraltet, aber für mich da ich auch auf die Stop Motion Figuren Stehe, einer der besten Klassiker, der in sich nichts nachsteht. Auch der zweite Teil Sindbads 7. Reihe ist klasse gemacht. Sindbad - Im Auge des Tigers was von den Effekten sehr gut umgesetzt ist, lahmt von der Handlung wie einer lahmenden Lila Milka Kuh. Trotz alle dem kann man sich alle 3 anschauen.
 
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