Supergator

Originaltitel: Supergator
Alternativtitel: Primevil
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  2007
Regie: Brian Clyde

Darsteller

Figur

Brad Johnson  Scott Kinney
Kelly McGillis  Kim Taft
Bianca Lawson  Carla Masters
Mary Alexandra Stiefvater  Alexandra Stevens
Josh Kelly  Ryan Houston
John Colton  Jake Kilpatrick
Holly Weber  Lorissa
Nick Nicotera  Jeremy
  
Subgenre: Krokodile, Krypto-Mutanten
Sequels: Dinocroc (2004)
Supergator (2007)
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Inhalt

Der Geologe Scott Kinney will auf einer hawaiischen Insel einen Vulkan untersuchen, der möglicherweise vor einem Ausbruch steht. Neben seinen beiden Helfern Alexandra und Ryan, ist auch noch die Journalistin Carla mit von der Partie, eine ehemalige Schülerin von Scott, die ein Interview mit ihm für einen Zeitungsartikel braucht.
Schon kurz nach ihrer Ankunft, trifft das Team auf die Wissenschaftlerin Kim und den Großwildjäger Jake, die von der Anwesenheit der Fremden nicht begeistert sind. Kim hat, bei einem Genforschungsexperiment, die DNS von einem Dinosaurier und einem Alligator vermischt; das daraus entstandene Wesen ist entkommen und macht nun die Insel unsicher. Bisher konnte die Geschichte erfolgreich geheim gehalten werden, nicht zuletzt, da bisher niemand die Begegnung mit dem Untier überlebt hat.

Kommentar

Der legendäre Produzent und Regisseur Roger Corman (Der Mann mit den Röntgenaugen, Frankenstein) plante eine Fortsetzung des vom Sci-Fi Channel (SyFy) in Auftrag gegebenen Dinocroc. Die Verantwortlichen des Senders aber hielten Sequels für unrentabel und lehnten das Projekt ab. Flugs änderte Corman, der für seine sparsame Arbeitsweise bekannt ist, den Titel des Drehbuchs von "Dinocroc 2" zu "Supergator" und ließ einige Details überarbeiten, die direkt auf den Vorgänger verwiesen hätten oder die Rasse(n) des Monsters betrafen. Für dieses "neue" Werk ließ man sich bei SyFy begeistern und gab grünes Licht. Leider muss man sagen, denn sonderlich gut gelungen ist der Streifen sicher nicht.

Das Drehbuch reiht nur Standards aneinander, wie wir sie schon aus unzähligen Tierhorrorfilmen kennen, insbesondere den momentan scheinbar so beliebten Krypto-Mutanten, bei denen durch menschlichen Einfluss (oder eine Laune der Natur) veränderte oder gekreuzte Fantasiewesen auf das Publikum losgelassen werden. Auffällig ist ebenfalls, dass, offensichtlich um Laufzeit zu schinden, immer wieder Nebenfiguren langatmig vorgestellt werden, obwohl sie dann doch nur als Monsterfutter dienen.

Schauen wir uns nun den Titelhelden an. Das Monster ist zwar ganz nett gestaltet, aber miserabel animiert. Bei dem inflationären Einsatz von CGI-Blutspritzern zeigt sich ebenfalls, dass hier am falschen Ende gespart wurde, denn auch die sehen nicht mal ansatzweise realistisch aus. Hin und wieder, besonders bei einigen der Fress-Szenen, gibt es Nahaufnahmen der Kreatur, die nicht am Computer, sondern mit Modellen gemacht wurden und bei denen wir sogar "echtes" Blut zu sehen bekommen.

Die Hauptdarsteller sind für einen Film dieses Schlages ganz OK. Brad Johnson (Die Vögel II - Die Rückkehr, Wild Things 3) kommt noch am besten dabei weg, allerdings muss er die meiste Zeit besorgt dreinschauen.
Kelly McGillis (Der einzige Zeuge, Winter People) absolviert ihren recht kleinen Part professionell. Einerseits gefällt es mir ja, dass sie sich dem Jugendwahn wiedersetzt und dem Altern seinen Lauf gelassen hat, wenn man sie aber noch als Tom Cruises Partnerin in Top Gun vor Augen hat (was zum Zeitpunkt des Drehs immerhin 20 Jahre her war), ist dieser glamourfreie Auftritt doch eine Enttäuschung.
Bianca Lawson, die vor allem durch diverse Gastauftritte in TV-Serien bekannt ist (Buffy - Staffel 2, Haunted, Bones - Staffel 4), spielt zwar nicht schlecht, aber die anspruchslose, 08/15-Klischeerolle, bietet ihr keine großen Möglichkeiten.
Alle anderen Charaktere sind kaum mehr als Stichwortgeber und/oder Kanonenfutter, wobei einige der Akteure die Bezeichnung "Schauspieler" beim besten Willen nicht verdienen. Die billige deutsche Synchronisation verschlimmert diesen Eindruck dann noch.

Billige Schrottfilmchen wie dieses schaffen es manchmal mit trashigem Charme oder ihrer puren, übertriebenen Absurdität für Unterhaltung zu sorgen. Supergator gehört nicht in diese Kategorie; hier wird nur stumpfsinniger Einheitsbrei serviert, der selbst in seinen schlechtesten Momenten kaum ein mitleidiges Lächeln hervorruft. Trotz des hohen Bodycounts ermüdend und überwiegend langweilig.

Filmreview von: Bad Moon

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei SchröderMedia auf DVD & Blu-ray erschienen.
Er ist in der 2-Disc DVD-Box "Creature Collection" von SchröderMedia enthalten, mit dabei sind noch Dinoshark, Yeti und Lockjaw.
EuroVideo brachte die "Monsters from Hell Collection" heraus. Die Blu-ray-Version enthält (neben Supergator) Amphibious, Warbirds - Drachen des Todes & Dinoshark auf einer Disc. Die 2-Disc DVD-Version beinhaltet zusätzlich Lockjaw (unter dem Titel "Snake Megadeath") und The Rig.

Filmbewertung

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