Sharktopus

Originaltitel: Sharktopus
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  2010
Regie: Declan O'Brien

Darsteller

Figur

Eric Roberts  Nathan Sands
Kerem Bursin  Andy Flynn
Sara Malakul Lane  Nicole Sands
Héctor Jiménez  Bones
Liv Boughn  Stacy Everheart
Julian Gonzalez Esparza  Santos
Blake Lindsey  Pez
Peter Nelson  Commander Cox
Maija Markula  Bree
  
Subgenre: Haie, Kraken, Krypto-Mutanten
Sequels: Monster Shark (1984)
Sharktopus (2010)
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Inhalt

Nathan Sands ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Gentechnologie. Gemeinsam mit seiner nicht minder begabten Tochter erschuf er nach unzähligen Jahren der harten Forschung ein ferngesteuertes Killerwesen, das in Zukunft der US-Amerikanischen Armee als perfekte Waffe dienen soll: der Sharktopus. Es besitzt den gefräßigen Kopf eines Hais und die unbarmherzigen Tentakel eines Tintenfischs. Durch modernste Implantate kann es von Sands und seiner Tochter sogar ferngesteuert werden. Doch wie es der Zufall nun mal will, kollidiert der Sharktopus eines Tages bei einem Probeeinsatz im offenen Meer versehentlich mit einem Boot, wobei das Modul zerstört wird, mit dem die Kreatur unter Kontrolle gehalten wird. Der Sharktopus findet Gefallen an seiner plötzlichen Freiheit und beginnt einen blutigen Streifzug entlang der Küste des Mexikanischen Golfs. Nathan Sands stellt eine Söldnertruppe zusammen, die die entflohene Bestie wieder einfangen soll ...

Kommentar

Dem SyFy Channel lechzt es in letzter Zeit nach immer mehr billigen Tierhorror-Produktionen und Filmschmieden wie z.B. The Asylum decken nur allzu gerne den Bedarf. Dabei wird auch immer wieder das Tierhorror-Subgenre des Krypto-Mutanten-Films bedient. Darunter versteht man Filme, in denen Kreaturen die Welt unsicher machen, die es rein biologisch überhaupt nicht geben darf. Die große Schwemme solcher Filme hat in den letzten Jahren (zweifelhafte) Perlen wie 2-Headed Shark Attack, Piranhaconda, Ice Spiders hervorgebracht. Da diese Filme trotz ihres geringen Budgets scheinbar ein einträgliches Geschäft sind, ließ sich der Altmeister des Creature-Feature Films Roger Corman nicht lumpen und produzierte mit Declan O'Brien (Wrong Turn 4, Wrong Turn 5: Bloodlines) auf dem Regiestuhl einen Film über ein Monster, das (lauf deutschem Cover) 50% Hai, 50% Tintenfisch und 100% Killermaschine ist. Diese Idee ist noch nicht einmal neu, denn es handelt sich hierbei um eine (recht freie) Neuverfilmung von Monster Shark aus dem Jahre 1984, bei dem Mario Bavas Sohn Lamberto unter dem Pseudonym John Old Jr. Regie führte.

Das CGI-Monster ist sogar recht ordentlich gelungen. Die Animation des Tiers hätte deutlich besser ausfallen können, doch im Vergleich zu seinen Genre-Fettern kann sich der Hai-Tintenfisch durchaus sehen lassen. Man war sich durchaus bewusst, dass hier Schund produziert wird, daher nimmt sich der Film auch nicht wirklich ernst, ohne jedoch dabei ins Alberne abzurutschen. Die Handlung ist recht dünn und eigentlich nur Mittel zum Zweck, denn es geht eigentlich nur darum, den Sharkttopus bei seinem gefräßigen Fischzug in Szene zu setzen. Die Fress-Szenen machen auch wirklich Spaß, wenn sie auch recht vorhersehbar sind. Die Schauspieler sind gut besetzt und leisten bessere Arbeit als bei manchem Asylum-Buster. Roger Corman Himself gibt sich auch in einer Kleinen Rolle als lüsterner Greis die Ehre. Der Film war scheinbar ein finanzieller Erfolg, denn es gibt inzwischen mit "Sharktopus vs Pteracuda" eine Fortsetzung. Es gibt sogar Gerüchte, dass ein dritter Teil in Planung sei.

Fazit: Alles in allem ist "Sharktopus" ein gelungenes Krypto-Mutanten B-Movie und wie gemacht für einen geselligen Filmabend, sofern man auf diese Art Schund steht. Alle anderen sollten sich im Geiste mindestens zwei Schädel bei meiner Bewertung abziehen.

Filmreview von: schnuff

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei Sunfilm auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D erschienen.

Filmbewertung

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