Mega Shark vs Crocosaurus

Originaltitel: Mega Shark vs. Crocosaurus
Alternativtitel: Mega Shark gegen Crocosaurus
Mega Shark versus Crocosaurus
Mega Shark vs. Crocosaurus
Megashark vs. Crocosaurus
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  2010
Regie: Christopher Ray

Darsteller

Figur

Jaleel White  Dr. Terry McCormick
Gary Stretch  Nigel Putnam
Sarah Lieving  Agent Hutchinson
Robert Picardo  Admiral Calvin
Gerald Webb  Jean
Dylan Vox  CWO Butowski
Hannah Cowley  Legatt
Steve Mason  Investigator
Robert R. Shafer  Charlie Ross
  
Subgenre: Haie, Krokodile
Sequels: Mega Shark vs. Giant Octopus (2009)
Mega Shark vs Crocosaurus (2010)
Mega Shark vs. Mecha Shark (2014)
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Inhalt

In einer Kohlenmine im Kongo taucht urplötzlich ein gigantisches Krokodil auf und attackiert die Arbeiter. Die Betreiber der Mine engagieren daraufhin den Großwildjäger Nigel Putnam, um das Tier zu fangen.
Zur gleichen Zeit wird ein Militärschiff von dem Megalodon angegriffen, das vor einem Jahr, bei einem Gletscherabbruch, freigesetzt wurde. Terry McCormick, der gerade an einem Hai-Abwehr-System durch Schallwellen arbeitet, ist der einzige Überlebende. Er wird von der CIA-Agentin Hutchinson angeheuert, um dabei zu helfen, den Urzeithai zu erlegen.
Der Frachter, mit dem Putnam das Riesenkrokodil nach Australien bringt, wird von dem Megalodon versenkt, wobei das Reptil entkommen kann. Putnam wird von Hutchinson zwangsverpflichtet, bei ihrer Mission zu helfen; sehr zum Unwillen von Terry, der schon früher mit ihm zusammengearbeitet hat. Da die Abneigung auf Gegenseitigkeit beruht, hat Hutchinson alle Hände voll zu tun, die Aufmerksamkeit der beiden Streithähne auf das eigentliche Problem zu lenken: Wie kann man die zwei Ungeheuer aufhalten, die eine Spur von Zerstörung und Chaos hinterlassen ...

Kommentar

Bis zum Auftauchen des unglaublichen Sharknado, war Mega Shark vs. Giant Octopus wohl der Film aus dem Hause The Asylum, der in der breiten Öffentlichkeit am bekanntesten war und als typisch für deren Produktionen galt. Und obwohl andere Werke deutlich unterhaltsamer waren ("besser" kann man es ja kaum nennen, aber z.B. der geradezu absurd grottige Mega Piranha bietet dem geneigten Publikum einfach soviel mehr), war der Streifen so einträglich, dass die hier vorliegende Fortsetzung gedreht wurde. Tatsächlich habe ich eine, im positiven Sinn, Steigerung zum Vorläufer festgestellt. Wir haben es hier zwar immer noch mit einem billigen Schrottfilmchen zu tun, aber die Monster haben mehr Screentime, es gibt mehr Kämpfe zwischen den Viechern und auch insgesamt mehr Action. Ich könnte noch anbringen, dass das darstellerische Niveau und die Qualität der CGIs ein wenig höher sind, aber der Unterschied zwischen (entschuldigt den Ausdruck) Scheiße und Megascheiße ist dann doch zu unbedeutend.
Das Drehbuch strotzt mal wieder vor Logiklöchern, Anschlussfehlern und jeglicher Realität wiedersprechender Einfälle, so schafft es die Agentin Hutchinson im Alleingang (!), den beschädigten, am Strand abgestürzten Hubschrauber zu reparieren und wieder in die Luft zu bringen, obwohl sie selber bei dem Crash verletzt wurde.
Schwer erträglich die Dialogszenen, in denen die Charaktere, manchmal minutenlang, mit sinnlosem Geplauder Zeit schinden, so etwa Robert Picardos (Das Tier, Gremlins 2) Ausführungen über seine Siegeszigarre (Independence Day anyone?), "Das ist die teuerste Zigarre der Welt". Alles klar, dahin ist das Budget also geflossen!
Meinen Lieblings-Schwachsinn-Dialog führt aber Dylan Vox (Supershark, Titanic 2) als Fachdienstoffizier, per Telefon mit den Verantwortlichen eines Atomkraftwerkes:
"Wir fordern einen Lichtbogen an!"
"Das ist ganz unmöglich!"
"Der Befehl kommt direkt vom Kommandeur der Streikräfte; tun Sie's einfach!"
"Jawohl Sir!"

Klasse, wenn das so einfach ist, werde ich zukünftig meinen Mitarbeitern auch nur noch ein "Tun Sie's einfach!" mit auf den Weg geben.

Der originellste Einfall in diesem Film kommt in dem Moment, als der Crocosaurus bei einem Landgang auf Hawaii ein Gebäude erklimmt, das offenbar ein Kino beherbergt: über dem Eingang prankt das japanische Filmplakat von Mega Shark vs. Giant Octopus!

Obwohl ich insgesamt meinen Spaß mit dieser Trashgurke hatte, reicht es doch nicht ganz für eine 3 Punkte-Bewertung; wenn ich sowas schon als durchschnittlich einstufen würde, steckte ich meine Ansprüche wohl doch etwas zu niedrig.

PS: Nach zahlreichen Anfragen von Fans und einer Online-Petition (!) brachte The Asylum 2014 ein weiteres Sequel heraus: Mega Shark vs. Mecha Shark. Hoffen wir, dass aller guten (*würg*) Dinge drei sind, und dieses Fischgericht nicht nochmal aufgewärmt wird.

Filmreview von: Bad Moon

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film erschien bei Tiberius Film auf DVD und Blu-ray und ist in der "Creature Horror Box" enthalten, gemeinsam mit Dinocroc vs. Supergator und Shark Week.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (3 Stimmen)
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