Wer - Das Biest in dir

Originaltitel: Wer
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  2013
Regie: William Brent Bell

Darsteller

Figur

A.J. Cook  Kate Moore
Sebastian Roché  Klaus Pistor
Vik Sahay  Eric Sarin
Stephanie Lemelin  Claire Porter
Oaklee Pendergast  Peter Porter
Brian Scott O'Connor  Talan Gwynek
Simon Quarterman  Gavin Flemyng
Brian Johnson  Henry Porter
Camelia Maxim  Mrs. Gwynek
  
Subgenre: Werwölfe
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Inhalt

In einer französischen Gemeine wurde eine amerikanische Familie beim Campen von einem behaarten Monster bestialisch abgeschlachtet und zerfleischt, nur die Mutter überlebt schwer verletzt und traumatisiert. Der Verdacht fällt auf den stark behaaren und geistig zurückgebliebenen Talan Gwynek. Seine Anwältin Kate Moore kann sich jedoch nicht vorstellen, dass diese Tat von einem Menschen stammen soll. Sie glaubt fest an seine Unschuld und dass ihr Mandant an einer seltenen Krankheit leidet. Bei einem medizinischen Test zum Nachweis der Krankheit gerät er jedoch vollkommen außer Kontrolle, mit schier unmenschlichen Kräften tötet er einige Anwesende und entkommt. Bei der anschließenden Jagd wird allen klar, womit sie es hier zu tun haben - einem Werwolf. Dieser ist nicht nur stark, sondern auch extrem schnell und ...

Kommentar

Obwohl mit Found Footage Filme meist nicht so gut gefallen, hat Regisseur William Brent Bell (Stay Alive) hier den Balanceakt geschafft, dies hier nur wohl dosiert als Stilmittel einzusetzen, um mehr Authentizität zu schaffen und so eine größere Nähe des Zuschauers zum Geschehen zu erreichen, was durch den bewusst nicht auf Hochglanz polierten Look unterstrichen wird. Mit den Gräueltaten der Bestie vor Augen, kämpft eine Anwältin darum, die Unschuld ihres Mandanten zu beweisen, der ihrer Meinung nach an einer seltenen Krankheit leidet. Nun deutet der Titel aber schon recht eindeutig an, an was der Inhaftierte leidet - er ist ein Werwolf. Beim Versuch seine Krankheit nachzuweisen verwandelt er sich und zerschmettert direkt einige Schädel. Der Gore-Gehalt ist hier durchaus passabel und rechtfertigt die 18er Freigabe, die Gewalt wird aber nicht übermäßig ausgeschlachtet. Das hat er jedoch auch nicht nötig, denn er überzeugt mit einer interessanten und mit neuen Ideen gespickten Story, die ohne Längen mit ordentlich Spannung vorangetrieben wird.

Die Darsteller sind gut gewählt. Allen voran kann Brian Scott O'Connor in seiner ersten Filmrolle als Werwolf überzeugen. Sein merkwürdiges Auftreten im Gefängnis mit seiner ruhigen Art und der anschließenden Verwandlung überzeugen. Aber auch A.J. Cook (Final Destination 2) ist als Anwältin und Sebastian Roché (The Vampire Diaries - Staffel 3) als von der Schuld des Verhafteten überzeugten Kommissars überzeugend.

Fazit: Der Film geht abseits der klassischen Werwolf-Pfade seinen eigenen Weg - und kommt dabei gut ans Ziel.

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (5 Stimmen)
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