Der mysteriöse Dr. Lao

Originaltitel: 7 Faces of Dr. Lao
Alternativtitel: The Circus of Dr. Lao
Secret World of Dr. Lao
The Seven Faces of Dr. Lao
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  1964
Regie: George Pal

Darsteller

Figur

Tony Randall  Dr. Lao
Barbara Eden  Angela Benedict
Arthur O'Connell  Clint Stark
John Ericson  Ed Cunningham / Transformed Pan
Noah Beery Jr.  Tim Mitchell
Lee Patrick  Mrs. Howard Cassin
Minerva Urecal  Kate Lindquist
John Qualen  Luther Lindquist
Frank Kreig  Peter Ramsey
  
Subgenre: Schlangen & Echsen, Bigfoot & Yeti
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Inhalt

Die kleine Westernstadt Abalone ist bei weitem nicht so verschlafen, wie sie auf den ersten Augenblick zu sein scheint. Unter der biederen Oberfläche brodelt es, denn der zwielichtige Geschäftsmann Clint Stark versucht mit allen Mitteln, den Einwohnern ihren Grund und Boden abzukaufen. Der junge Zeitungsredakteur Cunningham, der zwar noch nicht sehr lange in Abalone lebt, die kleine Stadt aber bereits in sein Herz geschlossen hat, versucht mit kritischen Artikeln in seiner Zeitung die Bewohner wachzurütteln. Doch dieses Vorhaben ist nicht eben einfach, zumal Stark über großen Einfluss in der Stadt verfügt und ihm zusammen mit seinen Schlägern ganz offen vor weiteren Artikeln gegen ihn droht. Leider hat Cunningham auch in der Liebe wenig Glück, denn er hat sich in die junge doch bereits verwitwete Grundschullehrerin Angela Benedict verguckt. Doch Angela möchte in ihrem Leben nie wieder heiraten, daher gibt sie dem jungen Journalisten keine Chance.

Doch das ganze Leben in dieser beschaulichen Stadt wird auf den Kopf gestellt, als eines Tages ein kleiner Chinese des Weges geritten kommt und bei der Zeitung eine Annonce für seinen Circus aufgibt. So etwas tolles gibt es in einem solch verschlafenen Nest nur selten, daher sind alle Einwohner pünktlich zur Eröffnung zur Stelle. Doch die Attraktionen sind nicht ganz dass, was die Leute erwartet haben. Der Name des Chinesen ist Dr. Lao und vor der Vorstellung hatte er genug Zeit, die Menschen und deren Probleme kennenzulernen. Nun hält er den Bewohnern Abalones gnadenlos den Spiegel vor oder er erweckt in ihnen die Liebe aufs Neue, wenn es sein muss. Der wundersame alte Mann tritt in insgesamt sieben verschiedenen Gestalten vor die Menschen, um die Geschicke der Stadt zum Guten zu wenden ...

Kommentar

Dies ist nun der letzte Film von Regisseur George Pal, der mit "Die Zeitmaschine" meiner Meinung nach bereits einen der 50 besten Filme im vergangenen Jahrhundert geschaffen hat. "Der mysteriöse Dr. Lao" hat mich fast genauso in den Bann geschlagen, doch ist dieses wunderbare Werk leider fast in Vergessenheit geraten. Dies ist wirklich sehr schade, denn schon allein die vielen Verkleidungen, mit deren Hilfe Hauptdarsteller Tony Randall in die verschiedenen Rollen schlüpft, sind einen Hingucker Wert. Für die damalige Zeit sind sie sogar wirklich sehr gelungen. Am meisten habe ich ehrlich gesagt über den Yeti amüsiert. Der kommt leider viel zu selten vor. Aber auch die Verwandlung in den Chinesen Dr. Lao ist eine maskenbildnerische Meisterleistung.

Der Basilisk und das Monster aus Loch Ness sind mit der guten alten Stop-Motion Technik animiert worden, und das mit einem tollen Ergebnis. Bleibt nur noch etwas über die Handlung zu sagen, die sicherlich nicht die Tiefgründigste ist. Dafür gibt es aber keine auffälligen, logischen Unstimmigkeiten und es gibt einiges zu lachen bei dem Film. Aber es werden auch ernstere Töne in dem Film angeschlagen, etwa als die alternde Jungfer von Apollonius gnadenlos gesagt bekommt, das sie vergeblich auf den reichen Mann ihrer Träume warten wird und verbittert und einsam eines Tages sterben wird.

Doch solche Momente sind nur sehr rar gesät, der Film bleibt zum großen Teil sehr amüsant und unterhaltsam. Zusammen mit den tollen Effekten und den liebevoll gestalteten Masken ergibt es einen wunderschönen und unvergleichlichen 60er Jahre Fantasy-Film. Wer vor alten Film nicht zurückschreckt, sollte sich unbedingt diesen Film anschauen.

Filmreview von: schnuff

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film lief in Deutschland bisher nur im Fernsehen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
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