Bug

Originaltitel: Bug
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  2006
Regie: William Friedkin
 

Darsteller

Figur

Ashley Judd  Agnes White
Michael Shannon  Peter Evans
Harry Connick Jr.  Jerry Goss
Lynn Collins  R.C.
Brian F. O'Byrne  Dr. Sweet
  
Subgenre: Insekten
Film suchen bei: Amazon.de, eBay, OFDb, IMDb
Deutsches DVD-Cover, erschienen bei Ascot Elite Home Entertainment

Inhalt

Die Kellnerin Agnes wohnt in einem heruntergekommenen Hotel, wo sie sich vor ihrem Ex-Mann Jerry versteckt, der gerade aus dem Knast gekommen ist. Ihre Freundin R.C. stellt ihr Peter vor, der noch am selben Abend bei Agnes einzieht. Schnell merkt sie, dass mit Peter etwas nicht stimmt. Er wurde vom Militär zu Forschungszwecken missbraucht und ist nun auf der Flucht. In seinem Blut wurden winzige Insekten injiziert. Zwar ist dies alles nur Einbildung von Peter, doch Agnes glaubt ihm und verrent sich ebenfalls in diesen Glauben. Zusammen steigern sie sich immer weiter hinein und ...

Kommentar

William Friedkin, der uns 1973 mit Der Exorzist bereits das Gruseln lehrte, ist erneut ein genialer Thriller gelungen. Diesmal sorgen imaginäre Insekten für eine wohlige Gänsehaut. Der Film fängt ruhig an und steigert sein Tempo und die Spannung über den gesamten Film. Was anfangs wie ein harmloses B-Movie aussieht wird schnell zu einem paranoiden Alptraum der Extraklasse, was zum Großteil an der herausragenden Leistung der beiden Hauptdarsteller Ashley Judd (Doppelmord) und Michael Shannon (Shotgun Stories) liegt. Am Ende haben sich die beiden so in Ihre Wahnvorstellungen verrannt, dass sich Peter selbst zerstückelt, um die Eier der Insekten aus seinem Körper zu schneiden. Der Film ist absolut stimmig und sehr gut ausgearbeitet, er geht einem so schnell nicht wieder aus dem Sinn. Wer nach dem Film nachts ein Kribbeln im Bett fühlt wird wohl noch lange hieran zurückdenken.

Deutscher Trailer zum Film

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Für den Trailer danken wir der Firma Ascot Elite Home Entertainment.

Filmreview von: Marcus Littwin

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei Ascot Elite Home Entertainment auf DVD erschienen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (37 Stimmen)
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Weitere Kommentare zum Film

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LONEWOLF, 09.01.08
Ein Kammerspiel der besonderen Art.Vom Macher des Exorzisten in Szene gesetzt.Am Ende war ich schwer enttäuscht.Alles spielt überwiegend in einer Wohnung,in der sich die Schauspieler(die alle ihre sache gut machen),langsam aber sicher dem Wahnsinn hingeben.Welche Frau ist so dumm,sich von einem Fremden innerhalb von ein paar Tagen solche Hirngespinnste bzw.BUGS in ihr kleines Hirn einhämmern zu lassen?Ich will den Film auf keinen Fall schlecht machen,das ist er nicht,aber sehr unglaubwürdig und daran scheitert er.
 
Berti, 31.01.08
Der Film zieht sich endlos in die Länge, ohne dass irgendwas passiert. Es gibt keine Musik. Die Schauspieler sehen total herunter gekommen aus, Ashley Judd ist kaum zu erkennen und ihre Synchronstimme ist tief und derb. Ständig rauchend, koksend, saufend, strähnige Haare, fleckiges Gesicht. Es vergeht eine dreiviertel Stunde Sozialdrama ehe der Typ ihr erst das mit den Versuchen usw. erzählt. Die paranoiden Wahnvorstellungen nehmen nun zu, ohne dass man aber die Insekten sieht. Zwei Mal werden sie ganz kurz eingeblendet, das wars aber dann auch schon. Es wird zwar immer von den Viechern gesprochen, der Film hat mit Tierhorror aber nicht das Geringste zu tun. Geil wird es erst nach ca. 80 Minuten als sich der Psycho dann schon total verstümmelt hat und echt gruselig aussieht. Die Schauspieler –vor allem Ashley Judd ist einfach großartig. Verwunderlich nur, dass sie sich für SO eine Story hergibt. Da sie geradezu fantastisch gestikuliert, passt sie irgendwie gar nicht in die Rolle der geistesgestörten Frau, ihrer Umgebung und der Synchronstimme. Der Film ist von der Story her super, aber eine absolute Enttäuschung was Tierhorror betrifft. Hätte ich mich im Vorhinein nicht auf die Insekten gefreut, wäre mein Urteil vielleicht etwas anders ausgefallen.
 
Filmfreak, 10.02.08
Der Film taugt für einmal ansehen recht gut, aber ein zweites mal würde ich ihn vorläufig nicht ansehen, denn der Film war weder spannend noch mitreisend, sondern nur unterhaltend. Und mit Tierhorror hat der Film recht wenig zu tun.
 
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