Der Schrecken schleicht durch die Nacht

Originaltitel: Monster on the Campus
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  1958
Regie: Jack Arnold

Darsteller

Figur

Arthur Franz  Prof. Donald Blake
Joanna Moore  Madeline Howard
Judson Pratt  Lieutenant Mike Stevens
Nancy Walters  Sylvia Lockwood
Troy Donahue  Jimmy Flanders
Phil Harvey  Sergeant Powell
Alexander Lockwood  Professor Gilbert Howard
Whit Bissell  Dr. Oliver Cole
Helen Westcott  Molly Riordan
  
Subgenre: Fische
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Inhalt

Der Collage Professor Donald Blake hat einen sehr seltenen, toten Fisch, einen Coelacant, aus Madagaskar importiert. Dieser Quastenflosser ist ein lebendes Fossil, welches sich seit Millionen von Jahren nicht weiterentwickelt hat. Beim Ausladen tropft blutiges Wasser aus der Transportbox, welches ein Schäferhund aufleckt. Dieser verwandelt sich darauf hin in eine böse, bissige Bestie mit wolfsähnlichen Reißzähnen, doch die Verwandlung ist nur von kurzer Dauer. Beim Heben des Fisches verletzt er sich an einem Zahn des Tieres, als er aufwachte ist seine Wohnung verwüstet und eine ermordete Frau liegt im Garten. Bei seinen weiteren Untersuchungen an dem Fisch sieht er, wie eine Libelle darauf sitzt. Er verscheucht sie, doch kurz danach fängt er eine ausgestorbene, 62 cm große Riesenlibelle. Er hat den versacht, dass der Quastenflosser eine evolutionäre Rückentwicklung bewirkt. Er hat jedoch nicht bemerkt, dass etwas Blut der Libelle in seine Pfeife getropft ist. Er verwandelt sich in einen vorzeitlichen Menschen und ...

Kommentar

In diesem etwas unbekannteren Film von Jack Arnold (Tarantula, Der Schrecken vom Amazonas, Die unglaubliche Geschichte des Mr. C) bewirkt ein Coelacant, ein Quastenflosser, eine evolutionäre Rückbildung, wodurch ein Hund zum Wolf und ein Mensch zum Steinzeit-Mensch wird. (Infos zum Quastenflosser: Diese prähistorischen Fische entwickelten sich vor über 350 Millionen Jahre und galten als ausgestorben. Erst 1938 wurde ein totes Exemplar gefunden. 15 Jahre später wurde ein weiteres Tier gefunden und gab den Wissenschaftlern Rätsel auf. Diese extrem seltenen Knochenfische, welche in einer Tiefe von 150 - 400 Metern leben, sind zwischen den Komoren und Madagaskar zu finden und selbst heute noch nicht ganz erforscht.) Die Story wird gut aufgebaut und mit Hilfe der Wissenschaft erklärt. Technisch ist der Film gut umgesetzt, lediglich die gezeigte Verwandlung zum Vorzeitmenschen wirkt aus heutiger Sicht etwas billig. Die Spannung wird allmählich aufgebaut, auch wenn die einzelnen Schritte (bis auf das Ende) vorhersehbar sind. Geboten wird also ein unterhaltsamer 50er Jahre Monsterfilm, auf jeden Fall empfehlenswert!

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist in der Jack Arnold Monster Collection bei Koch Media zusammen mit Die Rache des Ungeheuers und Das Ungeheuer ist unter uns auf DVD erschienen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
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Weitere Kommentare zum Film

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Grizzly Adams, 24.09.05
Einer der Klassiker der Donnerstag- 20.15Uhr-Arnold-Reihe auf WDR3. Die Szene mit der Pfeife könnte glatt von Wilhelm Busch sein ;-) Nevertheless ein schön altmodischer Fifties-Klassiker mit Riesenlibelle, Säbelzahnhund und Neandertaler-animation. Ein echter Must-See-Movie !
 
Spitfire, 10.01.06
So sollten B Movies wirklich sein. Ein etwas abstruse Story mit einem Monster und Schauspielern die gut genug sind einigermaßen glaubhaft zu wirken. Dazu ein Ende bei dem nicht das soeben getötete Wesen noch mal kurz auftaucht um eine Fortsetzung zu sichern.
 
Filmfreak, 28.08.06
Gut ist der Film schon. Aber trotzdem gibt es bessere in seinem Genre. Ist halt im 50er Jahre Look. Die Schauspieler sind gut und der Affe ist auch überzeugend. Man könnte ihn wenn er im TV läuft ansehen, denn er bietet gute Unterhaltung.
 
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