Mothra bedroht die Welt

Originaltitel: Mosura
Alternativtitel: Mothra
Herstellungsland: Japan
Erscheinungsjahr:  1961
Regie: Ishirô Honda

Darsteller

Figur

Frankie Sakai  Senichiro Fukuda
Hiroshi Koizumi  Dr. Chujo
Ken Uehara  Dr. Harada
Kyôko Kagawa  Michi Hanamura
Jerry Ito  Clark Nelson
Emi Ito  Kleine Zwillings-Priesterin
Yumi Ito  Kleine Zwillings-Priesterin
  
Subgenre: Godzilla & Co.
Sequels: Mothra bedroht die Welt (1961)
Mothra - Das Siegel der Elias (1996)
Mothra II - Das versunkene Königreich (1997)
Mothra III - King Ghidora kehrt zurück (1998)
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Inhalt

4 Schiffbrüchige wurden von einer strahlenverseuchten Insel im Südpazifik, die für Atombombentests verwendet wurde, gerettet. Doch die 4 weisen keine Strahlungsschäden auf. Sie berichten von Eingeborenen, die Ihnen einen besonderen Saft gegeben haben, wodurch sie gesund blieben. Ganz Japan ist empört, dass auf einer Insel, die für Atombombentests missbraucht wurde, noch Menschen wohnen. Unter der Leitung des skrupellosen Clark Nelson wir eine Expedition durchgeführt. Dort finden die Wissenschaftler neben fleischfressenden Pflanzenmutationen auch eingeborene und zwei 20 cm große Frauen. Diese werden von Clark Nelson entführt und in Tokio zur Schau ausgestellt. Doch die kleinen Zwillinge sind Priesterinnen auf ihrer Insel, durch ihr Verschwinden wurde die Riesenraupe Mothra geweckt, die sich auf den Weg nach Tokio macht, um die entführten Priesterinnen zurückzubringen. Keine Waffe kann die Riesenraupe aufhalten. Am umgeknickten Tokio Tower verpuppt sich die Raupe. Nach dem Beschuss mit einer Parabol-Laserwaffe entschlüpft eine gigantische Motte, die bei der Suche nach den Zwillingen eine Spur der der Zerstörung hinter sich zieht und ...

Kommentar

Wieder einmal hat Ishirô Honda (Godzilla, U 2000 - Tauchfahrt des Grauens), hier unter dem Namen Inoshiro Honda, einen herrlichen Fantasyfilm geschaffen. Dies ist der erste Film mit der Riesenmotte Mothra, die nicht, wie sonst in Japan meist üblich, von einem kostümieren Menschen dargestellt wird, sondern von einer an Fäden aufgehängten Puppe. Diese sieht leider wirklich nur wie eine billige Puppe aus. Das Monster hat hier einen mystischen Ursprung und verkörpert eigentlich das Gute, da es nur auszieht, um die beiden entführten Priesterinnen zurück zu hohlen. Die anderen Effekte wurden zwar einfach, aber mit viel Fantasie umgesetzt, so dass wieder viele Miniaturstädte zertrümmert werden. Auch die Schauspieler machen ihre Sache gut. Die beiden Mini-Priesterinnen werden von den Zwillingen Emi und Yumi Ito dargestellt, die unter dem Namen "Die Peanuts" bekannt waren und auch in Deutschland einige deutschsprachige Schallplatten rausbrachten. Die dargebotenen Gesangseinlagen der beiden sind grandios und tragen sehr zur Stimmung des Films bei. Der Film ist erst nach über 30 Jahre in Deutschland veröffentlich worden und lief bisher nur im Fernsehen. Eine angemessene Veröffentlichung dieser gelungenen TOHO Produktion wäre wünschenswert.

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film lief in Deutschland nie im Kino und hatte erst am 13.2.1994 seine Deutschlandpremiere bei Kabel 1. Eine deutsche Veröffentlichung auf VHS oder DVD gibt es leider nicht.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (70 Stimmen)
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Weitere Kommentare zum Film

Hier siehst du weitere Kommentare zum Film. Diese Kommentare stellen nicht die Meinung der Betreiber dieser Seite dar.
 
Flat Eric, 04.09.05
Der erste Teil der Mothra-reihe.Aber ich muss sagen nicht der beste.der zweite Teil war um einiges besser.Wobei mir Mothra nie so recht gefallen hat.Aber dennoch auf jeden Fall nicht schlecht.
 
zappa, 24.11.07
Cooler Toho-Trash.Habe den Film zum Glück auf Video.Eigentlich müßte der Film langsam mal auf DVD erscheinen.Die neuen Mothra-Filme gibt es ja schon auf DVD.Wer auf Monstertrash steht,ist hier gut beraten.
 
Berti, 29.05.08
Der Film bietet packende Musik, und eine nette Story, die sich anfangs sehr langsam aufbaut und erst ab der Gefangennahme der Mädchen spannend wird. Die Ermordung der armen unbewaffneten Eingeborenen durch die profitgierigen Typen ist schon grausam und stimmt einen schon nachdenklich weil das leider nicht nur im Film so ist. Die kleinen Frauen sind zwar ultra kitschig, aber richtig süß. Die übrigen Schauspieler sind auch ganz nett. Mothra selbst ist leider erst ab 45 Minuten zu sehen, Zerstörung gibt’s erst nach über einer Stunde. Die Effekte sind wie immer schön trashig und liebevoll mit den fliegenden Spielzeugautos und den Modellstädten. Im Gegensatz zu den anderen Monsterfilmen fand ich ihn zwar nett und fesselnd, aber etwas hat mir hier eindeutig gefehlt. Die Supermotte ist ja im Prinzip eine Gute ist und die Zerstörung - die sich nur in Forum von Flügelschlagen auswirkt, ist nicht ganz so actionreich und böse wie man es sonst von Ungeheuerfilmen gewohnt ist.
 
MalReynolds, 21.11.08
Honda,Ifukube und die gute Handvoll Toho Darsteller da kann man auch mal Verschmerzen das der Große Gtüne nicht mit dabei ist.Für mich als Alten Kayju Hound einfach Top.Two Thumps up. P.S. jetzt hätt ich doch beinahe die tolle Trick Arbeit von Eiji Tsuburayja vergessen. ;)
 
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