Der Schrecken vom Amazonas

Originaltitel: Creature from the Black Lagoon
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  1954
Regie: Jack Arnold
 

Darsteller

Figur

Richard Carlson  David Reed
Julia Adams  Kay
Richard Denning  Mark Williams
Antonio Moreno  Carl Maia
Nestor Paiva  Kapitän Lucas
Whit Bissell  Dr. Thompson
Ricou Browning  Monster im Wasser
Ben Chapman  Monster an Land
  
Sequels: Der Schrecken vom Amazonas (1954)
Die Rache des Ungeheuers (1955)
Das Ungeheuer ist unter uns (1956)
Film suchen bei: Amazon.de, eBay, OFDb, IMDb
Deutsches DVD-Cover, erschienen bei Universal

Inhalt

Bei einer Expedition am Oberlauf des Amazonas entdeckt Dr. Maia eine prähistorische Klaue, die er keine Spezies zuordnen kann. Er organisiert eine besser ausgestattete Expedition, die von Mark Williams finanziert wird. Die Suche nach weiteren fossilen Knochen bleibt erfolglos, man beschließt, in der schwarzen Lagune zu suchen. Doch dort treffen sie auf ein lebendes Exemplar der gesuchten Gattung, ein amphibisch lebendes, menschenähnliches Tier mit Schwimmhäuten, Schuppen und Krallen. Während David Reed das Tier fotografieren und erforschen will, versucht Mark Williams, das Tier zu fangen und zu töten, doch das Tier entkommt. Während die Gruppe versucht, das Tier zu fangen, tötet das intelligente Monster einen nach dem anderen. Als es Kay entführt ...

Kommentar

Mit diesem Film schuf Jack Arnold (Tarantula, Die unglaubliche Geschichte des Mr. C, Der Schrecken schleicht durch die Nacht) einen Klassiker unter den Monsterfilmen. Die Story wird mit einfachen Mitteln gut rübergebracht. Das Monster wird sehr gut und realistisch dargestellt, aber auch die Schauspieler geben ihr bestes. Gedreht wurde in einer gespenstisch wirkenden Außenlandschaft. Die Unterwasseraufnahmen wurden jedoch woanders gefilmt, da man klares Wasser brauchte. Der Film ist sehr unterhaltsam, jedoch aus heutiger Sicht nur mäßig spannend. Gedreht wurde der Film in 3-D. Hierbei wird über zwei Projektoren linear polarisiertes Licht gesendet, welches gegeneinander um 90° gedreht ist. Mit einer entsprechenden 3-D Brille erhält jedes Auge damit ein eigenes Bild. In Deutschland ist der Film bisher nur auf Super 8 in 3-D veröffentlicht worden, jedoch wird hierbei ein anderes 3-D Verfahren eingesetzt (Cover und Infos). Als echten Genreklassiker sollte man diesen Film unbedingt gesehen haben.

Filmreview von: Marcus Littwin

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei bereits mehrfach bei Universal auf DVD in wirklich guter Qualität erschienen. Der Film ist in der Classic Monster Collection und in The Monster Legacy DVD Collection enthalten. In Deutschland wurde er in 3-D auf Super 8 bei Piccolo Film veröffentlicht (Cover und Infos).

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
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Weitere Kommentare zum Film

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Grizzly Adams, 07.10.05
Na ja, ich mag ja absolut die Atmosphäre in diesen alten SciFi-Klassikern. Aber shocking ist der Film definitiv nicht. Da hat Arnold echt bessere Filme rausgehauen ( IT CAME FROM OUTER SPACE etc.)
 
Sven, 21.02.08
Wahrlich ein echter Klassiker aus den 50er Jahren. Eine einfach gestrickte Handlung, für die damaligen Verhältnisse, verblüffende Unterwasser aufnahmen und einer sehr anmutenen Choreographie bei der Jagd Monster gegen weibliches Opfer unter Wasser. Jack Arnold beweist hier, wie man mit wenigen Mitteln einen guten Horrorfilm kreiert. Wer genau hinschaut, wird ähnliche Schnitte und Kameraführungen in James Bonds "Feuerball" wiedersehen. Was ja auch kein Wunder ist, denn im Kostüm des Kiemenmenschen steckte u.a. Ricou Browning, der für den Bondfilm die Unterwasserregie übernommen hatte. Jack Arnold schuf einen schnellen, eigenständigen Film. Hier ist eine bisher unbekannte Kreatur aus grauer Vorzeit zu Gange. Das Wesen ist ein Teil der Evolution und keine künstliche Lebensform aus einem Labor. Diese Tatsache bietet auch genug Stoff für den Konflikt innerhalb der Gruppe, die einen wollen das Monster in seiner Art erhalten, wohingegen ein Einzelner nur an seinen Profit denkt. Auch wurden dem Kiemenmenschen Persönlichkeit gegeben. So ist es vermessen ihn als marodierende Killermaschine zu bezeichnen, vielmehr wirkt er wie ein einsames verschrecktes Wesen, daß nicht nur zu überleben versucht, sondern auch aus seiner Einsamkeit ausbrechen will. Ein wirklicher Klassiker mit Stil.
 
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