Kyle freut sich, mit seiner heimlichen Liebe Jess einen Ausflug in die Geistarstadt Paradise zu machen. Da er jedoch zu schüchtern ist, nimmt er seinen Freund Ben zur moralischen Unterstützung mit. Die Freude bekommt jedoch schnell einen Dämpfer, als Jess ihren neuen Freund Rob mit auf die Tour nimmt. Endlich in der verlassenen Goldgräberstadt, die mitten in der Wildnis liegt, angekommen, erwartet sie jedoch eine böse Überraschung, denn die Stadt ist das Revier von Wölfen, die die vier Studenten als Beute ansehen. Jeder Fluchtversuch wird vom Rudel vereitelt. In alten Aufzeichnungen erfahren sie, warum die Stadt zur Geistarstadt wurde - auch damals waren die Wölfe stärker. Nachdem Benn einem tödlichen Angriff erliegt, versuchen die anderen ...
Kommentar
In Zeiten, wo das Tierhorrorgenre mit schäbigen CGI-Produktionen und immer abstruseren Tiermonstern überflutet wird, habe ich mich mal wieder auf einen Old-School-Horrorfilm gefreut, wo noch echte Tiere und keine Animationen zum Einsatz kommen. Auch der erste Eindruck war gut, für eine nahezu No-Budget-Produktion wirkt das Bild recht hochwertig. So weit - so gut. Doch nun kommt das große Aber. Die Handlung ist extrem simpel und absolut vorhersehbar, Spannung kommt eigentlich zu keiner Zeit auf, da hilft auch nicht der gezielte Einsatz der Wackelkamera. Die vier eher unbekannten Darsteller verhalten sich in den meisten Situationen extrem unlogisch und können auch nicht wirklich überzeugen. Die Wölfe sehen eher wie knuffige Huskys aus, von denen hier soweit ich gesehen habe auch nur drei zum Einsatz kommen. Die Angriffe sind extrem unspektakulär, das Bedrohlichste ist, wenn ein Hund mal die Zähne fletscht. Der erste Angriff wird abgeblendet, sobald der Hund angelaufen kommt, die anderen sind hektisch zusammengeschnitten, jedoch so, dass man erkennt, dass der Hund nicht wirklich was macht. Dann hat Rob an der Schulter eine blutige Wunde, ein paar Sekunden später ist diese komplett verheilt.
der Film versucht sich selbst als spannender Tierhorror ernst zu nehmen, was er leider zu keiner Zeit schafft. "Husky Town" äh sorry, "Wolf Town" besticht durch nette Bilder in einer alten Goldgräberstadt, ich vermute mal eine alte Filmkulisse, und durch gähnende Langeweile.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei Constantin Film auf DVD erschienen.
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