Die Nacht der Wölfe

Originaltitel: Le poil de la bête
Alternativtitel: Hair of the Beast
Herstellungsland: Kanada
Erscheinungsjahr:  2010
Regie: Philippe Gagnon

Darsteller

Figur

Guillaume Lemay-Thivierge  Joseph Côté
Viviane Audet  Marie Labotte
Gilles Renaud  Seigneur de Beauport
Patrice Robitaille  Dutrisac
Antoine Bertrand  Vandeboncoeur
Marc Beaupré  La Framboise
Marie-Chantal Perron  Émérentienne
Sébastien Huberdeau  Jean-Baptiste
Mirianne Brulé  Sophie Labotte
  
Subgenre: Werwölfe
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Inhalt

Quebeck, 1665: Der Gauner und Schürzenjäger Joseph Côté soll gehängt werden, kann jedoch kurz vor seiner Hinrichtung fliehen. Auf seiner Flucht findet er deinen toten Jesuiten-Priester, dessen Kleidung er anzieht. So kann er sich unerkannt in der Lordschaft de Beaufort verstecken. Doch auch hier ist er nicht sicher, denn des Nachts gehen hier Werwölfe auf Menschenjagd. Nachdem er einen Werwolf abwehren konnte und dabei gebissen wird, liest jemand in seinem Tagebuch. Wie sich herausstellt, war der Priester, dessen Kleidung und Habe er an sich genommen hat, ein bekannter Werwolf-Jäger. Eigentlich will Joseph direkt wieder verschwinden, doch er kann seine neue Liebe nicht ihrem Schicksal überlassen. Er weiß, wer die wahren Bestien sind und ...

Kommentar

Mit "Die Nacht der Wölfe" beschert uns der kanadische Regisseur Philippe Gagnon eine Mischung aus Kostüm-Abenteuerfilm und seichtem Werwolf-Horror. Die Handlung ist 1665 in Quebec angesiedelt.

Der Auftakt ist recht gelungen, während sich ein feiner Herr sieben Jungfrauen für seine Söhne aussuchen darf und diese wie auf einem Viehmarkt mustert, bricht der zum Tode verurteile Frauenheld und Kleinkriminelle Joseph, gespielt von Guillaume Lemay-Thivierge (Nitro), aus dem Knast aus und taucht als Jesuiten-Priester unter. Ab da verliert sich der Film in ein Gestrüpp aus Möchtegern-Grusel und belanglosen Banalitäten, die Handlung plätschert seicht vor sich hin. Erst im letzten Drittel kommen dann die Lykanthropen etwas mehr zum Einsatz. Diese wirken jedoch eher drollig als furcheinflößend und können mit einem einfachen Messer zur Strecke gebracht werden. Die Angriffe sind unspektakulär und unblutig, so dass er von der FSK ab 12 Jahren freigegeben wurde.

Die Darsteller sind allesamt passabel und die Ausstattung ist gelungen und wirkt glaubhaft. Ich befürchte nur, dass es für diesen Film keine große Zielgruppe gibt. Horrorfans werden von der seichten und spannungslosen Story nicht wirklich begeistert, Splatterfans brauchen erst gar nicht einzuschalten und für eine Teenager-Romanze reicht das seichte rumgebändel zwischen Joseph und Marie auch nicht aus.

Fazit: Der Film versucht in die Fußstapfen von Der Pakt der Wölfe zu treten, aber ist bestenfalls Mittelmaß.

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei Sunfilm Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
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