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Inhalt
Will ist ein eher unauffälliger Schüler, der allen Problemen aus dem Weg geht. Am letzten Tag vor seinem Highschool-Abschluss wird er 18 und schafft es endlich, Eliana, seine heimliche Liebe, anzusprechen. Am Abend kommt er ihr bei einer Party näher - es könnte alles so schön sein, doch er verwandelt sich in einen Werwolf. Seine seit 18 Jahren tot geglaubte Mutter wartet bereits mit ein paar Freunden darauf, ihn ins Rudel aufnehmen zu können, da sich der Fluch, der bereits seit seiner Geburt auf ihn lastet, erst mit 18 bemerkbar macht. Wills Problem ist nur, dass seine Freundin auf der Speisekarte steht. Während die anderen ihren Schulabschluss feiern, erwartet die beiden eine Nacht des Grauens. Eingeschlossen in der Schule gibt es kein Entkommen und ...
Kommentar
Romantische Vampirkomödien stehen seit Twilight wieder hoch im Kurs. Regisseur Joe Nimziki zeigt nun, dass dies auch mit Werwölfen funktioniert. Als Vorlage dient der Roman "The Howling II" von Gary Brandner. Der Zuschauer sollte jedoch nicht erwarten, dass hier ein weiterer Teil der Howling-Werwolfserie vorliegt, wer dies erwartet, wird sicherlich enttäuscht.
Der Film ist als Highschool-Film auf ein junges Publikum zugeschnitten. Die Mischung aus Romantik und Spannung ist gut gelungen. Leider wurde in der deutschen Fassung gezielt auf eine entsprechende Jugendfreigabe geachtet, so dass er hierzulande zu Gunsten einer FSK 12 Freigabe gekürzt ist. So wirken die Gewaltszenen etwas unausgegoren gedämpft.
Die beiden jugendlichen Hauptdarsteller Landon Liboiron und Lindsey Shaw machen ihre Sache ordentlich und haben die notwendige Ausstrahlung, um Teens zum Schmachten zu bringen. Handwerklich ist alles solide auf gehobenem Niveau umgesetzt, selbst die Werwölfe und die Verwandlungen, die erst spät zu sehen sind, können überzeugen. Die Story um Wills Selbstfindungs-Trip, wie aus einem verschüchterten Schüler ein kleiner Held wird, der seine neue Freundin vor einem Rudel Werwölfe verteidigt, ist kurzweilig umgesetzt, so dass das Zielpublikum sicherlich gut unterhalten wird.
Der deutsche Titel ist leider schlecht gewählt, denn der Vermerk "Als Werwolf geboren" verrät bereits zu viel. So durchlebt der gute Will während der Party ein Wechselbad der Gefühle und Ängste. Das verlassene Schwimmbad, wo nur einige geladene Gäste feiern, erinnert stark an die Szenen aus American Werewolf 2 und Blade, wo die Gäste als Hauptgericht dienen. Was hier an Spannung aufgebaut wird, verpufft natürlich durch das Wissen, dass er den Fluch bereits seit seiner Geburt bei sich trägt.
Fazit: Teenager-Werwolf-Romanze mit Biss.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei Sunfilm Entertainment auf DVD, Blu-ray und 3D Blu-ray erschienen.
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