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Inhalt
Nach drei Jahren kehrt Sara mit ein paar Kommilitonen erstmals zurück auf das feudale Anwesen ihrer Eltern, welches inmitten eines riesigen Salzwassersees auf einer Insel liegt, um dort am Wochenende Party zu machen. Doch aus dem Spaß wird schnell blutiger Ernst, als Malik beim Wasserski einen Arm verliert. Den Grund hierfür finden sie schnell heraus - Haie. Da auf der Insel kein Handy funktioniert, versuchen sie Malik mit dem Boot ans Festland zu bringen. Der Versuch scheitert erneut durch einen Haiangriff, wobei das Boot zerstört wird. Nun sind sie auf Dennis, Saras Exfreund, den sie vor drei Jahren schwer verletzt hat, angewiesen. Ohne zu wissen, dass er die Haie hierher gebracht hat, vertrauen sie ihm und ...
Kommentar
Nach dem Erfolg von Piranha 3D legt Regisseur David R. Ellis (Final Destination 2 & 4), der mit Snakes on a Plane bereits Erfahrung im Tierhorror-Genre sammeln konnte, hier den nächsten Genrebeitrag ab.
Im Gegensatz zu Piranha 3D macht er so einiges anders. So nimmt er sich selbst zu ernst und versucht sich als reiner Horrorfilm, zu Lachen gibt es hier nichts. Für einen Horrorfilm ist er aber im viel zu unspektakulär. Wo bei Piranha 3D auf Teufel komm raus gesplattert wird, färbt sich hier nur das Wasser rot, die Angriffe selbst erfolgen schnell, nicht unerwartet und werden nicht im Detail gezeigt, weshalb die Spannung oftmals auf der Strecke bleibt. Auch behalten die Mädels hier ihr Bikini-Oberteil immer brav an, der Erotik-Anteil ist also eher gering. Und die Tiere werden hier im Gegensatz zu den meisten anderen Tierhorrorfilmen von Menschen gezielt eingesetzt, sind also nur Mittel zum Zweck. Dies sorgt dann zumindest im Finale für ordentlich Spannung.
Das Ergebnis hat durchaus Unterhaltungswert. Die jugendlichen Darsteller machen ihre Sache gut, die Location ist traumhaft schön gewählt und gut in Szene gesetzt, der Look ist hochwertig und auch die Effekte sind überzeugend. Die animierten Haie können meist gefallen, die Angriffe sind zugunsten eines spektakulären Überraschungsmoments teilweise jedoch etwas unrealistisch geworden. Dafür sind die Unterwasseraufnahmen richtig eindrucksvoll, hier kommt der 3D-Effekte toll zur Geltung, was echt Spaß macht, an Land wirken diese jedoch eher unauffällig.
Was mich dann etwas störte, war der Grund, weshalb die Dorfdeppen die Haie überhaupt in den See importiert haben. Abgesehen davon, dass es ein ziemlicher logistischer Aufwand sein muss, die Tiere lebend zu fangen, zu transportieren und dort in Gehegen zu halten, ohne dass es einer bemerkt, hätten sie dies im offenen Meer alles kostenlos haben können.
Fazit: Netter Hai-Horror, der jedoch viele Chancen ungenutzt lässt und nur gutes Mittelmaß ist.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Deutscher Kinostart: 1. Dezember 2011
DVD & Blu-ray: 27. April 2012 von Universum Film
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| Harryik, 03.12.11
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| Nach einem einem etwas langen Intro, in dem einige Haie und Haiangriffe zu sehen sind gehen wir auch schon dirket in den Film über. Die Anfangsszene erinnerte mich etwas an "Der weiße Hai", danach geht es in die eigentliche Storyline über. Wir haben eine Gruppe von Studenten die an einem "Salz"-Wassersee mal so richtig abfeiern möchte. Zum Glück muss man sich das nicht lange antun, denn schon nach kurzer Zeit wird einer von ihnen von einem Hai attackiert und schwer Verletzt und so beginnt ein Überlebenskampf auf einer einsamen Insel der nicht nur durch die Haie erschwert wird sondern auch noch von Einheimischen die sich was ganz besonders ausgedacht haben. Die Story hat mir recht gut gefallen, jedoch gibt es kein vergleich zu Haifilmen wie "Der weisse Hai" oder "Deep Blue Sea", da sie auf ein jüngers Publikum zugeschnitten ist. Die Schauspieler waren im großen und ganzen sehr gut. Die Haie waren gut animiert, so dass sie manchmal ziemlich echt wirkten. An Schreckszenen hat es auch nicht gemangelt, so denke ich an die Jetski-Szene. Was Spannung angeht war der Film eine Spannungsbombe. Mein Fazit: Gute Schauspieler, gute Story, einige sehr nette Schreckszenen und eine Menge Spannung. Shark Night 3D erhält von mir 5* Sterne als ein Lichtblick das es doch noch guten Haihorror gibt. |
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| Berti, 25.12.11
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| Also ich kann für meinen Teil leider nur 3 von vier Sterne vergeben. Die typischen Teenie-Klischess nervten mich einfach zu sehr weil das Ganze nicht wie bei Piranja 3D auf Witzig, sondern auf ernst gemacht wurde. Der Film ist nett, aber das wars dann auch schon. Die einzige Szene bei der mir die Kinnlade runter klappte, und ich laut lachen musste war, wie von Harryik schon erwähnt, als plötzlich der monströse Weiße Hai aus dem Wasser schießt und den Kerl von seinem Jetski runter frisst. Das war echt unterhaltsam, alles andere für mich eher mittelmäßig und nur fürs junge Puplikum zugeschnitten. Zu wenig Blut, zuviel nackte Haut, aber kein Spaß. |
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