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Inhalt
Die Beziehung zwischen Bella Swan und dem Vampir Edward Cullen scheint gut zu laufen. Doch als sie von den Cullens zu ihrem 18. Geburtstag eingeladen wird und sich beim Auspacken eines Geschenks am Papier schneidet, kann Jasper seinen Blutdurst nicht mehr zurückhalten. Edward kann zwar dazwischen gehen, beschließt jedoch Bella zu verlassen, um sie zu schützen und ihr die Chance auf ein normales Leben zu geben. Der ganze Vampir-Clan verlässt die Stadt. Bellas Herz ist gebrochen, für sie ist eine Welt zusammen gebrochen, sie zieht sich komplett zurück. Erst durch den Kontakt zu ihrem Indianer-Freund Jacob Black findet sie zurück ins reale Leben. Doch plötzlich verändert sich Jacob und zieht sich von ihr zurück. Er ist ein Werwolf, der Todfeind der Vampire. Bella entwickelt einen Hand zu selbstmörderischen Aktionen, wodurch sie Edwards Schwester Alice, die die Fähigkeit hat in die Zukunft zu sehen, alarmiert. Als Edward glaubt, Bella sei tot, will er sich das Leben nehmen und ...
Kommentar
Mit "New Moon - Biss zur Mittagsstunde" ist nun der zweite Teil von Stephenie Meyers Twilight-Saga erschienen. Erneut geht es um die Liebe zwischen Bella und dem Vampir Edward, der als Vegetarier kein Menschenblut trinkt. Wer den ersten Teil gesehen hat weis, dass hier eigene Vampir-Regeln geschaffen wurden, so dass Vampire in der Sonne wandeln und dort glänzen wie Diamanten. Die Regie übernahm diesmal Chris Weitz (Der goldene Kompass).
Die Story baut direkt auf dem ersten Teil auf, handelt jedoch hauptsächlich von der Beziehungsproblematik und der Trennung zwischen Bella und Edward. Für Bella ist die Welt zusammengebrochen, doch dann widmet sie sich ihrem indianischen Freund Jacob, der sich im Verlauf als Werwolf entpuppt und damit selbst einige Probleme hat. Es entwickelt sich eine Dreiecksbeziehung zwischen den Dreien, wobei hier Vampire und Werwölfe klassische Todfeinde sind, mit den Cullens wurde jedoch ein Packt geschlossen, solange sie keine Menschen anfallen, herrscht zwischen den beiden Lagern Frieden.
Wer bei Vampiren und Werwölfen an Horror denkt, liegt hier falsch, hier wird dem Zuschauer reines Fantasy-Beziehungs- und Liebesdrama serviert. Bei meinem Kinobesuch waren mindestens 90% Frauen anwesend und fast alle unter 30, ich dachte schon ich sei im falschen Film, aber das ist wohl genau das Zielpublikum. Er ist deutlich schnulziger als der erste Teil, Spannung kommt diesmal kaum auf. In Teil 1 hatte Robert Pattinson (Harry Potter und der Feuerkelch) als Edward Cullen etwas mystisches an sich und wirkte sehr stylisch und sexy, in diesem Teil hingegen sieht er eher krank aus, was aber auch durchaus gewollt sein kann, da er sehr unter der Trennung leidet. Dafür darf Taylor Lautner (Die Abenteuer von Sharkboy und Lavagirl) zum Gefallen der Frauen als Jacob regelmäßig seinen muskulösen Body zeigen. Die Darstellung der Werwölfe ist durchaus gelungen, sie sehen wie große, kräftige Wölfe aus, wirken jedoch stellenweise zu stark computeranimiert. Die Verwandlung erfolgt hier quasi im Sprung und geht so schnell, dass man kaum etwas davon mitbekommt. Die Darsteller selbst sind allesamt überzeugend und gut gewählt.
Der Film fällt zwar im Vergleich zum Vorgänger ab, ist aber durchaus unterhaltsam und wird nicht nur Frauen gefallen. Und da der Erfolg quasi schon vorprogrammiert ist, befindet sich die Fortsetzung bereits in der Post-Produktion, schließlich muss der Rubel ja rollen.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Deutscher Kinostart: 26. November 2009
DVD & Blu-ray: 15. April 2010 bei Concorde Home Entertainment
Filmbewertung
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