Swamp Shark

Originaltitel: Swamp Shark
Alternativtitel: Hai Attack
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  2011
Regie: Griff Furst

Darsteller

Figur

Kristy Swanson  Rachel Bouchard
D.B. Sweeney  Tommy Breysler
Robert Davi  Sheriff Watson
Jeff Chase  Jason Bouchard
Jason Rogel  Martin
Richard Tanne  Tyler
Sophie Sinise  Krystal Bouchard
Wade Boggs  Deputy Stanley
Natacha Itzel  Sarah
  
Subgenre: Haie
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Inhalt

Kurz vor dem Gator Fest in Cypress Lake entkommt bei einem illegalen Tiertransport ein riesiger Hai. Dieser fühlt sich in den Sümpfen richtig wohl und findet zunächst in den Alligatoren vom Restaurant "Gator Shack" leichte Beute. Rachel Bouchard, die Restaurantbesitzerin, hat den Hai dabei gesehen, doch da Sheriff Watson in dem illegalen Tierhandel beteiligt ist, kann sie von ihm keine Hilfe erwarten. Gemeinsam mit ihrem Bruder und Tommy Breysler, der als verdeckter Ermittler gegen den Sheriff ermittelt, geht sie auf Haijagd. Das Problem ist nur, dass sie es hier nicht mit einem normalen Hai zu tun haben, sondern mit einer gepanzerten Tiefsee-Spezies, der Kugeln nichts anhaben können. Während der Sheriff versucht, sie einzusperren, bemühen sie sich, die Besucher vor der Bestie zu schützen, doch ...

Kommentar

Nach dem Erfolg von Piranha 3D schickt auch der SyFy Channel einen Fisch ins Rennen. Die Regie übernahm Griff Furst (100 Million BC), der das ganze optisch gut fotografiert in toller Sumpflandschaft drehte. Die Story selbst wurde seit Steven Spielbergs Der weiße Hai schon so oft ausgelutscht, dass man sie schon fast nicht mehr sehen mag. Ein Hai bedroht die Besucher eines wirtschaftlich bedeutsamen Stadtfestes, welches natürlich am Wasser stattfindet. Das einzig Neue hier ist der gepanzerte Tiefseehai, der auch mit Süßwasser keine Probleme hat. Dieser wurde bestenfalls mittelmäßig animiert. Klar, das Vieh ist gepanzert, sieht aber irgendwie wie aus Plastik aus.

Allein die guten Landschaftsaufnahmen und die durchaus brauchbaren Darsteller wie Kristy Swanson (Buffy - Der Vampir-Killer), die mit Red Water schon Hai-Erfahrung sammeln konnte, D.B. Sweeney (Spawn) und Robert Davi (Lizenz zum Töten) alss herrlich fiesen Sheriff können noch was retten. Die derzeit in Mode geratenen Teenie-Einlagen, die sich wider besseren Wissens in Gefahr begeben, nur um etwas Spannung einzubauen, hätte man gerne streichen können. Der Film schafft es auch damit nicht, die Spannung über den gesamten Zeitraum aufrecht zu erhalten.

Und dann wären da noch die Hai-Angriffe. Diese entsprechen exakt den Horror-Klischees, Spanner, Bösewichte und Arschlöcher sind also die bevorzugte Beute, um Überraschungen erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Fazit: Wer noch keinen anderen Hai-Film gesehen hat, wird ihn vielleicht gut finden, wer aber gute Genre-Filme kennt, wird hier eher enttäuscht.

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei Sunfilm Entertainment auf DVD und Blu-ray erschienen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (3 Stimmen)
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Swamp Shark (USA, 2011)

Weitere Kommentare zum Film

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BionicKey, 16.10.11
Der Film war unter aller Kanone. Vor einigen Jahren hätte er durchaus noch hier und da wenigstens Trash Fans bedienen können. Aber für eine gerade sehr frische Produktion, war dieser Film herrlich unspektakulär, vorhersehbar und kein bisschen spannend. Die sogenannten Schauspieler wirkten, im gegensatz zu diesem Film, zwar Glaubwürdig, aber leider Gottes herrlich unnütz. Eine Type dümmer wie die andere, Warnungen werden (natürlich) ignoriert, aber sogar auf einem Foto, wo der Hai drauf ist, wird höchstens das typisch Blode, Panische Mädchen etwas unruhig. Trash und Klischees bis zum Umfallen. Die Hai Attacken selbst sind ebenfalls unspektakulär. Durch den schlecht Animierten Hai, gibt es eine Szene (soweit ich mich recht erinnere), wo wirklich gezeigt wird, wie jemand vom Hai gefressen wird. Das Highlight war jedoch, dass es ein kleines Bot schafft, einen Hai von doppelter Größe, mittels eines Seils, in die Schraube zu ziehen. Ein Hai, der wahrscheinlich Tonnen wiegt, allein wegen der angeblichen Panzerung, die die Schiffsschraube Mühelos durchbohrt hat, lässt sich von einem Bötchen mit einer extra großen Schraube an Land ziehen, ohne dass sich das Boot auch nur einen Zentimeter rührt. Glaubwürdigkeit gegen 0. Fazit: Sehr enttäuschend, keine Empfehlung meinerseits.
 
Werhirsch, 22.10.11
Tja, was erwarten wir eigentlich von solch einem Film anderes als das er alle Klischees bedient? Ja, natürlich ist er vorhersehbar: Wenn ein knutschendes Pärchen sich zum Sex von der Gruppe zurückzieht und dann auch noch sagt "Wir sind gleich wieder da", weiss doch jeder, das gleich eine Monsterfütterung ansteht! Logik bzw. Glaubwürdigkeit ist in Monster-Movies auch fehl am Platz. Aber ein bischen mehr knackiges Bikini-Futter und vor allem bessere Fresszenen wären schon angesagt gewesen; es ist doch etwas zu viel Leerlauf drin... Da macht "Hungry Shark" aufm iPad daddeln doch mehr Laune. Im Grossen & Ganzen 3 von 5 Sternen: Durchaus 1x sehenswert, aber wie der weitaus bessere "Octoshark" von Altmeister Roger Corman zeigt, ist auch im Trashbereich durchaus mehr Bikinifutter, Gore und vor allem Eigenwitz drin, der auch manche miese Trickszene vergessen lässt.
 
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