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Inhalt
Ishmael und sein Freund Queequeg sind passionierte Jäger, die schon so ziemlich alles auf der Welt gejagt haben. Die Drachenjagd ist ihre letzte große Herausforderung. Hierzu heuern sie beim berühmt-berüchtigten Drachenjäger Captain Ahab an, der als Jugendlicher durch einen großen, weißen Drachen seine Schwester verlor und durch seinem feurigen Atem entstellt wurde. Seit dem jagt er die Bestie, doch keiner, der den weißen Drachen sonst sah, hat je überlebt. Gerade als sie mit Ahabs Tochter Rachel eine ganze Kolonie von Drachen erlegt haben, taucht der weiße Drache auf und sie treten ihrem Schicksal entgegen.
Kommentar
Die Verfilmung von Herman Melvilles Roman "Moby Dick" von 1956 mit Gregory Peck zählt heute zu den herausragenden Klassikern. In dieser Umsetzung wurde die Story jedoch vom Wal auf einen weißen Drachen umgemünzt. Captain Ahabs Lebensaufgabe ist es, diese Bestie zur Strecke zu bringen. Ein paar markante Elemente der Romanvorlage wurden ebenfalls übernommen, so z.B. die Namen der Charaktere wie Ishmael, Queequeg, Starbuck und Stubb. Auch sind die Jäger hier mit einem Schiff unterwegs, zwar Überland, aber wen stört das schon. Selbst der Anker wird hier geworfen, wozu weiß ich nicht, stand wohl so im Drehbuch.
Die technische Umsetzung der Drachen ist durchaus gelungen und auch die abgelegenen Naturkulissen können überzeugen, doch irgendwie baut der Film zu wenig Spannung auf. Die Kämpfe und Angriffe wirken zu unspektakulär, bei Gewalt wird direkt abgeblendet, so dass der Fantasie des Zuschauers überlassen wird, was dort geschieht. Hierdurch wurde er hierzulande auch ab 12 freigegeben. Und auch die Charaktere können sich nicht voll entfalten, so dass das Ergebnis zwar durchaus unterhaltsam ist, aber kein Potential zum Klassiker hat.
Danny Glover (Saw), der mit Abstand bekannteste Darsteller am Set, ist in der Rolle des Ahab zu sehen. Nachdem bereits viel über ihn gesagt wurde, um so seinen Mythos aufzubauen, tritt er erst spät in Erscheinung. Er schafft es leider nicht, die Rolle wirklich zu verkörpern, so dass er auf mich etwas fehlplatziert wirkte. Um dann noch ein Hauch von Romantik und Erotik einzubringen, wurde die hübsche Sofia Pernas als Ahabs Adoptivtochter mit eingebunden.
Fazit: Nicht ganz runde Adaption von Moby Dick als Drachenfilm, die in erster Linie an den Darstellern scheitert.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei Splendid Film auf DVD und Blu-ray erschienen.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| massis, 14.09.11
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| Der Film ist zwar ganz nett gemacht, die Effekte und so weiter. Aber den Schauspielern fehlt es an Überzeugungskraft. Ausser Danny Glover sehen wir hier keine bekannten Schauspieler. Die eher laue Story ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum der Film in Deutschland gleich auf DVD erschienen ist und gar nicht erst ins Kino kam.Alles in einem ein mittelmäßiger Drachenfilm. |
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| Harryik, 30.12.11
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| Der Film beginnt mit einer Vorgeschichte in der, der Zuschauer erfährt, wieso Ahab den Drachen jagd, kurz darauf werden wir in ein mittelalterlichen Gasthof geführt in dem zwei junge "Harpunierer" auf einem "Schiff anheuern" und gezielt das von "Kapitän" Ahab wählen. Nach kurzem hin und her und der Vorstellung der Charaktäre kommt auch schon der erste Drache der mit Verlust eines Mannes auch erlegt werden kann, doch Ahab ist nur hinter einem bestimmten Drachen her dem "weißen Drachen"! Gut so viel zur Story kommen wir jetzt zum Film. Meiner Meinung nach wurde zu stark von "Moby Dick", der diesem Film natürlich Pate stand, abgekupfert. So werden begriffe aus der Seefahrt verwendet wie "Anker werfen" oder der Ausruf "Ay" was beim echten Moby Dick sehr gut kommt hier aber fehl am Platz ist. Der weiße Wal wurde duch einen weißen Drachen ersetzt und die See durch eine, durchaus sehr wunderbare, Schneelandschaft. Die Story müsste allen bekannt sein, verrückter alter Mann jagd weißen Wal oder hier Drachen. Die Schauspieler waren an sich nicht übel doch wurde nicht ihr ganzes Potenzial ausgeschöpft. Die CGI-Effekte waren makellos, so dass ich über diese nicht meckern kann. Mein Fazit: Tolle Lanschaftsaufnahmen, super Effekte, jedoch alt bekannte Story und leider nur durchschnittliche Schauspieler. "Age of the Dragons" erhält von mir 4/5 Sternen. |
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