Sindbad und das Auge des Tigers

Originaltitel: Sindbad und das Auge des Tigers
Alternativtitel: Sinbad at the World's End
Herstellungsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr:  1977
Regie: Sam Wanamaker
  
Subgenre: Insekten, Katzen
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Inhalt

Sindbad kehrt nach einem Jahr zurück in den Hafen von Charnak, um dort um die Hand von Prinzessin Farah anzuhalten. Dach nach dem Tod des Kalifen geschah etwas Schreckliches. Bei der Krönungsfeier von Prinz Kassim wurde der Thronfolger von seiner Stiefmutter Zenobia, die in den schwarzen Künsten der Magie bewandert ist, in einen Pavian verwandelt. Da keiner der Gelehrten Rat weiß, nimmt Sindbad Kassim und Farah auf eine gefährliche Reise zu dem weisen Eremiten Melanthius, der auf einer unwegsamen Insel lebt. Verfolgt werden sie von Zenobia und Rafi, die vom Minoton, einem bronzenen Stiermonster, begleitet werden. Aber auch Melanthius kann hier nicht helfen, aus einer Schriftrolle weiß er jedoch, dass sie im Land Hyperborea, welches weit im Norden im ewigen Eis liegt, die Lösung finden werden. Gemeinsam machen sie sich auf den weiten und gefährlichen Weg, wo ...

Kommentar

Nach Sindbads 7. Reise und Sindbads gefährliche Abenteuer liefert Trickmeister Ray Harryhausen (Kampf der Titanen, Die Bestie aus dem Weltraum) hier seine dritte und letzte Arbeit für einen Sindbad-Film ab. Die Regie übernahm Sam Wanamaker (Der Vollstrecker), der sonst meist auf Serien abonniert war. Die Rolle des Sindbads wurde John Phillip Law angeboten, der zuvor als Sindbad in Sindbads gefährliche Abenteuer überzeugen konnte. Er lehnte jedoch ab, so dass John Wanynes Sohn Patrick Wayne (Caprona 2 - Die Rückkehr der Dinosaurier) die Rolle bekam. Die weiblichen Hauptrollen wurden mit Taryn Power (Hydra - Die Ausgeburt der Hölle) und Jane Seymour (Kampfstern Galactica) optisch sehr ansprechend besetzt. Auch die Rolle des Eremiten ist mit Patrick Troughton (Dracula - Nächte des Entsetzens) optimal ausgefüllt. Kurt Christian (Frankensteins Horror-Klinik), der hier als böser Stiefbruder des Kalifen den Thron besteigen will, hatte zuvor bei Sindbads gefährliche Abenteuer mitgewirkt. Der 2,21 m große Peter Mayhew (Krieg der Sterne), der hier als bronzener Stier als Handlanger der bösen Zenobia dient, wurde später vor allem für seine Rolle des Chewbacca aus Star Wars bekannt.

Die Darsteller sind allesamt gut gewählt und überzeugen durchwegs, doch die eigentlichen Stars des Films sind die per Stop Motion animierten Figuren von Ray Harryhausen, die dieses exotische Fantasy-Abenteuer mit Charme und Magie füllen. Nachdem der Film abgedreht war, arbeitete Harryhausen von Oktober 1975 bis März 1977 an den Trick-Sequenzen. So wurde der in einen Pavian verwandelte Prinz komplett animiert, da es unmöglich schien, einen Pavian für diese Rolle zu dressieren. Auch eine Riesenwespe, ein gigantisches Walross, Höllenmonster und ein Säbelzahntiger, die den Protagonisten zu schaffen machen, wurden so belebt. Am besten hat mir jedoch der Troglodyt, so eine Art gehörnter Vorfahre des Menschen, gefallen. Die Umsetzung ist liebevoll und handwerklich perfekt und er vermag die meisten Emotionen zu vermitteln. Mit einem Budget von 7 Millionen US-Dollar war dies Harryhausens teuerste Produktion, was sich positiv auf seine Arbeit auswirkte.

Gedreht wurde an atemberaubenden Kulissen in Spanien, Malta und in der Felsenstadt Petra in Jordanien.

Fazit: Fantasievolles, orientalisches Märchen für Jung und Alt, das auch heute noch durch seinen Charme besticht.

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei Columbia TriStar Home Entertainment auf DVD erschienen und auch in der "The Best of Ray Harryhausen"-Box von Sony Pictures Home Entertainment enthalten. Auf Super 8 wurde er von Piccolo Film als Zweiteiler mit je 120 m in Farbe veröffentlicht.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 20.11.10
Dieser Film hat mich, nach den vorigen zwei großartigen Sindbad- Teilen total enttäuscht. Die komischen Dämonen-Gestalten anfangs die beschworen wurden, sehen aus wie Aliens mit den großen Augen und den komischen Geräuschen die sie von sich geben. Der ganze Film ist Langweilig, die Darsteller für mich eher uncharismatisch. Vor allem die alte Hexe nervt nur die ganze Zeit. Auch der Bronze Stier hat mir nicht gefallen. Nach 40 Minuten ist immer noch nicht wirklich irgendwas Besonderes passiert. Der Affe wurde zwar liebevoll gemacht, aber da ich persönlich sowieso kein Fan von Stop Motion bin, hat das bei mir keine Begeisterungsstürme hervorgelockt. Die Story dreht sich nur um den verwandelten Affen dass er zurück verwandelt wird. Fast wie in der 7. Reist wo die Prinzessin zurück verwandelt werden musste. Für mich persönlich ist dieser Teil der schlechteste. Bei der Verwandlung in die Möwe stöhnt die alte Hexe als wäre sie einem Orgasmus nah. Der Film wird leider erst nach über einer Stunde spannend!! Hier wurde so viel Potential vergeben da ich da eigentlich schon abdrehen wollte, bis sie endlich zu der großartigen Eis- Insel und endlich auch noch anderen Wesen kamen wie dem Riesen, dem Walross, dem Tiger. Wenn man das alles schon vorher hätte eingebaut, und nicht erst zum Schluss, wären bei mir auch 4 Schädel drin gewesen. So aber schaffe er bei mir nicht mehr die Kurve und ich kann leider nur noch 3 Schädel vergeben weil ich mich die meiste Zeit nur gelangweilt hab.
 
Berti, 14.05.11
Mit "Schädel" meinte ich oben natürlich Sterne, Schädel gibts ja nur auf der Co- Seite!
 
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