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Inhalt
Das eher ruhige Lake Victoria wird beim Spring Break zur ultimativen Partyzone. Tausende von ausgeflippten Jugendlichen feiern im und am See bei lauter Musik mit viel Alkohol. Durch ein Erdbeben wird ein Zugang zu einem bisher isolierten Höhlensystem unter dem See freigelegt, wo eine seit 2 Millionen Jahren ausgestorbene Piranha-Spezies überlebt hat. Große Schwärme dieser gefräßigen Killermaschinen sind nun befreit. Ihren unstillbaren Hunger nach Fleisch befriedigen sie mit den nichtsahnenden Badegästen. In sekundenschnelle verwandeln sich die feucht-fröhliche Party in ein Schlachtbankett und ...
Kommentar
Joe Dantes Piranha zählt mittlerweile zu den Klassikern des Tierhorror-Genres, so dass es nicht verwunderlich ist, dass er nun bereits sein zweites Remake erfährt. Die Regie übernahm diesmal Alexandre Aja (The Hills Have Eyes - Hügel der Blutigen Augen, High Tension), der das Ganze sehr zeitgemäß und in 3D umsetzte. Zeitgemäß heißt hier viele, heiße Bunnies, nacktes Fleisch ohne Ende, makaberer Humor, deftige Splattereinlagen und kübelweise Blut.
Nachdem Altmeister Richard Dreyfuss (Der weiße Hai) in der Eröffnungssequenz als Fischfutter endet, geht es schnell zur Sache. Der noch minderjährige Jake wird als Locationsscout für einen Pornodreh auf einer kleinen Yacht engagiert, während sich das testosterongeladene und alkoholisierte Partyvolk bei Wet T-Shirt Wettbewerben und heißen Tänzen am Strand und im Wasser erfreut. Wo man nur hinschaut gibt es nackte Titten und hübsche Weiber, die sich halbnackt bis nackt im Wasser räkeln. Hier bekommt der Film stellenweise schon Softporno-Qualitäten - und die Kurven kommen in 3D wirklich gut.
Aber dann sind da ja noch die Fische. Diesmal bekommen wir es mit dem seit 2 Millionen Jahren ausgestorbenen Ur-Piranha zu tun, der in einem isolierten, unterirdischen Höhlenkomplex unter dem See überlebt hat und nun durch ein Erdbeben freigesetzt wurde. Nun, wie typische Höhlenbewohner sehen die nicht gerade aus, und wer sich fragt, wovon die sich in den letzten zwei Millionen Jahren ernährt haben, bekommt von Christopher Lloyd (Zurück in die Zukunft), der hier einen Zoohändler spielt, die Erklärung: Es sind Kannibalen. Klar, die haben sich also 2 Millionen Jahre lang immer wieder selbst gefressen. Also gut, mit Glaubwürdigkeit hat der Film nicht viel am Hut. Hauptsache die Viecher können gut zubeißen. Und das machen sie hier wahrlich. Binnen weniger Sekunden werden hier Menschen skeletiert, ganze Heerscharen fallen über die Badegäste her, Blut, saftige Bisswunden, abgetrennte Gliedmaßen und Leichen im Überfluss, gepaart mit herrlich schwarzem Humor.
Da der Zuschauer von Anfang an weiß, was auf die Schwimmer zukommt, ist durch die potentielle Gefahr bei den Wasserszenen immer eine unterschwellige Spannung vorhanden. Dann wird durch die Porno-Yacht noch künstlich Spannung aufgebaut, indem sie auf einen Felsen aufläuft und langsam sinkt. Klar, der Film bringt nichts Neues, aber er macht richtig Spaß, auch wenn die computeranimierten Killerfische stellenweise schon sehr billig wirken.
Fazit: Der Anspruch ist gleich null, auch eine unterschwellige Botschaft wird hier nicht vermittelt, der Film will einfach nur unterhalten und die niederen Instinkte befriedigen - ein Ziel, welches dieser Partyfilm problemlos erreicht. Die Rechnung Sex + Gewalt = Gute Laune geht hier voll auf.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Deutscher Kinostart: 14. Oktober 2010
Filmbewertung
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| Durchschnittliche Besucherwertung: |
(36 Stimmen) |
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Weitere Kommentare zum Film
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| Sven, 24.10.10
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| Und sie leben doch!!!!
Ein angestaubtes Thema aus den 70ern wird mit viel Blut, Bier, Bräuten, Brüsten, Spring Break und einer deftigen Prise Humor in das 21. Jahrhundert katapultiert. Und trotz zahlreicher CGI-Effekte bleibt die die nette STory nicht auf der Strecke. Es gibt auch den einen, oder anderen Schmalz zu bewundern, aber der Fun und die Hauptakteure bleiben im Vordergrund.
Auch die Einleitung um das wie und warum wird knapp und schnell berichtet. Nix ist mit Biomüll, oder gefährlichen Experimenten. Die Menschheit muß sich diesesmal wieder mit einer Laune der Natur herumschlagen.
Im Zeitalter von Schmachtfilmen, mies umgesetzten Romanen und Remakes, kommt dieser Film als göttliche Offenbarung daher. Langeweile ist hier ein Fremdwort und auch die Auswahl der Opfer ist vollkommen klischeefrei, denn der Tod holt sich hier nicht nur die Bösen, sondern JEDEN der ins Wasser platscht.
Dabei gehen die Piranhas dermaßen gezielt und brutal vor, daß selsbt der weisse Hai wie ein zahnloser Opa erscheint.
Keine Frage: Pinranhas 3D ist DER Tierhorrorfilm des Jahres 2010. |
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| BadMoon, 01.11.10
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| Der Film selber war gut: viel Fleisch & Blut, stellenweise witzig, allerdings nicht wirklich spannend, da die Handlung nur Klischees (die Pornodarstellerinnen werden ebenso gefressen wie der rüpelige Freund vom Schwarm des jugendlichen Hauptdarstellers, die nervigen Kinder überleben usw.) aneinander reiht.
Von den 3D-Effekten hätte ich mehr erwartet (war mein erster 3D Film); häufig wirkten die Objekte im Vordergrund wie schlecht einkopiert, oder wie die Rückprojektionen in alten Filmen.
Anspruchsloser Just-for-Fun-Streifen (und Spaß hat er wirklich gemacht) der endlich mal wieder waschechten Tierhorror auf die große Leinwand gebracht hat.
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| Berti, 12.07.11
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| Kann dem Ganzen hier nichts mehr Neues hinzu fügen und gebe allen meinen Vorrednern recht: Der Film hat Null Anspruch, Null Tiefgang, jede Menge übler Klischees, dafür aber viel nacktes Fleisch mit schönen Ärschen und Titten, super gefräßige Fischlein, viel Blut, viel Splatter und macht jede Menge Spaß. Ich steh auf schwarzen Humor, hier kommt er richtig deftig rüber. Als Partyfilm absolut zu empfehlen! |
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| Werhirsch, 07.12.11
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| Als ich mir meinen ersten DVD-Player kaufte, gabs als erste DVD "Arac Attack" mit dazu, da der gerade zum Sonderpreis angeboten wurde. Neulich habe ich dann auf Blu-Ray "geupdated", und ebenso in die Sonderpreiskiste gegriffen, und "Piranha" für 8 Euro am Haken gehabt. Und... es hat sich gelohnt!
Was erwartet man von solch einem Film wie "Piranha", wenn auf dem Cover schon steht "Brüste! Blut! Fiese Fische!"? Genau das was draufsteht, und das Versprechen wird auch voll eingehalten! Jede Menge Bikini-Bunnies als Futter und eine ordentliche Portion pechschwarzen Humors!
Von der Handlung darf man keinerlei neue Impulse oder Ideen erwarten: "Piranha" folgt den ehernen Creature Feature-Regeln vom "ersten Opfer" über "den jungen Helden", das "last Girl", den "egoistischen Freak", den knackigen "Futter-Girlies" und dem Kaboom-Ende mit Cliffhanger zum (hoffentlich) kommenden Sequel wie auf Schienen... aber das perfekt: Saftig, deftig, blutig und detailreich! Und er nimmt sich vor allem selbst nicht zu ernst! Wie bei "Anaconda" oder "Arac Attack" wimmelt es nur so von pechschwarzen Gags, wie (Spoiler-Alarm!!) etwa ein Piranha, der einen herumtreibenden Penis(!) verschluckt und angeekelt wieder ausspuckt. Man weiss bei disem Film als Creature Feature-Fan zwar schon immer, was als nächstes passiert, der Gore-Factor ist aber lobenswerterweise dafür ein paar Stufen höher als der Durchschnitt eingestellt! Die CGI-Effekte sind zwar hier und da etwas billig, die traditionellen "Gore-Effects" aus der Maskenbildnerei aber allererste Sahne... Deswegen gabs von der FSK auch das bekannte "Blutrote Gütesiegel mit der 18" drauf, und von mir 5 knackige Bikini-Girlies als kreischendes Extrafutter,...ähhh... 5 Sterne, obendrauf ;-) |
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