Resident Evil: Afterlife

Originaltitel: Resident Evil: Afterlife
Alternativtitel: Biohazard IV
Resident Evil: Afterlife 3D
Resident Evil: Afterlife: An IMAX Experience
Herstellungsland: USA, Großbritannien, Deutschland
Erscheinungsjahr:  2010
Regie: Paul W.S. Anderson

Darsteller

Figur

Milla Jovovich  Alice
Ali Larter  Claire Redfield
Kim Coates  Bennett
Shawn Roberts  Albert Wesker
Sergio Peris-Mencheta  Angel
Spencer Locke  K-Mart
Boris Kodjoe  Luther
Wentworth Miller  Chris Redfield
Sienna Guillory  Jill Valentine
Kacey Barnfield  Crystal
  
Subgenre: Hunde, Science-Fiction
Sequels: Resident Evil (2002)
Resident Evil: Apocalypse (2004)
Resident Evil: Extinction (2007)
Resident Evil: Afterlife (2010)
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Inhalt

Gemeinsam mit ihrer Klonarmee zerstört Alice das Hauptquartier der Umbrella Corporation in Tokio, wo sie auf den ebenfalls mutierten Albert Wesker trifft. Mittels einer Injektion nimmt er Alice sämtliche Superkräfte, doch sie kann entkommen. Mit einem Flugzeug rettet sie sich nach Alaska, wo einem Funkspruich nach in Arcadia eine seuchenfreie Zufluchtsstätte sein soll. Dies stellt sich jedoch als Fehlinformation heraus, sie findet nur ihre alte Weggefährtin Claire Redfield, die ihrer Erinnerung beraubt wurde. Gemeinsam fliegen sie zurück in den Süden, wo sie auf einem Gefängnisdach in Los Angeles ein Gruppe von Überlebenden finden. Nach einer waghalsigen Landung auf dem Dach erfährt Alice, dass mit Arcadia ein Schiff gemeint ist, welches in Sichtweite vor Anker liegt, seit zwei Tagen jedoch nicht mehr sendet. Als die Zombies das Gefängnis stürmen, bleibt ihnen nur die Flucht. Gemeinsam mit Claires Bruder Chris, der bereits im Gefängnis war, retten sie sich auf die Arcadia, doch anstatt einer Zuflucht erwartet sie hier eine Falle, denn ...

Kommentar

Acht Jahre, nachdem Regisseur Paul W.S. Anderson (Death Race, Event Horizon - Am Rande des Universums) die gleichnamige Computerspielvorlage erstmals als Spielfilm in die Kinosäle brachte, kehrt er nun im vierten Teil der Endzeit-Action-Zombieserie zurück in den Regiestuhl. Da er zu allen vier Teilen die Drehbücher verfasste, war er ja eigentlich nie weg von der Serie.

Der Zuschauer bekommt erneut das geboten, was er erwartet, grandiose Horror-Action, die stylisch mit Zeitlupen- und Freezframe-Effekten a la Matrix und in spektakulären Kulissen in Szene gesetzt sind. Alice wird erneut von Milla Jovovich (Resident Evil) gespielt, die hier wieder richtig lecker aussieht. Unterstützung bekommt sie von Ali Larter (Resident Evil: Extinction). Die beiden Mädels zeigen, dass das weibliche Geschlecht keinesfalls hilflos und schwach ist, hier haben die Frauen die Hosen an. Und auch wenn dies ein Endzeit-Film ist, die Frauen laufen immer top geschminkt und gestylt rum.

Neu am vierten Teil ist der Einsatz von 3D. Hierzu wird das von James Cameron für Avatar entwickelte Fusion Camera System eingesetzt, wodurch das Ganze nochmals spektakulärer auf der großen Leinwand wirkt. Stellenwiese wird der 3D-Einsatz jedoch etwas übertrieben, wenn zu viel rumfliegt oder Gegenstände zu nach in die Kamera gehalten werden, hier wirkt es Teilwiese wie gewollt und nicht gekonnt. Genau diese Fehler hat Cameron bei Avatar tunlichst vermieden.

Die Story wirkt schon zu sehr ausgereizt, sie ist eher flach und gibt den Charakteren kaum die Möglichkeit sich zu entwickeln. Sie bildet nur noch das Grundgerüst, um möglichst viel Action zu verpacken. Und wie bereits beim dritten Teil ist auch das Ende für eine Fortsetzung offen gehalten. Da der Film an den Kinokassen ein voller Erfolg war und das Einspielergebnis des dritten Teils um ein Mehrfaches übertraf (3D ist derzeit ein echter Zuschauermagnet), ist eine Fortsetzung durchaus wahrscheinlich.

Was mich jedoch richtig gestört hat, ist dieser gigantische Zombiemutant, der mit einer motorblockgroßen Axt aus dem Nichts auftaucht und die Zombie-Hunde, die ihren kompletten Kopf spalten, um mit ihrem neuen Gebiss am Halsansatz zubeißen zu können. Das wirkt selbst für eine Mutation sehr unnatürlich.

Fazit: Inhaltslose, aber extrem stylische HighTech-Actionorgie, die den Zuschauer diesmal in 3D berieselt.

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Deutscher Kinostart: 16. September 2010
DVD und Blu-ray von Paramount Home Entertainment: 10. März 2011

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (15 Stimmen)
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Weitere Kommentare zum Film

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Harryik, 22.09.10
Lang mussten wir auf den vierten Teil der Resident Evil Reihe warten nun ist er da "Resident Evil: Afterlife"! Ich find den Film sehr gut. Die Story war zwar etwas lückenhaft, aber das stört nur wenig. Die Effekte waren Top! Es wurden neue Zombies eingebaut, wer die Spiele kennt, ich meine die aus Resident Evil 5, besonders gut fand ich den riesen mit dem Axt/Hammer und die Hunde. Der Anfang des Films war das beste überhaupt wie eine Armee bestehend aus vielen Alice das Umbrelle Hauptquartier stürmt. Mein Fazit: Super Film, einer der besten aus der Reihe nur Teil 1 ist besser. Schauspieler Super, Effekte Super, Story etwas Schwach und auf eine Fortsetzung kann man sich auch freuen. Resident Evil: Afterlife bekommt von mir 5/5 Sterne
 
Stintfang, 09.10.10
Ich war zunächst irritiert, was der Film bei Tierhorror zu suchen hat. Dann fielen mir die mutierten Hunde ein. Na gut. Der Film hat mir gut gefallen, wenngleich er mir eigentlich eher als Fortsetzung (oder Neuinterpretation) von Matrix vorkam. Besonders in der Kampfszene am Anfang, wenn Säulen platzen und Millas Klone den Gebäudekomplex unsicher machen kam es mir so vor, als ob der Regisseur sagte: "Matrix 2 und 3 waren doof. Hier ist meine 3D-Version von Matrix!" Und irgendwie hat das sogar besser funktioniert (auch wenn ich den Film nicht in 3D gesehen habe). Ich freue mich jedenfalls auf die wohl unvermeidliche Fortsetzung.
 
tim3_, 08.02.11
Eine Story-Pasagen sind ziemlich unverständlich, wie viele bemerkt hatten, aber wer Resident Evil kennt, konnte sich darauf einstellen. Die letzten 3 Teile waren/sind genauso :) 5 Sternchen.
 
BionicKey, 16.10.11
Der Film hängt seinen 3 Vorgängerteilen in Sachen Technik und Aufmachung zu sehr hinterher. Die Zombies, die Hunde und der Riesige Mutant wurden einzig und allein aus dem grund eingebaut, damit eine Verbindung zum Spiel Resident Evil 5 besteht. Anders als im Spiel gibt es hier jedoch keine erläuterung oder einen möglichen grund, wieso die Zombies plötzlich überhaupt eine ganz neue Art von Futterluke haben, wieso die Hunde ihren Kopf spalten können und wieso um Gottes Will und drei Teufels Namen ein übergroßer Herkules mit einem Hammer, den nichtmal He-Man heben könnte, durch die Stadt läuft und sein Gesicht bedeckt hält. Die Todesszenen sind auch allesamt mehr "Muss" als "Oh Nein". Sie wirken sehr geschmacklos und Plump. Beispielsweise stirbt ein Mädchen und nach der Flucht von nichtmal einer Minute wird ihr tot schon wieder vergessen, da neue Waffen entdeckt wurden. Die Tode sind demnach allesamt unpersönlich und vorhersebar. Der Kampf gegen Wesker selbst war ebenfalls aus dem Spiel Resident Evil 5 frech geklaut. Statt sich etwas neues auszudenken, war die Kampf Koreografie exakt die slebe, wie im Spiel. Die Action im algemeinen ist sehr drittklassig, kurz und wenig überzeugend. Grundprinzipiell sind die Resident Evil Filme eine Beleidigung für die Spielereihe, aber selbst dieser Film ist nochmal eine Beleidigung für die Resident Evil Filme. Nur eine geringe Kaufempfehlung für alle, die ein sehr schönes Design, drittklassige Action, viel Geballer und unmengen von Zombies lieben.
 
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