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Inhalt
Unter der Leitung von Richard Stanley versuchen einige US-Soldaten, eine verlassen geglaubte Miene in Afghanistan einzunehmen. Sie geraten in einen Hinterhalt der Taliban, die Überlebenden werden gefangen genommen, um sie für Lösegeldzahlungen zu nutzen. Doch während die gefangenen Soldaten mit verbundenen Augen in der Mine ausharren, verschwinden die Taliban während eines furchteinflößenden Getöses spurlos. Nachdem sich die Geißel von ihren Fesseln entledigt haben, glauben sie in Sicherheit zu sein. Der Tod lauert jedoch unter der Erde in Form von gigantischen, menschenfressenden Würmern, die auf jede Vibration reagieren. Sie retten sich in ein verlassenes Flüchtlingslager und erhalten dort Unterstützung von Amal und seiner Tochter Isla. Um die Basis zu verständigen, müssen sie jedoch noch einmal zurück in die Miene. Mit den Killerwürmern im Nacken versuchen sie sich zum vereinbarten Treffpunkt zu retten, doch hier waren bereits die Taliban und ...
Kommentar
Unglaublich, dass eine so simple und langweilige Story in unserer Zeit für einen Film herhalten muss. Eine Einführung der Charaktere wird dem Zuschauer erspart, es geht gleich mit dem Einsatz in der Miene los. Nach einer Schießerei sind die Überlebenden, die immer während des Films weiter dezimiert werden, nur noch auf der Flucht. Damit die amerikanische Kampfeinheit nicht wie eine schwule Truppe durch die Wüste zieht, wurden noch zwei ansehnliche Damen rekrutiert. Das einzig halbwegs bekannte Gesicht ist Jason Gedrick (Backdraft - Männer, die durchs Feuer gehen), die restlichen Darsteller sind austauschbar. Die flachen Dialoge der klischeehaft angelegten Charaktere und die einfach gestrickte Handlung verlangen den Darstellern wirklich nicht zu viel ab, dennoch kauft man keinem der Soldaten die Rolle ab.
Dafür können die Monster wenigstens ansatzweise überzeugen. Die im deutschen Titel suggerierten Wüstenschlangen sind eigentlich Riesenwürmer, ähnlich wie in Tremors - Im Land der Raketenwürmer, nur dass dieser Film weder witzig noch gut ist. Die Tierchen sind so groß, dass sie selbst einen Hubschrauber aus der Luft abfangen und verschlingen können. Diese sind ordentlich computeranimiert, ihr furchteinflößendes Maul sieht wie ein riesiger Anus mit Raspelzähnen aus. Die Angriffe selbst sind jedoch absolut unblutig, ebenso wie die Schießereien. Meist stülpt sich das Maul nur über sein Opfer und fertig. Und am Ende bekommen wir dann noch eine Portion Heldenmut zu sehen.
Fazit: Langweilig, uninspiriert und überflüssig.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist in Amerika bei Rhi Entertainment auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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(15 Stimmen) |
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Weitere Kommentare zum Film
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| Snake27, 07.09.10
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| Hiiilfe. Voll der scheiß. Darf man das schreiben??
Naja ist ja nur die Wahrheit. Lohnt sich nicht den anzusehen |
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| Berti, 15.07.11
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| Die Würmer sind absolut geil und sehen echt super aus. Leider kann man das vom restlichen Film nicht behaupten. Wie oben schon erwähnt, ist das Ganze stinklangweilig, zumal ich Kriegsfilme sowieso nicht mag und ich das Wort "Taliban" schon gar nicht mehr hören konnte. Ich hab mich derart gelangweilt dass ich den Film nur nebenbei laufen ließ und teilweise vorgespult hab, was bei mir was heißen mag. Das allerbeste ist der Schluss, der war richtig erfrischend gut (in der Zeitlupe). Da hab ich sogar zurück gespult und hab mir den nochmal rein gezogen. Ansonsten kalter Kaffee, den die Welt nicht braucht. Wer auf so Militärfilme mit viel Rumgeballer und Soldaten steht, könnte evtl. seine Freude dran haben. |
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| Werhirsch, 14.08.11
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| Ja, hier wurde gewaltig bei "Tremors" abgekupfert, aber die Würmer sind wirklich prima gelungen (wenn mir auch die Graboiden doch noch besser gefallen). Leider sieht man wenig von ihnen, es ist ziemlich viel unwichtiger "Füllstoff" im Film. Wahrscheinlich hat die Kohle (lt. TV-Zeitung für 1,8 Mio. in Rumänien gedreht), für mir SFX nicht gereicht. Schade, denn wenn die Würmer sichtbar sind, ist die SFX zwar nicht High-End, aber solide und überzeugend gelungen (gute Texturen, Displacement-Maps, sauberes Rigging und flüssig animiert). Mehr von den Viechern hätte ich mir gewünscht, und nicht soooo gross. Man kann es auch übertreiben. So im Graboid-Format wären die Viecher (und dann wohl auch die Fresszenen) noch überzeugender gewesen.
So bleiben 3 Sterne: Gute SFX, aber etwas zu wenig davon und zu viel Füllstoff im Film. Es gibt viele bessere, aber auch ebenso viele schlechtere Creature feature-movies. |
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