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Inhalt
Die einst von Zeus geschaffenen Menschen lehnen sich gegen die Götter auf. Anstatt zu beten, wollen sie ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen. Der König von Argos lässt von seinen Soldaten die Skulptur des Zeus zerstören und die Königin vergleicht die Schönheit ihrer Tochter Andromeda mit der von Aphrodite. Dies erzürnt die Götter, Zeus erlaubt seinem Bruder Hades, dem Gott der Unterwelt, den einen Titan - den Kraken - zu befreien und auf Argos loszulassen. Doch Hades verfolgt hiermit seinen eigenen Plan, durch diese List will er Zeus vom Olymp stoßen und selbst herrschen. Hades verkündet den Bewohnern Argos, dass der Titan bei der nächsten Sonnenfinsternis in 10 Tagen die Stadt vernichten wird, es sei denn, sie opfern ihre Prinzessin Andromeda. Nun kann nur noch der Perseus, der als einfacher Fischer aufgewachsen ist und erst jetzt erfährt, dass er als Zeus Sohn ein Halbgott ist, helfen. Er macht sich mit einigen Soldaten auf, um die allwissenden, stygischen Hexen um Rat zu fragen. Der Weg ist voller Gefahren und die Hexen schicken Perseus in die Unterwelt, um den Kopf der Medusa abzuschlagen. Nur hiermit kann der Krake bezwungen werden, doch ...
Kommentar
Knapp 30 Jahre, nachdem der Tricktechniker Ray Harryhausen mit "Kampf der Titanen" seine letzte Arbeit ablieferte, kommt nun das gleichnamige Remake in die Kinos. Wo die erste Verfilmung mit charmanter Stop-Motion-Technik überzeugen konnte, wird nun mit aufwendigen Spezialeffekten geprotzt. Die Story wurde massiv modifiziert, es kommen zwar noch dieselben Namen der griechischen Mythologie vor, doch wurden gravierende Inhalte verändert, mit den ursprünglichen Sagen hat dieser Film nichts zu tun. So wollen die Griechen diesmal ihre Götter aufs Abstellgleis schieben und selbst ihr Schicksal bestimmen, was den Zorn der Götter schürt, woraufhin Hades, der Gott der Unterwelt, mit der Zustimmung von Zeus einen Titanen befreit und auf die Stadt Argos hetzt. Da braucht es schon mehr als einen Helden, um das Schicksal abzuwenden, hier wird ein Halbgott benötigt, der sich in Perseus wiederfindet. Doch er hält nichts von den Göttern, er will den Titanen als Mensch besiegen und muss eine Reihe gefährlicher Aufgaben meistern. Er muss die stygischen Hexen austricksen, sich mit gigantischen Risenskorpionen herumschlagen und in die Unterwelt herabsteigen, um der Medusa den Kopf abzuschlagen.
In der Verfilmung von 1981 war die Medusa mit das Beste, was je in Stop-Motion umgesetzt wurde. Sie war ein grauenvolles Wesen, diesmal ist sie jedoch durchaus sexy. Klar, sie hat einen Schlangenkörper und Schlangenhaare, aber ein adrettes Gesicht und trägt sogar so eine Art Büstenhalter, das nenn ich mal eine moderne Medusa.
Für das Fantasy-Actionspektakel konnten namhafte Darsteller gewonnen werden, Sam Worthington (Avatar - Aufbruch nach Pandora) ist als Perseus zu sehen, wirkt aber für meinen Geschmack zu hölzern, Liam Neeson (96 Hours), den ich sonst sehr schätze, passt nicht in der Rolle des Zeus. Dafür konnte Ralph Fiennes (Roter Drache) als finsterer Gott der Unterwelt überzeugen. Leider fehlt sämtlichen Figuren jeglicher Tiefgang, brauchbare Ansätze werden im Keim erstickt. So finden sich in Perseus Begleitung auch zwei Jäger, die zwar cool eingeführt werden, aber dann nichts mehr bringen.
Regisseur Louis Leterrier (The Transporter, Der unglaubliche Hulk) legte das Augenmerk eindeutig auf die aufwendigen Spezialeffekte, die nahezu komplett computeranimiert sind. Hier versucht der Film zu punkten und inhaltliche Mängel zu überspielen. Das Ergebnis ist optisch durchaus berauschend. Was mir jedoch nicht gefallen hat, ist eine abfällige Geste zur Vorlage. Bevor Perseus auszieht, um Argos zu retten, finden Sie die alte Eule Bubu, die Perseus in der Vorlage von 1981 von den Göttern als Helfer gesendet wurde und wesentlich zum Gelingen der Aktion beigetragen hat. Sie steht für die mittlerweile veraltete Stop-Motion-Technik und wird verächtlich in die Ecke geschleudert, frei nach dem Motto "Wer braucht schon den alten Scheiß!". Ich für meinen Teil muss jedoch behaupten, dass mir die erste Verfilmung deutlich besser gefallen hat als die sinnentleerte Neuverfilmung. Bei den handgemachten Effekten merkte man noch die Liebe zum Film, mittlerweile scheint das alles nur noch eine Preisfrage zu sein, wie viel man in die CGI-Animation steckt.
Der Film wurde ursprünglich als regulärer 2-D Film gedreht. Aber Filme wie Avatar haben gezeigt, dass sich 3-D an den Kinokassen auszahlt, so dass der Film nachträglich mit modernster Technik auf 3-D umgemünzt wurde und als Fantasy-Blockbuster angeprangert wird. Die 3-D Effekte sind auch durchaus zu sehen, kommen aber nicht so spektakulär zur Geltung, wie bei anderen Filmen.
Fazit: Wer auf spektakuläre Effekte und Augenwischerei steht, wird bei diesem Remake trotz inhaltlicher Mängel sicherlich seine Freude haben.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Deutscher Kinostart: 8. April 2010
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| AngryPlaystation, 10.04.10
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| als ich News von einem Remake von Kampf der Titanen hörte sagte ich mir: willst du mich verarschen? einen zeitlosen Klassiker neu zu verfilmen der ausserdem Ray Harryhausens letzter Film war? Als ich den Trailer gesehen habe war ich auch nicht wirklich beeindruckt. Ich sagte mir nur: du kannst das Original nicht toppen.
Tja aber als ich den Film endlich gesehen habe (in 3D macht aber keinen großen Unterschied), musste ich feststellen:
dass ich absolut Recht hatte.
ACHTUNG SPOILERS!:
Es war zwar nicht das schlechteste Remake dass ich je gesehen habe. Aber es ist trotzdem total unnötig.
Ich konnte kleinlig sein über den ganzen Film.
Ich hatte erwarten dass sie auch alle Kreaturen aus dem ersten Fim hatten. Es waren nicht alle drin: z.B. fehlte der Riesengeier und der zweiköpfige Hund.
Mir gefiel das Aussehen der Skorpione und dass vom Kraken. Aber z.B die Medusa die im Originalfilm gruselig für kleinere Kinder aussah sieht hier schon etwas attraktiv aus und dass sollte nicht sein. Dass sie Hades zum Hauptfeind in diesem Film machten wirkte schon für mich als ob sie diesen Film dümmer machen als er sein sollte.
Über die Götter habe ich noch mehr zu sagen: es sind nur 2 wichtige Götter: Zeus und Hades. Es wird zwar Poseidon in einer Szene erwähnt aber keiner der restlichen Götter hat auch nur ein Wort in dem Film zu sagen. (Warum tragen die männlichen Götter eigentlich Ritterrüstungen?)
Perseus bekam zwar das Schwert von den Göttern aber wo ist der Silberschild und der Helm der einen unsichtbar macht?
(Nun ja er bekommt einen Schild der aus Skorpionshaut gemacht wurde aber nicht von Göttern)
Die originale Figur der Eule Bubo (aus dem Originalfilm) hat in dem Film einen Gastauftritt.
Es gab noch Wüstenräuber die Aussehen wie eine Kreuzung zwischen Bumblebee und diesen Wüstenräubern auf Tatooine aus Star Wars.
Die Actionszenen sind zu hektisch und die Kamera wackelt zu sehr.
Was aber noch blöd war dass der Trailer schon alle Monster gezeigt hat. Im ersten Trailer fragte ich mich wo der Krake ist, weil ohne ihn der Film keinen Sinn machen würde.
Aber als der zweite Trailer kam und sie ihn zeigten dachte ich mir dass sie die komplette Überraschung verderben. Weil man den ganzen Film auf ihn wartet und dann wenn er kommt kann man nur sagen: Toll ich habe ihn schon im Trailer gesehen. Noch dazu: sollte nicht Poseiden den Kraken eigentlich befreien. Hier befreit Hades ihn aus dem Styx (dem Fluss der Toten). Ich kann ehrlichgesagt noch mehr über den Film sagen (schreiben). Aber ich glaube es ist genug.
Also erzähle ich euch als nächstes was Wissenswertes: in dem Spiel God of War 2 (für die PS2) taucht Perseus auf und wurde dort so nachgebildet wie in Kampf der Titanen und wurde passenderweise von Harry Hamlin (Perseus im Originalfilm) gesprochen. |
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| Harryik, 10.04.10
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| So! Also ich fand den Film Sehr gut! Die Effekte waren Super! Am besten haben mir die Skorpione gefallen und dann der Krake! Die Schauspieler haben ihr Arbeit auch gut gemacht, Sam Worthington, den wir schon aus "Avatar - Aufbruch nach Pandora" kennen, war als Perseus top, auch Liam Neeson und Ralph Fiennes als Zeus und Hades haben mir gut gefallen. Jedoch hab auch ich, der das Original "noch" nicht gesehen hat (ja tut mir leid), etwas zu bemängeln nämlich die Story! Ich denke bei dem Namen "Kampf der Titanen" an ein 3h Film wie "Der Herr der Ringe" jedoch endet der Film nach nicht mal 2 Stunden viel zu schnell, auch hätte ich gerne mehr Monster der griechischen Mythologie gesehen, wie "AngryPlaystation" schon erwähnte, ein Zyklop oder die im Film "erwähnten" Zentauren und die Hydra hätte ich sehr gerne gesehen, wo aber leider schon warscheinlich bei solch einem Film das Geld ausgegangen zu sein schien, hätte man den Film 3 Stunden lang gemacht würden einige meiner lieblings Monster, vorallem der Zyklop, den ich aus den Sindbad Filmen mag, auch einen Auftritt bekommen. Mein Fazit: Top Film, gute Schauspieler, Sehr gute Effekte, aber eine schwache Story! "Kampf der Titanen" bekommt von mir, trotz der schwachen Story alle Sterne 5/5! |
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| Berti, 11.04.10
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| Also ich für meinen Teil muss ganz ehrlich sagen dass er mir überraschender Weise sehr gut gefallen hat, was ich ja nicht von jedem Remake sagen kann. Vor allem weil ich das Original so liebe. Dennoch stehe ich auch auf moderne, junge Filme und die griechische Mytologie sowieso also von daher fand ich ihn hervorragend umgesetzt. Gut ein paar Dinge die bereits angesprochen wurden, waren nicht all zu berauschend, haben mich aber nicht so sehr gestört als dass ich jetzt einen Punkt dafür abziehen möchte. Also als erstens mal die Schauspieler: Top! Liam Neeson als Zeus und Ralph Finnes als Hades haben mir wirklich besonders gut gefallen. Auch die super charismatische Gemma Arterton hat was ganz speziel mystisch geheimnisvolles an sich, wenngleich ihre Rolle mir gänzlich unbekannt war und mich doch sehr gestört hat weil es diesen Charakter im Original ja gar nicht gibt. Da verliebt sich Perseues in die liebliche Andromeda und nicht in eine ewigjunge "Beschützerin". Ansonsten fand ich die Grundstory im großen und Ganzen doch schon recht gut an die Vorlage angelehnt. Die Prinzessin soll dem Ungeheuer geopfert werden, Perseues macht sich auf zu den Hexen, zu Medusa, fliegt auf Pegasus, kämpft gegen die Skorpione die aus Calibos seinem Blut entstehen, besiegt das Untier, usw. O.k- den Calibos fand ich im Original gruseliger und auch die Medusa war besser, obwohl ich diese hier auch extrem gut fand!Auch der komische Wüstengin war mir etwas suspekt, dessen Part auch zusätzlich zu der Story hinzugefügt wurde, dafür das mit der Lotterie und den Rätseln komplett entfernt. Also alles in allem ist er vielleicht eher für das jüngere Puplikum zurecht geschneidert die das Original nicht kennen. Harryhausenfans wird das Actionspektakel wohl eher nicht zusagen. |
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| BadMoon, 02.05.10
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| Ich habe mir den Film zusammen mit meiner Gattin angesehen, und wir waren (obwohl wir auch das Original schätzen) beide recht angetan.
Wo die Erstverfilmung mit nostalgischem Charme punkten kann, setzt das Remake auf rasante, effektgeladene Action.
Absolut überflüssig der Kurzauftritt von Bubo der Eule, das alberne Ding hat in der alten Version schon genervt.
Sam Worthington passt meiner Meinung nach recht gut in die Rolle des unfreiwilligen Helden; Harry Hamlin fand ich immer zu etepetete. Die anderen Darsteller sind soweit auch ok.
Mit der Mythologie ist ja das Original schon ziemlich großzügig umgegangen (siehe die völlig unlogische Geschichte um die Gorgone Medusa), da störten mich eigentlich die wenigsten der Änderungen am Handlungsablauf. So hat mir insbesondere der Schluß gefallen, wo der Held eben nicht die Prinzessin angelt und sich auf den Thron schwingt.
Die treibende Filmmusik ist das i-Tüpfelchen auf dem Spektakel. |
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| Sven, 12.05.10
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| Tja, nun wieder hat es einen Klassiker erwischt, der, aus meiner Sicht, zu einem sinnlosen Remake verwurstet wurde.Diesesmal hat man sich bei dem Stoff an die klassische Perseus-Sage gehalten und somit weicht die Story deutlich vom Original ab.
Doch wenn man sich den Film genau betrachtet, wird man das Gefühl nicht los, daß er während der ersten Stunde an Startschwierigkeiten krankt und einfach nicht in die Gänge kommen will.
So wirken Perseus & Co. eher blaß und farblos und vermitteln dem Zuschauer, daß sie irgendwie keine richtige Lust hatten, übrhaupt in dem Film aufzutreten.
Die Effekte sind sicherlich bombastisch und laut ins Szene gesetzt, aber von dem Kraken, sieht man so gut wie gar nichts, bzw. kann nur erahnen wie es aussehen könnte. Auch der Ritt auf den Skorpionen neigte oftmals den Film ins lächerliche abgleiten zu lassen. Shaon der Fährmann, der im Original respektvoll und furchteinflössend war, ist hier eher zu einer mutierten Version des Silversurfers verkommen. Gleiches gilt auch für die Gorgone Medusa, die sich mit unglaubliher Geschwindigkeit durch ihren Temepl schlängelt und bei weitem nicht mit Harryhausens Original mithalten kann.
Lediglich die Darstellung des Gottes Hades von Ralph Fiennes kann man als gelungen bezichnen, da er mit seiner Kostümierung, aber ach mit seiner Mimik durchaus übrzeugt. Aber wie heisst es doch so schön: Eine Schwlbe macht noch keinen Sommer.
Daher nur einen Stern von mir.
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| greeen601, 08.10.10
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| Kampf der Titanen aus den 80ern. Man hatte alle Zeit der Welt für dieses Remake.
Da die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt stirbt, habe ich mich auf dieses Remake gefreut, wie schon auf lange keinen Film mehr. Dementsprechend hat mich auch lange nichts mehr so enttäuscht, wie dieses Debakel von einem Machwerk. Auch es sich selbst besser zu reden, als es wirklich ist (manchmal klappt es über einen gewissen Zeitraum), hat hier noch nicht mal ansatzweise funktioniert. Bereits in den ersten Minuten war vorbei. Man denkt noch jedesmal von jetzt an kann es nur besser werden, aber wird ein ums andere Mal eines (furchtbar) Besseren belehrt.
Und den kurzen Cameo Auftritt von Bubo, den man nur eingebaut hat, um die Fans nicht zu verstimmen, hätte man sich auch in Anbetracht der restlichen Verärgerungsfaktoren (allen voran, dass das Ding tatsächlich den Namen "Kampf der Titanen" trägt) zweifellos ´komplett´ sparen können, vor allem, wenn die Art dieses drei Sekunden "Auftritts" darüberhinaus geeignet ist, die erwartungsvollen Fans noch, in nicht unerheblicher Weise, zusätzlich zu verärgern:
Perseus: (hört Bubos flöten, holt ihn aus Kiste) "What is this / Was soll das sein?"
Draco: (im Vorbeigehen)"Just leave it / Lass sie, wo sie ist."
Da fällt mir echt nix mehr zu ein - genauso muss es den Machern/Drehbuchschreibern (die nennen sich wirklich so) wohl ergangen sein. Sollte der Film erwachsener wirken (jedem das Seine und was er dafür hält) als das Original und wollte man deshalb keinen Bubo, weil der ja Jar-Jar Binks ist und darüber hinaus in der mythologischen Vorlage nicht vorkommt?
1. Falsch. Er ist R2D2 und rettet im Original am Ende den Tag
2. liebe Leute: über mythologische Vorlagen machen wir uns doch jetzt im vorliegenden Fall bestimmt keinen Kopf mehr
Ein Tritt ins Gesicht aller Fans, sonst nichts. Das gilt auch für die anderen Figuren, WEIL sie vorkommen.
Nun denn - was kann man dazu noch sagen? Man weiss gar nicht, wo man gerechterweise anfangen soll sich zu beklagen. Aber kurz zusammengefasst:
Der Originalfilm hat Charme, Abenteuerfeeling, liebenswerte Charaktere, unterschwelligen Horror (geniale Stop-Motion/Harryhausen), sowie stimmungsvolle und atmosphärische Musik und Locations/Sets. Das Remake hat ausser dümmlichen Dialogen gar nichts. Man hat das Gefühl als hätten daran (sowohl vor als auch hinter der Kamera) fast nur infantile Taugenichtse und trendhörige Armleuchter mitgewirkt. Schema F Filmherstellung, "aktuelle Kino-Blockbuster müssen so aussehen", zwei bekanntere Miemen + aufstrebender Newcomer (push!), CGI, 3D nachträglich(!) eingearbeitet, etc.; der heute überwiegende Standard eben - auch wenn alles Wichtige bzw das Wesentliche flöten geht.
Last, but not least: Medusa. Hübsch. Und gehässig. Das sind allerdings Charaktereigenschaften, von denen ich sehr froh bin, dass sie diese im Originalfilm nicht hat. Insofern: alles absoluter Käse.
Hüte ihn gut, diesen Post, denn eines Tages wird er Dein Leben schützen. (z.B. Videothek) |
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| Stintfang, 09.10.10
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| Mir hat der Film auch nicht gefallen. Ich sage immer: "Filmt einfach einen eigenständigen Film und erfindet eine gute Story". Als positives Beispiel möchte ich mal "Prince of Persia" nennen, der ohne grosses CGI-Gewitter eine intelligente Geschichte und charismatische Figuren zeigt.
Leider fehlt dieser Neuverfilmung jeglicher Charme. Ich hätte lieber eine "Fortsetzung" a la "noch ein Kampf der Titanen" gesehen als ein "Remake", das Handlungspunkte abarbeitet und mit möglichst vielen Effekten würzt. Damals konnten wir Harry Hamlins Motivation verstehen und die Chemie zwischen Perseus und Andromeda stimmte. Dagegen war im Remake das Verhältnis von Hera und Perseus kaum zu verstehen. So ist der neue "KdT" leider total seelenlos und für meinen Geschmack viel zu hektisch. Der Kampf gegen Medusa war im Original ein spannendes Schleichen, bei dem man sich der Gefahr bewusst wurde. In der Neufassung ist es nur ein hektisches Gerenne in unübersichtlichen, übereinandergestapelten Tempelfragmenten, die den Zuschauer irgendwie überfordern. Dementsprechend kam in dieser Szene überhaupt kein Gefühl der Spannung auf. Nur Ratlosigkeit meinerseits. Und das gilt auch für den viel zu überdimensionierten "Kraken".
Der Film war von vorne bis hinten ein Kommerzprodukt a la "grösser, schneller, hektischer". Man hat eindeutig versucht, einen Film zu machen, mit dem man möglichst einfach Geld machen kann.
Da tut es mir leid, dass Liam Neeson, Ralph Fiennes und Sam Worthington ihre Namen hergeben müssen. |
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| dinocroc1984, 05.12.10
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| Der Film ist der Absulute Hammer vorallem die Monster dind sehr gut gemacht freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil |
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