Greif - Attack of the Gryphon

Originaltitel: Gryphon
Alternativtitel: Attack of the Gryphon
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  2007
Regie: Andrew Prowse

Darsteller

Figur

Jonathan LaPaglia  Prinz Seth von Delphi
Amber Benson  Prinzessin Amelia von Lockland
Larry Drake  Armand
Andrew Pleavin  David
Douglas Roberts  Gorwin
Ashley Artus  Gerard
Sarah Douglas  Königin Cassandra von Delphi
Amy Gillespie  Daphne
Simone Levin  Kyra
Radu Andrei Micu  Sir Patrick von Delphi
Adrian Pintea  König Phillip von Lockland
  
Subgenre: Vögel
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Inhalt

Seit Jahrhunderten bekämpfen sich die beiden Königreiche Delphi und Lockland. Nach dem Tod des Prinzen von Lockland steht nun der endgültige Sieg von Delphi kurz bevor. Von Rachegelüsten ergriffen überredet ihn der Hexenmeister Armand sein königliches Blut zu spenden, um den Greif, eine Mischung aus Löwe und Adler, zu erwecken. Mit seiner Macht schlagen sie die Angreifer in die Flucht, doch der finstere Zauberer hat den König verraten. Nachdem die Angreifer besiegt sind, geht der Greif auf die eigenen Soldaten los. Der Hexenmeister ist mit Greif verbunden und beim Erreichen der nächsten Sonnenfinsternis in sieben Tagen sind beide unsterblich. Armand will die beiden Königreiche unter seiner Macht beherrschen, das einzige, was ihn noch aufhalten kann, ist das magische, drakonische Schwert, welches einst in zwei Teilen versteckt wurde. Prinz Seth von Delphi bekommt von seiner Mutter, die ebenfalls über Hexenkräfte verfügt, den Auftrag, die beiden Teile zu finden und sich dem Zauberer zu stellen. Bei seiner Suche trifft er auf Prinzessin Amelia von Lockland und ihre Männer. Sie verbünden sich gegen den gemeinsamen Feind und versuchen gemeinsam ...

Kommentar

Die Filmschmiede NU IMAGE ist vor allem durch seine Tierhorrorfilme bekannt, die mir meist durch billige Computereffekte übel aufstoßen. Diesmal schicken sie uns zurück ins Mittelalter, wo der Krieg zwischen zwei Königreichen durch einen bösen Zauberer und seinem Greif gestört wird. Ein Greif ist ein fliegendes Fabeltier mit einem Löwenkörper, Flügeln und einem Adlerkopf, so dass auch dieses Werk wieder dem Tierhorror-Genre zugeordnet werden kann. Eigentlich sind bei so Mittelalterfilmen ja Drachen an der Tagesordnung, nachdem aber in Harry Potter und der Gefangene von Askaban ein Hippogreif (die Pferdeversion des Greifs) einem Millionenpublikum gezeigt wurde, hat NU IMAGE diese Rolle nun mit einem Greif besetzt.

Die Regie wurde Andrew Prowse (Time Guardian - Wächter der Zukunft) übertragen. Die Hauptrollen sind mit Amber Benson (Porn Horror Movie) und Jonathan LaPaglia (Das große Inferno) besetzt. Larry Drake (Darkman) ist als übergewichtiger und schmieriger Zauberer zu sehen, der von zwei sexy Mädels unterstützt wird. Die beiden sehen aber zu nuttig aus, um wirklich in so einen Film zu passen. Die Story ist simpel gestrickt und absolut kitschig und klischeelastig. Die beiden rivalisierenden Königreiche tun sich zusammen, um den Zauberer aufzuhalten, denn gemeinsam sind wir stark - was für eine Moral. Dabei vereinigen sich auch Prinz und Prinzessin körperlich, was aber nicht groß gezeigt wird, der Erotikanteil wurde hier also nicht extra hochgeschraubt.

Der Film hat sicherlich ein paar atmosphärische Szenen, wird aber immer zur totalen Lachnummer, wenn der Greif auftaucht. Hier hat NU IMAGE sich selbst untertroffen, das Teil ist so was von billig computeranimiert, als wäre es einem alten Videospiel entliehen. Das ist echt Trash pur, da kann ich bestenfalls drüber lachen. Ein von Hand bewegtes Steif-Tier wäre da um Klassen besser gewesen, aber nein, billige Effekte sind ja so eine Art Markenzeichen von NU IMAGE, die Fans werden also auch hier nicht enttäuscht. Eine alte Regel für B-Movies ist, dass man nur das zeigt, was man mit den beschränkten Mitteln auch umsetzen kann. Hätte man von dem Tier nur ein paar mechanische Krallen und den Kopf gesehen, hätte es vielleicht billig gewirkt, aber so wurde der Film jeglicher Glaubwürdigkeit beraubt.

Fazit: Trotz aller Mängel hab ich mich halbwegs unterhalten gefühlt, Trashfans kommen durchaus auf ihre Kosten.

Filmreview von: Marcus Littwin

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei e-m-s auf DVD erschienen.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 26.03.10
Tja bei diesem Film fehlen mir Punkto Effekte bei dem Greif echt die Worte. Wie oben beschrieben ist der dermaßen grausig dass ich mich fast nicht entscheiden konnte ob ich nun 2 oder 3 Sterne vergebe, entschloss mich aber dann zu letzteren weil ich mich ansonsten nicht ganz so schlecht unterhalten gefühlt hab wie befürchtet. Ich liebe ja die alten Mittelalterfilme. Ich mag die alte Sprache, die Kostüme und die alten Burgen oder Schlösser. Das hat ja auch alles gepasst. Leider kommen die beiden Helfer-Damen wie oben erwähnt wirklich total nuttig rüber und der Greif ist wie gesagt super grottig. Trash- oder Mittelalterfans können dennoch einen Blick riskieren wenn sie sich nicht zuviel davon erwarten.
 
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