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Inhalt
Vor Millionen von Jahren wurde das Land von einer todbringenden Eiszeit heimgesucht. Dorak und sein Stamm der Sonne wurden gezwungen, sich eine neue Heimat zu suchen. Doch gerade als sie sich in einem sonnigen Tal angesiedelt haben, werden sie von Druden, einem Höhlenstamm unter dem Kommando des grausamen Fuan, angegriffen. Alle Frauen wurden geraubt, das heilige Feuer gelöscht und der Anführer ermordet. Unter der Führung von Aidar, dem Sohn des einstigen Führers Dorak, ziehen sie los, um die Frauen zu retten. Unterstützung bekommen sie von dem übermenschlich starkem Abenteurer Germanicus. Doch der Eingang der Höhlen ist von innen versperrt. Bei der Suche nach einem anderen Eingang durchschwimmt Germanicus einen unterirdischen See, wo er von Dinosauriern angegriffen wird. Mit letzten Kräften schafft er es ins Innere, wo er von der hübschen Moah versorgt wird. Gerade als die entführten Frauen der Göttin des Mondes geopfert werden sollen, gelingt ihnen der Überraschungsangriff und sie können die Frauen befreien. Doch Fuans Zorn ist grenzenlos, er verbündet sich mit den Ulmars, einem primitiven und wilden Stamm, um blutige Rache zu üben. Der Kampf scheint aussichtslos, Aidar und seine Männer sind unterlegen, doch dann erscheint Germanicus und ...
Kommentar
Der auf Sandalenfilme abonnierte Regisseur Guido Malatesta (Die Irrfahrten des Herkules) liefert uns mit diesem billig produzierten Werk einen bestenfalls durchschnittliches Steinzeit-Sandalenfilm ab. Wie in Die Zeitmaschine (1960) werden hier Menschen von einem Höhlenvolk, die die Mondgöttin anbeten, verschleppt. Klar wollen die Guten, die die Sonnengöttin anbeten, ihre Frauen wiederhaben. Das klappt aber nur mit dem edlen Germanicus, ein man mit herkulischer Kraft, der im italienischen Original Maciste und in Amerika Maxus heißt. Dieser zieht umher um anderen zu helfen, um so sein Schicksal als Superheld zu erfüllen. Sein Charakter ist hierbei schon sehr überzogen schleimig angelegt, er ist stets bereit sich für andere, die er nicht kennt, zu opfern, er geht jede noch so große Gefahr ein und versucht stets die anderen schadlos zu halten.
Der Film spielt entweder in freier Natur oder in billigen Höhlenkulissen, wo sich in bester Steinzeitmanier mit Keulen gekloppt wird. Hinzu kommen noch ein paar wirklich billig dargestellte Gummi-Dinosaurier, die Germanicus erschlagen muss.
Die Story ist simpel und ohne Tiefgang, die Leistung der Darsteller genau so primitiv wie die dargestellten Steinzeitmenschen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Film hierzulande ein Schattendasein fristet und nahezu unbekannt geblieben ist.
Filmreview von: Marcus Littwin
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei VPH in zwei Auflagen auf VHS erscheinen, einmal unter dem Titel "Germanicus in der Unterwelt" und einmal als "Fuans barbarische Horden". Beide Auflagen sind sehr selten und sind kaum noch zu finden.
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