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Inhalt
Jessie ist der Sänger der Hard Rock Band Holy Moses. Durch ihren Auftritt in dem kleinen Örtchen Grand Guignol erhoffen sie sich den großen Durchbruch, da ein namhafter Promoter kommen wird. Zuvor wird Jessie von der jungen Cassie gewarnt, dort nicht aufzutreten. Die eigensinnigen Bewohner sind gegen Rock ’n’ Roll und wollen den Gig mit allen Mitteln untersagen. Derweil wurde die Band von einer hübschen Elsa auf ihr Anwesen eingeladen, wo sie übernachten und üben können. Doch hier lebt keine normale Familie, sie sind im Geheimversteckt von Adolf Hitler, der hier mit seinen freakigen Gesellen ein tödliches Spiel mit der Band spielt. Wie gut, das Jessie kurz zuvor eine Melodie entdeckt hat, die Tote wieder zum Leben erwecken können. Diese spielt Cassie an ihrem Grab und die Nazi-Opfer erheben sich als Hard Rock Zombies. Sie rächen sich an ihren Peinigern und bald ist die ganze Stadt von Menschenfressenden Ghuls verseucht. Während die Band den Auftritt ihres Leben hinlegt, versuchen die letzten lebenden Bewohner der Stadt eine Jungfrau zu opfern, damit sich die Ghuls an ihr totficken. Doch als Jesse erfährt, das Cassie als Ghulfutter dienen soll, ...
Kommentar
Was für ein herrlich durchgeknallter Film. Der indische Autor, Produzent und Regisseur Krishna Shah (American Drive-In) präsentiert und eine trashige Mischung aus Musikfilm, Komödie und Zombieklopper, der mit abstrusen Zutaten wie Adolf Hitler, Zwergen und einer Rockmusik feindlichen Kleinstadt aufgepeppt wurde. Er erinnert mich stellenweise an Russ Meyers "Drüber, drunter und drauf", ein paar Dialoge, z. B. die mit dem alten Priester, könnten auch aus einem Monty Python Film stammen. Dazu noch alle paar Minuten ein Lied. Man muss schon Trash-Fan sein, um hieran seinen Spaß zu haben, ich für meinen Teil habe mich köstlich amüsiert und fand auch die Musik, die aus der Feder von Paul Sabu stammt, stellenweise richtig gut. Einen Soundtrack zum Film gibt es nicht, es sind aber drei Lieder aus dem Film sind als Bonus auf Paul Sabus Album Heartbreak enthalten. Die Filmband Holy Moses heißt in Wirklichkeit Silent Rage.
Die deutsche Videofassung wurde leider deutlich geschnitten, so dass er nicht wirklich blutig daher kommt. Dafür gibt es menschenfressende Nazi-Zwerg-Zombies, eine herrlich überzogene Hitlerkarikatur, Eva Braun als Werwolf, eine Zombie-Metall-Band und vieles mehr. Das Ganze wird teilweise so schlecht vorgetragen, dass man nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll. Ursprünglich war "Hard Rock Zombies" als 20 Minuten Feature für Krishna Shahs "American Drive-In" geplant, wo er im Autokino die ganze Zeit im Hintergrund läuft, wurde dann aber durch viel Improvisation auf Spielfilmlänge aufgeblasen und als eigenständiger Film veröffentlicht.
Fazit: Total durchgeknallte 80er Jahre Musik-Horror-Komödie abseits jeder Norm. Ein Muss für jeden Trash-Fan.
Filmreview von: Marcus Littwin
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei VCL Communications unter dem Titel "Hard Rock Zombies" und bei Screen Time Entertainment unter den Titel unter dem Titel "Heavy Metal Zombies" auf VHS erschienen.
Filmbewertung
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