Jeannot lebt bei seinem Onkel tief in den Sümpfen von Louisiana. Vor einem Jahr starb Jeannots Vater bei einem Hurrikane. Bei diesem Sturm wurde auch der Kirchturm mit einer silbernen Glocke weggetragen, die Jeannots Vater einst selbst anfertigte. Seit dem ist Jeannot davon besessen, diese Glocke zu finden, doch sie liegt im Toter Mann Bayou, wo ein riesiger Alligator sein Unwesen treibt. Gemeinsam mit seinem Cousin Claude fährt er immer wieder hinaus. Gemeinsam fangen die beiden Flusskrebse, die sie verkaufen, um davon eine Taucherbrille mit Schnorchel zu kaufen. Mit dieser Ausrüstung finden sie die Glocke, doch erneut kommt der Alligator in die Quere. Sie bauen eine Falle, um den Alligator zu fesseln. Und der Alligator geht in die Falle, was aber mehr als gefährlich für die beiden war. Sie können die Glocke bergen, doch mittlerweile hat sich das Tier losgerissen, greift die beiden an und stößt das kleine Boot um. Durch das beherzte Eingreifen des Einsiedlers Charbout werden die Kinder gerettet, doch erneut ist die Glocke weg, was Jeannot schwer zu schaffen macht, doch ...
Kommentar
Wieder ein längst vergessenes Kleinod vergangener Tage. Dieser Film über einen tapferen Jungen, der in den Sümpfen von Louisiana lebt und dort trotz aller Gefahren die silberne Glocke seines Vaters sucht, ist eine Fernsehproduktion aus dem Hause Walt Disney. Regie bei diesem familientauglichen Abenteuerfilm führte Gary Nelson (Quatermain II - Auf der Suche nach der geheimnisvollen Stadt). Der Film beginnt mit einem herrlich melancholischem Lied, welches im Verlauf öfters zu hören ist. Die Geschichte wird ruhig vorgetragen, die Charaktere sind allesamt liebevoll. Der tapfere Jeannot wird von Mitch Vogel gespielt, den viele sicherlich als Jamie Hunter Cartwright aus Bonanza kennen. Sein Erzfeind ist ein großer Alligator, der sich im Toter Mann Bayou, einem gefährlichen Gewässer, wo bereits viele umgekommen sind, rumtreibt. Genau in diesem Gewässer liegt die silberne Glocke, die er um jeden Preis bergen will, so dass es zu einigen gefährlichen Situationen mit dem Tier kommt. Auch darf er zusammen mit seinem Cousin mit der Bestie ringen, um sie zu fesseln, was für einen Familienfilm schon sehr spannend ist. Soweit ich sehen konnte, sah das ganze noch nicht einmal gestellt aus, d.h. die beiden haben mit einem lebenden Alligator gerungen, der noch nicht einmal das Maul verbunden hatte. Der Film hat mir richtig gut gefallen, ist hierzulande jedoch völlig unbekannt, da er vor Urzeiten das letzte mal in Deutschland ausgestrahlt wurde und weltweit keine Auswertung auf VHS oder DVD erfuhr. Nur durch Zufall bin ich an eine an eine alte, deutsche Fernsehaufnahme gekommen.
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