Grizzly Rage - Die Rache der Bärenmutter

Originaltitel: Grizzly Rage
Alternativtitel: Off Road
Herstellungsland: Kanada
Erscheinungsjahr:  2007
Regie: David DeCoteau
 

Darsteller

Figur

Tyler Hoechlin  Wes Harding
Graham Kosakoski  Sean Stover
Brody Harms  Ritch Petroski
Kate Todd  Lauren Findley
  
Subgenre: Bären
Film suchen bei: Amazon.de, eBay, OFDb, IMDb
Deutsches DVD-Cover, erschienen bei EuroVideo

Inhalt

Nach Ihrem Highschool-Ablschluss wollen die vier Freunde Wes, Sean, Ritch und Lauren einen Ausflug in einen gesperrten Nationalpark unternehmen. Bei einer wilden Fahrt mit ihrem Geländewagen läuft ihnen ein Grizzly-Baby vors Auto und stirbt. Zunächst sind alle ganz betroffen, doch dann taucht die Bärenmutter auf und sinnt auf blutige Rache ...

Kommentar

Was war denn das. Selten habe ich einen so uninspirierten und lieblosen Tierhorrorfilm gesehen. Regisseur David DeCoteau (Creep Zone) erfüllt in dieser kanadischen Fernsehproduktion sämtliche Klischees moderner Horrorfilme. Vier unbekannte, junge Darsteller machen einen Ausflug ins Grüne, natürlich dahin, wo man nicht hindarf. Da diese allesamt zu dumm zum Milchholen sind, endet dies in eine Katastrophe. Natürlich hätten sie entkommen können, aber da sie ja wie bereits nicht allzu helle in der Birne sind, greift einer ins Steuer und der Wagen stürzt einen Abhang runter. Die Angriffe des Bären sind schlecht umgesetzt, Bär und Mensch sind nie gleichzeitig zu sehen, diese begegneten sich wohl erst beim Filmschnitt. Das ganze ist absolut unblutig und Spannung kommt auch keine auf, so dass der Film ab 12 Jahren freigegeben wurde. Beim Versuch Hilfe zu holen, stoßen sie auf ein altes Haus, welches sofort Erinnerungen an diverse Backwood-Slasher aufkommen lässt, aber keine Angst, das Haus ist leer. Tja, und in der Nacht regnet es zwar nicht, aber es hagelt permanent stroboskopartige Blitze und Dauerdonner. Dies macht den Film allerdings auch nicht spannender, könnte beim Zuschauer aber evtl. epileptische Anfälle hervorrufen. Bildtechnisch kann der Film jedoch überzeugen, der Look selbst ist nicht billig, nur die Umsetzung.

Americanisches DVD-Cover, erschienen bei Genius Entertainment

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei EuroVideo auf DVD erschienen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (15 Stimmen)
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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 13.05.09
Tja im Großen und Ganzen ist der Bewertung oben nichts hinzu zu fügen, außer dass ich den Film stellenweise doch recht spannend fand- beim ersten Mal ansehen! Jetzt wo ich weiß dass ich mich zu unrecht gegruselt habe und auf einen Schockmoment gefreut habe (wie z.B. in der Hütte wo ich die ganze Zeit auf das Erscheinen des Wilderers gewartet habe oder so) kann ich mir nicht vorstellen, dass ich mir den lahmen Film noch ein zweites Mal antun würde. Man sieht bei den Angriffen nur Blut auf der Kamera, keine direkten Angriffe mit Bär und Mensch zu gleich. Das Wort „Alter“ fällt so oft dass ich begonnen habe, mit zu zählen und auf unglaubliche 12 Mal gekommen bin!!! Zum Kotzen. Auch wimmelt es hier von den üblichen Klischees die man sich von so einem Film fast schon erwartet. Der Anfang ist so dermaßen grauenvoll mit der super modernen fetzigen Musik und den Aufnahmen mit dem Auto. Alles sehr zeitgemäß, von den blödsinnigen Kommentaren der hirnlosen Teenagern, bis auf die unlogischen Handlungen die sie abziehen. Dass sie in einen Nationalpark einfach so rein spazieren wo es von Wildtieren nur so wimmelt, mal abgesehen. Von dem ganzen Lärm den sie verursachen und die Natur so damit stören auch mal abgesehen. Aber als sie da so in den Wald hineinlaufen, obwohl sie wissen dass das Viech da irgendwo ist und noch dabei recht laut rum schreien, das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Zum Glück ist die Musik danach in Ordnung. Und die Darsteller haben von blödsinnig grinsen in ernsthaft Schauen gewechselt. So kommt es dann noch ansatzweise spannend rüber. Der Schluss aber schlägt dann alles. Denken die wirklich sie können so ein riesiges Viech einfach so ein die uralte morsche Holzhütte sperren?! Und als der Bär dann da ist- Blut auf der Kamera, aus zack und Ende. Mein Gott. Fazit: Die jüngere Generation wird hier sicher voll drauf ab fahren. Anspruchsvolleren könnte es nach dem wütenden Gefühl im Magen das sich nach dem Ende breit macht, sauer aufstoßen.
 
EnQelchen, 17.07.09
OmG oO... Was ist das denn bitte xD!? Also ich habe auf einen spannenden Bärenhorrorfilm gehofft,aber das ist ja wohl genau das Gegenteil! Diese lächerlichen Blutflecken auf dem Bildschirm und immer wieder die gleiche Pose beim Angriff des Bären wenn er brüllt,ich glaube es hackt! Das Einzige was ich dann doch noch (nach einigem Überlegen) gut an dem Film fand war das abrupte Ende:Die Bärenmutter hat Rache für ihr kleines Junges geübt,das war dann doch das sinnvollste,sind halt alle vier selber schuld^^
 
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