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Inhalt
Eine Gruppe von Geodäten wurde 1949 damit beauftragt, Landkarten zur Erschließung der schwer zugängliche Taiga Ostsibiriens zu erstellen. Auf dem Berg Jambuj sind einige Geodäten spurlos verschwunden, ein Suchtrupp macht sich auf zum Berg. Auf dem Weg treffen sie auf eine Gruppe von Ewenken, die von dem Geist Chargi erzählen, der dort sein Unwesen treibt. Zunächst vermuten sie, dass ein einheimischer Führer die Vermissten ermordet hat, doch auf dem Berg lebt ein menschenfressender Bär, der erneut angreift. Um auf dem Berg arbeiten zu können, muss die Bestie erschossen werden. Unterstützt wird die Jagd von einem alten und erfahrenen Ewenken, doch der Bär scheint immer einen Schritt voraus zu sein, er ...
Kommentar
Der Film beruht auf eine Geschichte von Grigori A. Fedossejew, der nach dem 2. Weltkrieg zur Erschießung Ostsibiriens selbst dort war und seine Erlebnisse in abenteuerlichen Geschichten veröffentlichte. Wie der Regisseur Boris Buneyev in einem Interview sagt, bestand er darauf auch in der Taiga zu drehen, so dass der Film in traumhaften Naturkulissen spielt. Das Filmteam wurde mit Hubschraubern in das schwer zugängliche Gebiet abgesetzt und die Dreharbeiten gestalteten sich alles andere als leicht, so wurden sie mitten im Sommer leicht bekleidet von einem Schneesturm überrascht. Im Film selbst spielen auch einige Ewenken mit, die dort lebten. Diese machen ihre Arbeit genau so gut wie die Darsteller, allein schon ihre Ausstrahlung und Gestiken sind herrlich anzusehen. Als Lastenträger wurden 40 Rentiere verwendet, die auch im Film zum Einsatz kommen. Die Geschichte wird ruhig und glaubwürdig vorgetragen, baut hierbei aber konstant an Spannung auf. Der menschenfressende Bär ist dort in seinem Element und dem Menschen dadurch deutlich überlegen. Die verwendeten Bären waren nicht dressiert, so dass die Arbeit mit ihnen entsprechend gefährlich war. Das Ergebnis ist durchwegs gelungen, interessant und sehr unterhaltsam.
Filmreview von: Marcus Littwin
Deutsche Veröffentlichung
Der Film lief in Deutschland bisher nur im Fernsehen. In Russland ist er bei Ruscico - Russian Cinema Council auf DVD (RC 0, PAL) mit russischem, englischem und fränzösischem Ton und mit deutschen Untertiteln erschienen. Auf der DVD befindet sich u. a. auch ein interessantes, deutsch untertiteltes Interview mit dem Regisseur.
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Weitere Kommentare zum Film
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| Filmfreak, 10.02.08
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| Der Film ist guter Durchschnitt. Die Darsteller waren OK, auch die Location ist gut, aber an spannung mangelt es doch gewaltig, sodass es stellenweise langweilig werden kann. Der Bär sieht manchmal zienmlich in den Film eingeschnitten aus, aber das hat mich nicht gestört. Unterm Strich ein kurzweilig unterhaltender Bärenabenteuerfilm.l |
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