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Inhalt
Seit Jahren treibt ein menschenfressendes Riesenkrokodil im Ruzizi Fluss in Burundi sein Unwesen, welches von den Einheimischen Gustave genannt wird. Ein Reporterteam reist ins hiesige Kriegsgebiet, um das legendäre Reptil lebend zu fangen, doch das Tier ist nicht nur groß, sondern auch schlau. Hinzu kommt noch, dass der Kameramann eine Hinrichtung gefilmt hat, was den Tätern gar nicht gefallen hat, aus der geplanten Tierdokumentation wird der nackte Kampf ums Überleben, an Land von den Mördern und im Wasser von Gustave gejagt bleibt kein Ausweg, sie...
Kommentar
Ein echter Lichtblick unter den Krokofilmen. In einer traumhaften Kulisse in Afrika wurde dieser Tierhorror, der auf einer wahren Begebenheit beruht, gedreht. In der Region schreibt man ca. 300 Menschenopfer dem Krokodil zu. Das ca. 8 Meter große Krokodil wurde im Film jedoch komplett computeranimiert, was hier sehr gut gelungen ist. Das Tier sieht sehr überzeugend aus, lediglich einige Bewegungen und das furchteinflößende Fauchen wirken etwas unecht, tragen aber zur Spannung bei, ohne dem würde das Tier nur halb so gefährlich wirken. Die ganze Story spielt mitten im Kriegsgebiet, wo auch gesellschaftskritische Aspekte angeprangert werden. So kümmert es eigentlich keinen, wenn sich die Afrikaner gegenseitig zu Tausenden abschlachten, aber so ein Riesenkrokodil ist natürlich eine echte Story. Auch wird ein Grund für das Verhalten des Killerkrokodils geliefert: Da viele Opfer einfach im Fluss entsorgt werden, hat sich das Krokodil an diese leichte Beute gewöhnt und wurde dadurch zum Menschenfresser, so dass auch hier ist der Mensch die Schuld hat. Der Film ist sehr gut aufgemacht und gefällt von Anfang bis Ende. Die Angriffe sind spannend ausgearbeitet und werden recht deutlich und blutig gezeigt, aber warum der Film dafür keine Jugendfreigabe erhalten hat kann ich nicht sagen, da gibt es deutlich härtere Filme mit einer FSK 16 Freigabe. Der Film zählt auf jeden Fall zu den besseren Filmen aus dem Kroko-Genre.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei Buena Vista Home Entertainment auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 17.12.07
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| Was ich bei diesem Film nicht verstehe ist der deutsche Titel „Fährte des Grauens“ und das Cover mit dem geilen Monster, da es hier hauptsächlich um die politische Situation in dem Land Afrika geht und nicht um das Krokodil. Der Film bietet zwar wunderschöne Landschaftsaufnahmen, nette Schauspieler, und ein bisschen Action bzw. Rumgeballere, dafür aber ein großes Kroko das nicht als Monster, sondern als Teil Afrikas dazu gehört. Ich bin etwas enttäuscht, hätte mir einen richtigen Tierhorror alias Lake Placed erwartet. Leider erfährt man fast überhaupt nichts über das Mörderkrokodil, nur sein Name „Gustave“ fällt bei jedem zweiten Satz. |
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| Campslasher, 10.01.08
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| Entgegen der vielen schlechten Kritiken, die der Film im Vorfeld schlucken musste, stellt sich im nachinein heraus, daß diese gänzlich nicht greifen können.
"Primeval (Kill)", so der eigentliche Titel, bietet Krokodilhorror(?) auf deutlich höherem Level.
Stimmige und toll eingefangene Landschafsaufnahmen, gepaart mit der Rahmenhandlung des afrikanischen Bürgerkrieges und der dort herrschenden Unterdrückung, bildet der Film ein schönes Kontrastprogramm zu herkömmlichen Krokofilmchen.
Die CGI´s des Krokos sind wirklich richtig gut geworden, vor allem die Nachtaufnahmen sind super stimmig.
Ähnlich wie der ebenfalls visuell großartige Razorback bietet "Gustave" die volle Bandbreite. Coole Angriffe des Krokos, gute CGI´s, positive Protagonisten, kein Klischeesumpf mit üblicher Handlung und Teenies sondern ein Film mit ernsterem Hintergrund.
Für mich mit Black Water eine klare Empfehlung.
Stimmiges Filmchen, was man eigentlich haben muss. |
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| RatedAKO, 04.02.08
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| Ich habe ihn mir heute Angeschaut auf Premiere Direkt ich muss sagen das ist Krokodilhorror auf einem der höchsten Level hier wird alles zusammengepackt: Wie schön Afrika ist, Wie es in einem Krieg zu gehen kann und wie mann alles vertuschen kann und davon unbestraft zu bleiben und Wie man ein Monster erschafft und davon dann zu Grunde geht. Die Story ist auch nicht von schlechten Eltern ein Filteam das, das das Monster fangen soll. Der Film hat auch einige gute und schön gefilmte Krokoangriffe. Aber irgendwie wirkt der Film an manchen stellen unübersichtlich und fast schon langweilig. Aber das Krokodil ist sehr gut animiert das rettet den Film. Aber an die Klasse von anderen Krokofilmen kommt er einfach nicht heran, dies liegt daran das oft nur der Krieg und die Schießerreien im Vordergrund stehen und nicht das Krokodil. Aber er ist einer der besseren Sorte der Krokofilme. Aber trotzdem wegen der blutigen Szenen und dem guten Krokodil fünf Sterne. |
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| Filmfreak, 10.02.08
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| Der Film war ganz OK. Das Krokodil sah sogar recht echt aus und die Schauspieler waren auch alle sehr gut und wussten was sie spielten. Doch mangelt es dem Film an manchen stellen ziemlich an Spannung und Gustave, wie das Krokodil im Film genannt wird, kommt recht unbedrohlich rüber und ist nicht die eigentliche Handlung des Films, deswegen verstehe ich das Frontcover-Bild der deutschen DVD nicht ganz. Aber egal. Der Film taugt für einmal ansehen gut. |
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| RalphRaptor, 30.05.08
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| Ein echter Hingucker in Sachen Krokofilmen,der eine Mischung aus Jurassic Park und 300 ist.
Ich habe mir den Film mit Freunden bei meinem DVDabend angesehen.Uns hats gefallen.
Das Krokodil sieht absolut realistisch aus,mit Kunstblut wird nicht gespart,auch die Schauspieler wurden gut
ausgewählt.Außerdem wird die Geschichte flott und ohne Längen erzählt.
Das ist dann die Mischung aus der einer der beste Krokodilfilm wird!!! |
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| LONEWOLF, 17.11.08
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| Der Film hat es in sich,da wurde das heikle Thema Bürgerkrieg in Afrika und das ach so unterhaltsame Krokohorror Genre toll zusammengemixt.Was dabei heraus kam kann sich sehen lassen!Kamera,Regie und Drehbuch lassen keine Wünsche offen und über die Schauspieler kann man auch nicht meckern,bis auf das man mit vielleicht mit bekannteren Gesichtern im Film etwas mehr rausholen hätte können.Damit meine ich nicht Jürgen Prochnow!Auch das Krokodil ist geil in Szene gesetzt,Computeranimiert und realistisch,manchmal ein wenig übertrieben(schreit auf wie Godzilla).Auf jedenfall hab ich mich keine Minute gelangweilt und wurde nicht entäuscht,was heutzutage schnell passiert(siehe Lake Placid 2).Von mir vier volle Sterne. |
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| Nightflash, 26.12.08
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| Neben "Dark Water" und "Roque" der 3. wirklich gut gelunge Krokodilfilm innerhalb von 2 Jahren...klasse Handlung und vorallem glaubhaft...wie ich finde eine gute Abwechslung zu den sonst eher splatterbehafteten Kroko-filme wie Lake Placid oder Crocodile...von mir eine ganz klare positive Empfehlung, aber die anderen beiden Filme nicht bergessen tolle Ergänzungen zu dem hier... |
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| TyrannosaurusRex3000, 02.08.09
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| Der Film ist nicht nur Tier-Horror durch und durch. Es ist ein 50/50 Mix aus Tier-Horror und einem politischem Thriller. Hat mich leider unangenehm überrascht da das Krodil zu wenig zu sehen ist. Alles in allem aber doch recht ok. Die Schauspieler überzeugen, es wurden tolle Bilder eingefangen etc. |
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| Yogi, 26.10.10
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| Leider stört mich das die Hälfte des Films sich um einen Bürgerkrieg handelt, das Tier verkommt so zu einer nebenfigur. Zwar gibt es starke Szenen aber die sind mir zu selten damit ich richtig begeistert bin. Weniger Krieg, dafür mehr Tierhorror und der Film wäre ein sehr guter Beitrag , so bleibt leider ein komischer Nachgeschmack der wegen dem Cover haften bleibt. |
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| Navarre75, 27.01.11
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| Was hatten die Macher dieses Films vor? Einen Tierhorror, der sich um den ja real existierenden Gustave dreht, oder ein gesellschaftskritisches Epos? Beides für sich mag einen tollen Film abgeben, zusammengemixt wie hier funktioniert das aber leider nicht im geringsten! Viele der Landschaftsaufnahmen sind toll, aber das war es auch schon. Als das Krokodil dann sein Opfer (den schwarzen Kameramann des Teams als Quoten- Schwarzen) galoppierend durch die Savanne jagte, war es allerdings für mich vorbei, das war des Lächerlichen zuviel. Man blieb immerhin soweit am Original, dass Gustave rannte wie es auch wirkliche Krokodile tun, aber das war auch schon alles.
Ich hätte mir einen Film gewünscht, der mehr auf den wirklichen Gustave und dessen Geschichte eingeht, und nicht solch ein verstricktes Wirrwarr aus Bürgerkrieg und der Nebenfigur böses Krokodil... |
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| tim3_, 07.02.11
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| Wieso viele diesen Film kritisiert haben bzw. nach wie vor kritisieren, weiß ich allerdings auch nicht. Wenn ein Film einem Klischee folgt, passt es den Kritikern nicht, ist er aber auf Realität ausgelegt - wie es hier eben der Fall ist - passt es ihnen auch nicht. Man kann es ihnen augenscheinlich nicht recht machen. Für mich ist dieser Film ein Highlight unter den Kroko-Filmchen. Besonders gut ausgewählte Schauspieler runden das ganze ab. Auf jeden Fall sehenswert! 5 Sternchen. |
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| Werhirsch, 09.08.11
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| "Ist das etwa Gustaves Verwandter?" war ein Gastkommentar zu einem 3D-Werk, das ich, angeregt durch den "Mugger of Mugger-Ghaut" aus Rudyard Kiplings "The second Jungle Book", auf DeviantArt.com blutig in Szene gesetzt hatte.
Nunja, irgendwie hatte ich hier, Schande über mich, einen Film verpasst, wusste ich doch mit "Gustave" in dem Kommentar überhaubt nichts anzufangen.
Das ist nun endlich anders. Ja, Kiplings Mugger ist wohl Gustaves indischer Verwandter, genau so hungrig und, leider, leider, ist meine Interpretation von Kiplings Mugger deutlich kleiner als Gustave ausgefallen... Aber der Film ist klasse!
Crocs sind in letzer Zeit wohl wieder in! "Black Water" gefiel mir nicht so gut, "Rogue" hingegen ist klasse, und auch "Primeval" (wer kommt eigentlich immer auf so blöde deutschen Titel wie "Die Fährte des Grauens"?) versinkt doch nicht vollends, wie anfangs befürchtet, in irgendeiner Bürgerkriegsgeschichte, sondern bleibt auch immer am hungrigen Hauptdarsteller! Gerade, wenn man denkt, jetzt schwenkt die Handlung doch in die Bürgerkriegsgeschichte, kommt Gustave hinzu und fordert seinen Anteil: Da knacken ordentlich Knochen!
Die Animation ist klasse, das Krokodil, natürlich, ordentlich übertrieben. Es ist IMHO auch einiges der Handlung durch "Anaconda" inspiriert worden, aber bleibt immer im eigenen Stil.
Wobei der Bürgerkriegshintergrund natürlich auch im Final für Genugtuung sorgt. Ich spoiler wohl nicht viel wenn ich verrate, das der "Oberbösewicht" am Ende von Gustave zum Dinner eingeladen wird.... ist das doch ohnehin eine Monsterfillm-Regel.
Gebrochen wird hingegen wohltuend mit der Monsterfilm-Regel, dass das Monster am Ende mit Krawumm in die Luft gejagt werden muss... mehr will ich aber dazu nicht verraten.
Im Grossen und Ganzen ein sehr guter, Film, 4 Sterne. Die Bürgerkriegs-Geschichte zieht manchmal das Ganze etwas zu sehr in die Länge, aber wenn Gustave dann endlich wieder zum Essen läd, entschädigt das wiederum für einiger Durchhänger. |
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