|
Inhalt
Doctor Who hat einen blauen Kristall mit übernatürlichen Kräften bekommen. In einem Meditationszirkel erscheint eine außerirdische Spinne vom Planeten Metebilis Three, welche von Lupton Besitz ergreift. Er soll den wertvollen Stein stehlen, um ihn zum Planeten zurückzubringen, doch auch ihm wurde er wieder entwendet. Durch seine meditativen Fähigkeiten transferiert er sich auf den Spinnenplanet, doch Sarah wurde ungewollt mitgerissen. Auf dem Planeten leben die Menschen wie Sklaven und werden von den Spinnen beherrscht und dienen ihnen als Nahrung. Doctor Who reist Sarah hinterher. Gemeinsam mit Sarah muss er versuchen, Lupton und die Spinnen zu stoppen, denn diese wollen mit Hilfe des blauen Steins die Erde beherrschen. Sie ...
Kommentar
Die seit 1963 vom BBC produzierte Serie über den Zeitreisenden Doctor Who avancierte mittlerweile zur Kultserie, so dass in bisher 29 Staffeln ganze 730 Folgen gedreht wurden und weitere sollen folgen. Die Episoden um den Spinnenplaneten sind in Staffel 11, Folge 21 bis Folge 26. Jede Folge dauert ca. 25 Minuten. Als "Time Lord" kann Doctor Who nicht sterben, er erneuert sich und kommt in veränderter Gestalt zurück, so dass wir in diesen Folgen bereits die dritte Inkarnation von ihm sehen, gespielt von Jon Pertwee (Totentanz der Vampire). Durch dieses Konzept konnte Doctor Who immer problemlos ausgewechselt werden, was auf Grund der langen Laufzeit von über 40 Jahren einige Male notwendig war. Die Spinnenfolgen sind auch Jon Pertwee's Abschluss in dieser Serie, danach hat Tom Baker seine Rolle übernommen. Leider sieht man der Serie das sehr geringe Budget deutlich an, entsprechend hoch ist der Trash-Gehalt. Die bewegten Spinnen sind Handpuppen, die "Spezial"-Effekte lächerlich und sofort als solche zu erkennen, die Spinnen wurden oftmals ganz billig und schlecht ins Bild kopiert. Die Kulissen sind schlicht, so dass sehr viel mit Großaufnahmen gearbeitet wird. Angriffe durch die Spinnen gibt es keine, die Tiere nehmen Besitz von Menschen oder nutzen ihre geistigen Fähigkeiten. Dafür darf der in die Tage gekommene Doctor Who seine Kampfkünste zeigen, was man ihm auf Grund seines Alters aber kaum abkauft. Die Darsteller sind für meinen Geschmack etwas zu steif, genau so wie man sich enen typischen Engländer vorstellt. Die Story selbst ist recht unterhaltsam, wer also über die technischen Mängel hinwegsieht oder sich sogar erfreut, wird gut unterhalten. Übrigens wurden die Innenaufnahmen auf Video gemacht, die Außenaufnahmen auf 16mm, wodurch ein deutlicher Qualitätsunterschied im Bild sichtbar ist.
Filmreview von: Marcus Littwin
Deutsche Veröffentlichung
Diese Folgen sind in Deutschland nicht erschienen. In England sind sie bei BBC als Doppel-VHS erschienen.
Filmbewertung
| Unser Gesamteindruck: |
 |
| |
| Durchschnittliche Besucherwertung: |
(3 Stimmen) |
 |
| Eigene Bewertung zum Film abgeben: |
|
Empfehlungen
Wenn dir dieser Film gefallen hat, empfehlen wir auch:
 |
Angriff der Riesenspinne ( USA, 1975)
OT: The Giant Spider Invasion, Regie: Bill Rebane
Mit:
Steve Brodie, Barbara Hale, Alan Hale Jr., Robert Easton, ...
|
 |
The Day of the Triffids ( Großbritannien, 1981)
OT: The Day of the Triffids, Regie: Ken Hannam
Mit:
John Duttine, Emma Relph, Maurice Colbourne, Desmond Adams, ...
|
Weitere Filmtipps aus dem Bereich Science-Fiction
Weitere Kommentare zum Film
|