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Inhalt
Auf einer abgelegenen Insel werden von einem kleinen Team Wissenschaftler Wachstumsexperimente an Mäusen betrieben, welche die Größe eines großen Hundes erreichen. Als ein Versorgungsschiff auf Grund eines aufkommenden Sturmes festmachen muss, überschlagen sich die Ereignisse. Die Riesenmäuse greifen das Team, welches sich in einem Haus verbarrikadiert, an. Mit der Zeit schaffen es die Tiere jedoch, einzudringen, so dass nur noch die Flucht bleibt, wobei sich ...
Kommentar
Regisseur Ray Kellogg (Die grünen Teufel), der zuvor bereits einige Erfahrungen im Bereich Spezialeffekte sammeln konnte und bei Filmen wie Titanic mitwirkte, liefert uns mit "Die Nacht der unheimlichen Bestien" einen 50er Jahre Tiermonsterfilm, wo mutierte Mäuse zu wolfsgroßen und blutrünstigen Bestien heranwachsen. In der Tradition günstig produzierter B-Movies (hier wurde ein Budget von ca. 123.000 US-Dollar angesetzt) musst auch hier stark improvisiert werden, so dass die Killermäuse von verkleideten Hunden gedoubelt werden, was zwar erkennbar ist, aber hier sehr gut funktioniert. Bei den Nahaufnahmen, wo sich die Mäuse durch die Wände wühlen oder beherzt zubeißen, kommen Handpuppen mit riesigen Reißzähnen zum Einsatz. Trashfans kommen somit voll auf ihre Kosten.
Die Story spielt auf einer abgelegenen Insel, wo nur ein Versuchslabor ist, daher kommt der Film mit gerade mal 7 Darstellern aus. Um Kosten zu sparen spielte sogar die beiden Produzenten Ken Curtis, der sonst meist in Western zu sehen war, und Gordon McLendon, der lediglich in diesem Werk als Akteur zu sehen ist, mit. Die Hauptrolle des Kapitäns wurde mit James Best (Mörderbienen greifen an) gut besetzt und mit Ingrid Goude (Das ist Musik), der Miss Schweden 1956, wird auch noch was fürs Auge geboten. Die Darsteller wirken redlich bemüht das Ganze ernst vorzutragen, so dass durchaus Spannung aufkommt. Die letzten Überlebenden, die sich in der kleinen Hütte auf der einsamen Insel verschanzen, schaffen eine fast schon klaustrophobische Atmosphäre. Gedreht wurde jedoch nicht auf einer einsamen Südseeinsel, sondern in Dallas, Texas.
Das Ergebnis ist durchaus unterhaltsam und lief seinerzeit auch erfolgreich im Kino (in den USA als Doublefeature mit "The Giant Gila Monster", der ebenfalls von Ray Kellogg gedreht wurde), mit einem Einspielergebnis von fast eine Million Dollar war er sehr rentabel. Längen kommen bei einer Laufzeit von gerade mal 66 Minuten nicht auf.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei Anolis Entertainment auf DVD erschienen. Auf Super 8 ist er bei Schongerfilm unter dem Titel "Das Grauen kam um Mitternacht" als Stummfilm erschienen. Die alte VHS-Auflage, die ohne Labelangaben erschienen ist, dürfte ein Bootleg sein.
Filmbewertung
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