Der Satan mit den 1000 Masken

Originaltitel: How to Make a Monster
Alternativtitel: Der Satan mit den tausend Masken
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  1958
Regie: Herbert L. Strock

Darsteller

Figur

Robert H. Harris  Pete Dumond
Paul Brinegar  Rivero
Gary Clarke  Larry Drake / Werwolf
Gary Conway  Tony Mantell / Frankenstein-Monster
Malcolm Atterbury  Wachmann Richards
Dennis Cross  Wachmann Monahan
Morris Ankrum  Police Capt. Hancock
Walter Reed  Detective Thompson
Paul Maxwell  Jeffrey Clayton
Eddie Marr  John Nixon
  
Subgenre: Werwölfe
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Inhalt

Seit über 25 Jahren ist Pete Dumond Chefmaskenbildner mit Leib und Seele. Er hat alle Filmmonster geschaffen, womit der Studio groß und berühmt wurde. Doch kurz nach der Übernahme des Studios bekommt er von den beiden neuen Besitzern die Kündigung serviert, demnächst werden Musikfilme für das junge Publikum produziert. Doch so leicht lässt sich Pete nicht unterkriegen. Mittels eines von ihm entwickelten Make-ups kann der seine beiden Filmmonster, einen Werwolf und das Frankenstein-Monster, mittels Hypnose unter seine Kontrolle bringen. In seinem Auftrag ermorden sie die neuen Studiobosse und auch er muss einen übereifrigen Wachmann beseitigen. Gerade, als Pete sich seiner Mittäter erledigen will, kommt ihm jedoch die Polizei auf die Spur und ...

Kommentar

Nach den beiden erfolgreichen B-Horrorfilmen Der Tod hat schwarze Krallen (I Was a Teenage Werewolf) mit Michael Landon und "Frankensteins Tod" (I Was a Teenage Frankenstein) mit Gary Conway brachte Regisseur Herbert L. Strock (Monster aus der Tiefe) hier beide Filmmonster zusammen. Der Film spielt hinter den Kulissen eines großen Hollywood-Studios, wo ein alternder Maskenbildner gekündigt wird und mittels seiner Darsteller, die er durch sein spezielles Make-up unter Hypnose versetzt, auf Rache sinnt.

Während Michael Landon für den Film nicht zur Verfügung stand und durch Gary Clarke (Bestie des Grauens) ersetzt wurde, ist Gary Conway erneut als Frankenstein-Monster zu sehen. Der Fernsehdarsteller Robert H. Harris (SOS Raumschiff) überzeugt hier als eiskalter Maskenbildner, ebenso wie Paul Brinegar (Planet des Grauens) als sein vertrottelter und von ihm abhängiger Gehilfe.

Die Story ist schlicht und dadurch, dass der Zuschauer bereits im Vorfeld sieht, wie die Morde geplant werden, auch nicht sonderlich spannend. Dafür gibt es etwas Humos und ein paar interessante Blicke hinter die Kulissen der damaligen Studios, auch wenn die Produktionsfirma American International Pictures damals keine eigenen Studios betrieb. Der Film ist wie für B-Movies damals üblich in schwarzweiß gedreht, als kleine Besonderheit wurden jedoch die letzten 10 Minuten in Farbe gefilmt, um ihn als Farbfilm anpreisen zu können. Hier ist dann zu sehen, wie einige aus anderen Filmen bekannte Monstermasken in Flammen aufgehen.

John Ashley (Frankensteins Tochter - Die Unheimliche), der auch für die Hauptrolle bei Der Tod hat schwarze Krallen im Gespräch war, darf hier eine der Tanznummern abliefern, wofür die Studiobosse den Maskenbildner gefeuert haben.

Fazit: Nostalgische Mischung aus Horror, Thriller und Drama.

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei Anolis in der Serie "Die Rückkehr der Galerie des Grauens" als Nummer 3 auf DVD erschienen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
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