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Inhalt
Nach dem Tod von Sir Charles Baskerville reist Sir Henry Baskerville aus Kanada an, um sein Erbe anzutreten und das Landhaus Baskerville Hall zu übernehmen. Da Charles Arzt und bester Freund Dr. James Mortimer an einen Mord glaubt, engagiert er Sherlock Holmes und Dr. Watson. Er erzählt ihnen von einer Sage, wonach die Baskervilles von einem riesigen Hund verfolgt werden. Auch neben dem Verstorbenen hat er Hundespuren entdeckt, was er der Polizei jedoch nicht meldete. Dr. Watson begleitet Henry auf sein Anwesen, während Sherlock Holmes unerkannt nachreist, um im Verborgenen Nachforschungen anstellen zu können, wobei es zu weiteren Hundeangriffen kommt.
Kommentar
Auch 2002 hatte mal wieder jemand die originelle Idee, den bekannten Roman von Sir Arthur Conan Doyle (1859-1930) neu zu verfilmen. Für eine TV-Produktion ist die Umsetzung recht gelungen und unterhaltsam, die Kulissen mit dem schönen alten Haus und dem nebligen Hochmoor sind stimmig und die Schauspieler geben ihr bestes, auch wenn sie nicht an die Leistungen der bekannten Baskerville-Klassiker heranreichen. In der Rolle des Meisterdetektivs Sherlock Holmes ist diesmal Richard Roxburgh (Van Helsing) zu sehen. Das einzig große Manko ist der Hund. Dieser sieht Dank Computernachbearbeitung zwar richtig schön böse aus, wirkt dadurch jedoch sehr unecht, wodurch der Film an Glaubwürdigkeit einbußt. Da es denselben Film bereits in etlichen sehr guten und deutlich besseren Varianten gibt, würde ich eher zu einer älteren Verfilmung greifen.
Filmreview von: Marcus Littwin
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei KSM auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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(140 Stimmen) |
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Weitere Kommentare zum Film
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| Hawkeye Pierce, 03.06.05
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| Natürlich sind die alten Varianten besser, aber die Schauspieler in dieser Neuverfilmung gefallen mir sehr gut. Verständlicherweise schafft es die heutige Computertechnik noch nicht, obwohl sie es immer wieder versucht, mit mechanischen Tieren mitzuhalten. Aber da die Spezialeffekte nicht alles sind, kann man leicht darüber hinwegsehen. |
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| Alex, 17.04.06
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| An sich eine gelungene moderne Verfilmung des Romans. Der Film baut eine tolle Stimmung dank des Hauses der Baskervilles sowie der Landschaft auf. Dies Schauspieler sind gut gewählt und passen in ihre Rolle. Um mehr Spannung aufzubauen taucht der Hund im Film schon mal dort auf, wo man es eigentlich nicht erwartet (wenn man das Buch gelesen hat). Die etwas veränderte Handlung (das Weihnachtsfest, der Besuch Seldon in der Küche, usw.) schaden der Verfilmung auf keinen Fall. Schade finde ich jedoch, dass die Passage aus dem Buch, bei der Holmes und Watson versuchen anhand eines vergessenen Wanderstocks etwas über Dr. Mortimers herauszufinden, fehlt. Ebenso viel mir besonders ein Dialog am Ende des Films zwischen Holms und Stapleton auf, bei dem Stapleton über die Schädelform von Holms philosophiert. Eigentlich sagt dies Dr. Mortimer zu Holms, bei seinem ersten Besuch in der Baker Street. Außerdem ist Stapleton Naturforscher und kein Archäologe, wie es im Film dargestellt wird. Dies sind natürlich Details, aber wenn man sich daran macht einen Klassiker neu zu verfilmen sollten die Details schon stimmen. Trotzdem ein toller Fernsehfilm. Auf alle Fälle sehenswert. |
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| Lucas Bruckmann, 01.04.07
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| Ich muss sagen, dass ich dieses Zweifeln daran, dass der Film gut ist, einfach nicht verstehe. Zugegeben, die Computeranimation des Hundes im Film, hat selbst mich etwas enttäuscht, aber ansonsten finde ich diesen Film nahezu perfekt umgesetzt. Ich kann eben keinen Vergleich herstellen, da ich die anderen Versionen noch nie gesehen habe! Trotzdem ist dieser Film hier meiner Meinung nach sehr empfehlenswert! |
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| bernhard222, 01.04.07
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| Der Film ist zwar von der Umsetzung her recht gut gelungen, kann aber mit den deutlich besseren und schauspielerisch qualifizierteren Verfilmungen von v.a. 1939 (mit Basil Rathbone) und 1958 (mit Peter Cushing), die nahezu ohne Effekte produziert wurden, auf keinen Fall mithalten. Trotzdem... die Schauspieler geben ihr Bestes und der Hund sieht auch einigermaßen bedrohlich, wenn auch nicht echt aus. Aber der Hund war ja zu allen Zeiten das große Manko der "Hund von Baskerville"-Verfilmungen. Wer den Stoff also noch nicht kennt, dem würde ich auf alle Fälle eine ältere Verfilmung wärmstens empfehlen! |
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| Lucas Bruckmann, 12.04.07
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| ich denke natürlich auch, dass die alten versionen besser sind, weil sie ja kult sind. die habe ich aber noch nie gesehen und von daher kann ich mir kein richtiges urteil darüber bilden...eben keinen vergleich herstellen. ich hab nur die 2002er version gesehen und kann sagen...top! |
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| Rober, 13.06.07
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| Also der Film ist wirklich gigantisch!! Der Hund sieht vielleicht brutal zugerichet aus (armes Tier), aber als Höllenhund kann er mehr als nur durchgehen. wahrscheinlich wurde Sirius Black von diesem Monsterhund inspiriert. Die Rollen sind alle Gut besetzt, besonders Sir Henry, Miss Stepleton und Seldon. Nur Holmes wirkt mir etwas zu sehr wie James Bond, ein etwas hagerer hätte es auch getan. das Ende war ziemlich überraschend. Nur Schade, dass Frankland und Laura Lyons fehlen. |
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