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Inhalt
Christopher Leiningen hat sich mitten im Dschungel Südamerikas eine Plantage aufgebaut, wo er wie ein König herrscht. Da er diese jedoch nicht verlassen kann, hat er sich von seinem Bruder in New Orleans eine Frau suchen lassen und ohne diese zuvor gesehen zu haben, geheiratet. Doch Christopher ist ein roher Rüpel, der Joanna, seiner Frau, schnell zu verstehen gibt, dass sie nicht die Richtige ist. Doch kurz bevor er sie am nächsten Hafen absetzt finden sie ein Boot mit einer bis aufs Skelett abgenagten Leiche. Ganze Heerscharen von Killerameisen, 20 Meilen breit und zwei Meilen lang, bewegen sich auf die Plantage zu. Sie töten alles und hinterlassen ein Feld der Verwüstung. Joanna beschließt zu bleiben, um sich mit ihrem Mann dem aussichtslosen Kampf gegen die Übermacht zu stellen. Die Ameisen zerstören binnen kürzester Zeit die ganze Plantage und greifen das Haus an, da ...
Kommentar
In diesem Film hat Regisseur Byron Haskin (Der Menschenfresser von Kumaon) ein Liebesdrama mit Tierhorror verknüpft. In der ersten Stunde geht es eigentlich nur um das Paar. Die hübsche Eleanor Parker (Grüne Augen in der Nacht) spielt die tapfere Frau, die einen unbekannten Mann heiratete und für ihn in den Dschungel zieht. Der schroffe und anfangs wenig liebenswerte Ehemann wird von Charlton Heston (Planet der Affen) großartig dargestellt und sorgt für herrliche Dialoge und Kommentare.
Zitat:
Er: "Sie haben mich unterbrochen."
Sie: "Und Sie wünschen nicht unterbrochen zu werden."
Er: "Nein, aber das macht nichts, ich werde es Ihnen abgewöhnen."
"Sie sind eine wirklich schöne Frau, Sie sind intelligent und gebildet, irgendetwas muss doch bei Ihnen nicht stimmen."
Erst nach über einer Stunde kommen die Ameisen zum Einsatz. Die Darstellung ist grandios und furchteinflößend, so dass dieser Teil absolut überzeugen kann. Natürlich kommen hier jede Menge echte Ameisen zum Einsatz. Der Film hat wirklich Klasse. Wer nur auf Horror aus ist, wird hier sicherlich nicht zufriedengestellt, wer aber mal einen richtig schönen Film mit Horroreinlagen sehen will, sollte zugreifen. Die Idee mit den Killerameisen und viele Ameisenszenen wurden von der TV-Serie MacGyver in der Folge Der Ameisenkrieg (1985) übernommen.
Filmreview von: Marcus Littwin
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei Paramount mit gutem Bild, jedoch ohne jegliche Extras, auf DVD erschienen.
Filmbewertung
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Weitere Kommentare zum Film
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| Philipp Mevius, 04.05.05
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| Der Film basiert auf die Deutsche Novelle von Carl Louis Stevesen "Leiningens Kampf mit den Ameisen, eine Pflichtlektüre in der neunten Realschulklasse, ein richtiger Horrorroman der in meinen Träumen Angs und Schrecken verbreitet. |
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| Philipp Mevius, 19.10.05
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| In einem renomierten Tierlexikon habe ich Einträge von Heinz Sielmannzu dieser Geschichte gelesen und es ist absolut unmöglich dass Ameisen ein Heer bilden welches 10km mal 2km lang und breit ist. In Brasilien haben mal Treiberameisen es geschaft in einem breiten Schwal von 30 Metern mit einer immer kleineren werdenden Länge von 60 Metern ein Indianerdorf zu terrorisieren. Das Wort Marabunta soll ein indianisches ins Portugiesiche Wort wie Donnerwetter beduten. Marabunta wird immer dann benutzt wenn die Umwelt verrückt spielt wie Sturmfluten, Wirbelstürme oder Verrückspielen der Tiere. Bei Ameisenströme werden die kleineren Säugetiere und aber auch Haustiere tatsächlich unbeständig. |
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| zappa, 09.12.06
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| Marabunta ist ein sehr schönen Abenteuer-Ameisen-Tierhorrorfilm.Alein die geilen Dialoge zw. Parker+Heston: Sehenswert. |
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| Kartotzi, 10.01.07
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| Auch wenn jeder diesen Film mit 5 Sternen beurteilt, kann ich selber leider nur 3 Sterne dafür vergeben. Das Beste an diesem alten Schinken sind die grandiosen Hauptdarsteller. Das neckische Spiel zwischen den Beiden ist wirklich nett. die Romanze die sich da langsam anbahnt ist deffinitiv was für einsame Herzen, aber nichts für hartgesottene Horrorfans. Mir fehlt hier die Spannung, das Blut, ein gutes Finale, mehr Leichen usw. Zuviel Herzschmerz. Und zuwenig Horror. |
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| Robert, 20.03.07
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| Der Film ist recht unterhaltsam, auch wenn ich nicht weiß, ob komik und horror wirklich zusammengehört. Am ehesten stört mich der deutsche Titel: Nur weil die Killerameisen im Dschungel terroriesieren, müssen nicht alle Geschöpfe dort böse sein... aber als eingefleischter Fan von "Jumanji" sollte ich hierbei lieber die Klappe halten. |
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| Berti, 16.05.07
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| Ich liebe die alten Charlton Heston Filme. Dieser hier ist ein Klassiker für kalte November Nachmittage wo einem richtig schön warm ums Herz werden kann. Die Ameisen sind mehr oder weniger Nebensache. Die kommen auch erst ganz zum Schluss zum Einsatz. Und sind genauso schnell wieder verschwunden bzw. vernichtet, wie sie gekommen sind. Kurz und schmerzlos. Es gibt nur zwei Leichen zu sehen. Und fast kein Blut. Da hätte man vielleicht ein bisschen mehr machen können. Ansonsten faire 4 Punkte. Für Story, Effekte, Schauspieler und Kamera. |
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