Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund

Originaltitel: The Edge
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  1997
Regie: Lee Tamahori
 

Darsteller

Figur

Anthony Hopkins  Charles Morse
Alec Baldwin  Robert Green
Harold Perrineau Jr.  Stephen
Elle Macpherson  Mickey Morse
L.Q. Jones  Styles
Kathleen Wilhoite  Ginny
David Lindstedt  James
  
Subgenre: Bären
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Deutsches DVD-Cover, erschienen bei 20th Century Fox Home Entertainment

Inhalt

Der Milliardär Charles Morse begleitet seine Frau für Modeaufnahmen in die Wildnis Alaskas. Schnell merkt er, dass zwischen seiner Frau und dem Fotografen Robert Green nicht nur ein berufliches Verhältnis besteht. Als die Männer zu einem Rundflug aufbrechen, gerät das Flugzeug in einen Vogelschwarm und stürzt ab, Charles, Robert und Stephen überleben, sind jedoch weit abgeschlagen und in der Wildnis auf sich allein gestellt. Gemeinsam kämpfen die Rivalen ums überleben, wobei sich das Wissen des belesenen Milliardärs als besonders wertvoll herausstellt. Doch in den tiefen Wäldern lauert ein hungriger Grizzly, der ihnen arg zusetzt. Selbst nach Stephens Tod verfolgt er die beiden Überlebenden und drängt sie in die Enge. Eine Flucht ist aussichtslos, sie müssen sich der Bestie stellen und ...

Kommentar

Mit viel Gespür schuf Lee Tamahori (James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag) einen spannenden Abenteuerfilm mit einem guten Schuss Tierhorror. Im Vordergrund steht die Beziehung wischen Charles Morse, der durch Anthony Hopkins (Das Schweigen der Lämmer) perfekt verkörpert wird, und dem Fotografen, dargestellt durch Alec Baldwin (Jagd auf Roter Oktober). Anthony Hopkins spielt den allwissenden und besonnenen Milliardär, der seine Kraft aus seiner Ruhe nimmt und immer Herr der Lage ist und seinen Rivalen stets durchschaut. Ihm gegenüber steht Alec Baldwin, der ihn zwar zum Überleben in der Wildnis braucht, ihn aber andererseits lieber tot als lebend sehen würde, um an seine Frau und sein Geld zu kommen. Die beiden Schauspieler geben hier eine beeindruckende Leistung ab, so dass der Film von Anfang bis Ende fesselnde Unterhaltung bietet. Um etwas mehr Spannung in den Film zu bringen, werden die Hauptdarsteller lange Zeit von einem riesigen Bären verfolgt und angegriffen. Auch die Tierangriffe sind sehr gut in Szene gesetzt, wofür man sich am Ende des Films auch bei Bart, dem Bär, und seinen Dresseuren bedankt. Untermalt wird die Geschichte von herrlichen Landschaftsaufnahmen und guter Musik. Der einzige Schwachpunkt des Films ist die Glaubwürdigkeit, der Charakter des Milliardärs wird etwas zu sehr überzogen dargestellt, was aber auf Grund des genialen Films nicht wirklich ins Gewicht fällt. Wer den Film nicht kennt, hat was verpasst.

Filmreview von: Marcus Littwin

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist mit gutem Bild bei 20th Century Fox Home Entertainment auf DVD erschienen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
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Weitere Kommentare zum Film

Hier siehst du weitere Kommentare zum Film. Diese Kommentare stellen nicht die Meinung der Betreiber dieser Seite dar.
 
Grizzly Adams, 21.08.05
Ich hab noch keinen Film gesehen, in dem ein Grizzly so unglaublich gut animiert wurde. Das ist echt die hohe Schule - phantastisch !
 
Ralf, 04.10.05
Einer der besten "modernen" Abenteuerfilme seit "Beim Sterben ist jeder der Erste" - ist zu Unrecht etwas untergegangen bei uns in den Kinos. Von Tamahori wird man hoffentlich noch einiges sehen und hören, seit "Die letzte Kriegerin" ist der Mann ein Geheimtip
 
jason23, 20.10.05
Der Bär wurde nicht animiert, es ist ein trainierter Bär ! Der Film ist echt klasse, schöne Landschaftsaufnahmen, pure Spannung.
 
Grizzly Adams, 02.11.05
@jason23: Damit wir uns nicht missverstehen, mit animiert meinte ich nicht computeranimiert, sondern dressiert. Und da war der gute Bart einfach der Größte, er hat ja auch in anderen Filmen mitgespielt z.B. in Annauds 'Der Bär'.
 
GabriellaZP, 27.08.06
Wahnsinns Film, echt spitze. Nur schade dass der Hauptdarsteller "Bart" (Bär) inzwischen tot ist. Du warst spitze ;)
 
Berti, 29.08.06
Finde den Film auch spitze. Abenteuerlich, schöne Natur, Spannung und ein Bär der so echt spielt dass es einem die Gänsehaut aufstellt. Wirklich toll gemacht. Sollte man gesehen haben.
 
Otzitotz, 31.08.06
Nur schade dass er am Schluss verreckt. Hatte ihn fast schon ein bisschen gern "gg". Super spannender Film. Toll besetzt. Sollte man gesehen haben!
 
jabbajman, 20.12.06
Einer meiner lieblingsfilme. Das wissen das in diesem Film vermittelt wird ist gut. Traurig aweng is des Ende wo sie fast gerettet werden muss er sterben naja trotzdem ein Film mit Happy End ! :)
 
Maxxi Haxxi, 02.03.07
Der Film ist sowas von geil, hier stimmt einfach alles. Hochspannung die ganze zeit über als der Bär die Männer verfolgt. Die Szene als er dann den Schwarzen frisst ist echt grausam. Super Effekte, fantastische Schauspieler, tolle Kulissen, echt ein geiler Film.
 
maneater, 19.02.08
ich kann auch nur eines zu dieses meisterwerk sagen,ein erstklassiger film den man sich auf jeden fall zulegen sollte.the edge ist einfach nur wie es schon so einige hier schon beschrieben haben einfach nur geil,meine meinung nach ist gerade dieser film der beste film aller zeiten weil hier einfach alles simmt.und das wissen das hier auch vermittelt wird omg einfach klasse,der film spielt zwar in alaska,gedreht wurde er aber in den rocky mountains von alberta.ich finde nur schade das der film nicht die anerkennung verdient die ihm zusteht...meine meinung nach müsste der film 6 oscars bekommen vor allen wegen bart dem bär seineschauspielerische leistung war einfach klasse also kauft euch den film oder ihr habt echt was verpasst*****
 
Kodiak, 24.12.08
Was mich an dem Film "Auf Messers Schneide" so fasziniert hat, ist die Tatsache, dass der Film zum Kammerspiel in freier Wildbahn wird. Im Grunde genommen wird die ganze Zeit über nichts weiter gezeigt als zwei Männer, die sich in der Zivilisation nicht über den Weg trauen würden, aber in der Wildnis förmlich dazu gezwungen werden. Besser könnte diese Charakterstudie in einem Theater auch nicht dargestellt werden. Der großartig agierende Sir Anthony Hopkins hat es wohl Regisseur Lee Tamahori zu verdanken, dass er fünf Jahre später mit dieser sympathischen Rolle endgültig sein Hannibal Lecter-Image veloren hat!
 
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