Mondo Cane (Hundewelt) ist eine Dokumentation über sonderbare Gebräuche und Riten der Menschen verschiedenster Kulturen. Gezeigt werden witzige, menschliche und unmenschliche Sonderlichkeiten aus allen Bereichen.
Kommentar
Mondo Cane zeigt Tierhorror der anderen Art. Hier gibt's Horror für die Tiere, wobei auch dem Betrachter schnell schlecht werden kann. In dieser Dokumentation der Absonderlichkeiten, wo laut Aussage des Films alle Einstellungen echt sind, werden Küken gequält, Schweine mit einer Keule erschlagen, Rinder mit einem Schwert geköpft, Gänse zwangsgefüttert, Schlangen lebendig gehäutet und Haie mit giftigen Seeigeln zu Tode gefoltert. Aber auch wütende Stiere treiben Menschenscharen durch die Straßen und nehmen sie auf ihre Hörner. Es werden aber nicht nur bestialische Aspekte gezeigt, es gibt auch Witzige und Interessante. Der Zuschauer durchlebt ein Wechselbad der Gefühle, ohne zu wissen, wie ihm geschieht. Der Film ist eine echte Erfahrung, aber sicherlich nicht für jedermann geeignet. Das Ganze wird von einem Erzähler vorgetragen. Der Erzählstil erinnert etwas an Die lustige Welt der Tiere (1974), nur für Erwachsene. Für das klassische Lied More von Riz Ortolani und Nino Oliviero erhielt der Film 1963 eine Oscar-Nominierung. Der Film hat mir hervorragend gefallen, aber er ist sicherlich nicht für sensible Naturen geeignet.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei X-Neues Kontrastprogramm mit zwei verschiedenen Covermotiven auf DVD erschienen. Die DVD ist ca. 20 Minuten länger als die VHS, die bei VPS Video erschienen ist.
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Grizzly Adams, 24.09.05
Puh, das Teil ist echt schwere Kost, aber wie Du richtig bemerkt hast, ne Erfahrung.
Ralf, 03.10.05
Bis heute hat das Prinzip von Mondo Cane viele Nachahmer gefunden - egal ob da echte Szenen gezeigt werden oder gefakt wird, egal ob das spekulativ, sensationslüstern oder pervers wirkt, die Aussage bleibt immer dieselbe, nämlich daß die größte Bestie dieses Planeten der Mensch selbst ist und daß geistigen und physischen Gewalten und Perversionen keine Grenzen gesetzt sind. So abstoßend das auch ist, haben solche Filme durchaus ihre Daseinsberechtigung.
Thomas Vasniszky, 13.07.07
Wie schon beschrieben, ist der Film wahrlich eine unglaubliche Erfahrung. Dass alle Bilder wahr und nicht gefakt sind, ist schon unglaublich beeindruckend. Das kann man kaum glauben, dass es so etwas wirklich geben kann.
Aber so ist sie halt, unsere Welt!
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