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Inhalt
1898 erwirbt Professor Otto Lindenbrock für 3 Groschen von einem alten Mann ein Buch, in dem Arne Saknussemm seine Reise zum Mittelpunkt der Erde beschreibt. Erst glaubt der Professor, dies sei ein phantastischer Roman, doch dann findet er eine Karte mit einer Geheimschrift. Diese beschreibt, wie man den Einstieg zum Mittelpunkt der Erde auf dem Berg Sneffels in Island findet. Dies ist nur am 19. Juni um 11:29 Uhr möglich, da dann der Einstieg von einem Schatten angezeigt wird. Zusammen mit seiner Nichte Glauben, ihrem Freund Axel und dem Schafhirten Hans beginnt er die Expedition ins innere der Erde. Beim beschwerlichen Abstieg treffen sie auf Olsen, der ebenfalls einen Einstieg gefunden hat. Zusammen entdecken sie eine riesige unterirdische Höhle mit einem Süßwasser-Ozean. Das Licht wird von Kristallen an der Decke erzeugt. Zu ihrem Erstaunen finden sie einen Wald aus giftigen Riesenpilzen. Beim Überqueren des Ozeans auf einem selbst gebauten Floß treffen sie auf kämpfende Dinosaurier, auf einer Insel werden sie von fleischfressenden Schildkröten angegriffen. Bei einem Sturm erleiden sie Schiffbruch und werden von einem Riesengorilla angegriffen. Bei der Flucht in einer Höhle entdecken sie eine belebte Stadt, in der alle Menschen wie Olsen aussehen. Das Floß wird repariert, so dass sie vor den Dinosauriern fliehen können. Als sie am Ende des Ozeans ankommen, geht es nicht weiter. Olsen opfert sich und sprengt etwas, wodurch die vier schnell an die Erdoberfläche gelangen und ...
Kommentar
Diesmal hat sich der Spanier Juan Piquer Simón (Slugs, Reise zur Insel des Grauens) an Jules Vernes Meisterwerk herangetraut und ich war positiv überrascht. Ich ging von schlechten Kulissen und trashigen Monstern aus, aber der Film ist solide gemacht und kann sich durchaus sehen lassen, und das in jeder Hinsicht. Zwar gibt es ein paar Ungereimtheiten, z.B. ist das Wasser bei -7° C flüssig, mitten im Regensturm brennt ein Segel und obwohl der Abstieg ewig dauert scheint der Aufstieg in 5 Minuten erledigt zu sein, aber hey, das ist ein phantastischer Film, da geht halt so was auch. Auch der Anfang ist sehr nett gemacht. Es werden Szenen aus alten Jules Verne Stummfilmen gezeigt, u.a. auch aus der ersten Verfilmung dieser Filmvorlage aus dem Jahr 1907 von dem Spanier Segundo de Chomón. Zitat aus dem Vorspann: "Der Film, den sie jetzt sehen, ist eine dankbare Verneigung vor den Pionieren des utopischen Films." Danach bekommt man gleich Lust auf mehr, und der Appetit wird gestillt.
Filmreview von: Marcus Littwin
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei MIG / EuroVideo zusammen mit drei weiteren Filmen in der Jules Verne Box auf DVD erschienen. Der Film ist bei VMP in einer schönen Glasbox auf VHS erschienen. Leider wird diese Rarität nur selten angeboten. Noch seltener ist die Glasbox von Video World, wo er unter dem Titel "Vorstoss ins Zentrum der Erde" erschienen ist. Die VHS von Today Video wird am günstigsten gehandelt.
Filmbewertung
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(28 Stimmen) |
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Weitere Kommentare zum Film
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| RalphRaptor, 18.06.08
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| Trotz des Alter des Filmes war er doch sehr unterhaltsam.Nur die Dialoge werden mehr als lahm erzählt.
Bei den Dimetrodons,den Dinosauriern(eigentlich sind es ja keine Dinos sondern Pelycerosaurier die nicht mit den dinos verwandt sind)merkt man das es sich hier um Leguane handelt denen man ein Rückensegel aufgeglebt haben. |
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| Cinemablia, 12.03.09
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| Ja, ein wunderbarer Fantasy Film aus Spanien. Der Film ist übrigens in Spanien auf Super 8 als Komplettfassung herausgekommen. auf 4 mal 180 Meter Spulen in Farbe und natürlich mit spanischem Sound. Obwohl es sich um die Komplettfassung handelt, fehlt die Einleitung über Jules Verne am Anfang des Films. Da keine Schnittstellen sind, wurde diese in der spanischen Version einfahc weggelassen. Leider fehlen auch 2 kurze Monter Sequenzen im Film, einmal 2 kurze Szenen in der Höhle wo man im Nebel auf der deutschen DVD kurz 2 mal ein Dinokopf sieht, und etwas von den Sequenzen mit dem Riesenaffen in dem Wald. Sonst ist die Super 8 Fassung von den Farben her einwandfrei und es macht spass den Film in diesem Format zu betrachten. der spanische Ton wurde übrigens schon überspielt und es befindet sich der deutsche Ton auf der Super 8 Komplettfassung. |
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| necromancer, 17.02.10
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| Also ich finde der Film ist recht nett gemacht. Er hält sich zwar nicht 100%ig an die Buchvorlage, aber er unterhält auf jeden Fall. Die Schauspieler find ich in ihren Rollen durch die Bank überzeugend und gut gewählt. Ich mag das Zitat: "Wochen bedeuten Schafe".... ich find das sehr hinterwäldlerische vom Hans irgendwie urig. Auch die Kulisse finde ich gut umgesetzt. Es hat finde ich eine "phantastische" wirkung. Die Kreaturen sind dabei eher niedlich geworden. Die Wasserdinos wirken wie zwei Gummitiere. Nett anzusehen, aber natürlich keine glanzleistung. man kann nicht mal erkennen was für dinos das eigentlich genau sein sollen. Die Riesenschildkröten sind wie Axel sagt wirklich so langsam, die könnten nicht mal ne schnecke fangen. und optisch sehen die sehr seltsam aus. Naja und der Riesenaffe....king kong meets Jules Verne? Den hätte man dann doch gut durch was urzeitlicheres ersetzen können. Die erinnert mich an einen King-Kong verschnitt den ich auf der rheinkirmes mal vor einer geisterbahn gesehen habe. Auch die Olsonklonstadt fand ich etwas übertrieben. die dinos die dann kurz darauf gezeigt wurden sahen schon etwas besser aus. dimetrodons und noch irgendwelche viecher dazwischen. insgesamt ein netter film, den man echt gut sich ansehen kann. also meine empfehlung...wer die Geschichte "reise zum mittelpunkt der erde" mag, sollte den film gesehen haben. |
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