Die Bestie aus dem Weltraum

Originaltitel: 20 Million Miles to Earth
Alternativtitel: Die Bestie aus dem Weltenraum
Dinosaurier bedrohen Rom
20 Millionen Meilen zur Erde
20 Millionen Meilen zur Erde - Das Monster aus dem Waltall
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  1957
Regie: Nathan Juran

Darsteller

Figur

William Hopper  Colonel Robert Calder
Joan Taylor  Marisa Leonardo
Frank Puglia  Dr. Leonardo
John Zaremba  Dr. Judson Uhl
Thomas Browne Henry  Maj. Gen. A.D. McIntosh
Tito Vuolo  KommissarCharra
Jan Arvan  Contino
Arthur Space  Dr. Sharman
Bart Braverman  Pepe
  
Subgenre: Science-Fiction
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Inhalt

Ein amerikanisches Raumschiff stürzt nach einer Kollision mit einem Meteor vor einem sizilianischen Fischerdorf ins Meer. Das Raumschiff hatte den ersten bemannten Flug zur Venus absolviert und eine konservierte Larve eines Tieres der Venus mitgebracht. Zwei Fischer bergen zwei Überlebende bevor das Raumschiff sinkt. Ein kleiner Junge findet die am Strand angespülte Kapsel mit der Larve, die er an einen Zoologen verkauft. Bald schlüpft das reptilienartige Tier, welches mit einer enormen Geschwindigkeit wächst und bereits am nächsten Tag aus einem Metallkäfig ausbricht. Mit großem Aufwand kann die Bestie aus dem Weltraum lebend gefangen werden. Zur Untersuchung wird es nach Rom in den Zoo gebracht, wo es mit Strom dauernarkotisiert und untersucht wird. Doch durch einen Unfall kann die gigantische Bestie ausbrechen und terrorisiert die Stadt. Es ...

Kommentar

Ein herrlicher Sci-Fi-Monster-Klassiker, Nathan Juran (Sindbads 7. Reise, Das todbringende Ungeheuer, The Boy Who Cried Werewolf) 1957 in SW drehte. Die Geschichte handelt von einem Tier, das von der Venus auf die Erde gebracht wurde. Für die perfekte und liebevolle Stop-Motion Darstellungen von Ymir, wie das Tier genannt wurde, ist Ray Harryhausen (Das Grauen aus der Tiefe, Kampf der Titanen) verantwortlich. Ymir macht aus einem von der Story durchschnittlichen Film einen echten Klassier, der auch heute nichts an Charme eingebüßt hat. Die Kreatur selbst ist tragisch angelegt, es reagiert nur auf Angriffe und wurde vom Menschen aus seine Umwelt gerissen, hinzu kommt noch die lebensechte Animation, die Figur erinnert durch diese Rolle stark an King Kong. Aus Kostengründen wurde der Film damals in SW gedreht, in Farbe hätte er das doppelte an Kosten verursacht. Daher ist es erfreulich, dass der Film mittlerweile wirklich grandios coloriert wurde und heute in tollen Farben auf DVD erstrahlt, der Film wurde dadurch nochmals aufgewertet. Für Harryhausen- und Monsterfilm-Fans ein absoluter Pflichtfilm.

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist in Deutschland bei Columbia TriStar Home Entertainment auf DVD erschienen. In England ist er in der Ray Harryhausen Collection bei Sony Pictures Home Entertainment auf DVD erschienen. In der Box sind drei Harryhausen SW-Klassiker (Das Grauen aus der Tiefe, "Die Bestie aus dem Weltenraum" und Fliegende Untertassen greifen an), jeweils als Doppel-DVD in SW und nachcoloriert in Farbe zu sehen. Mit der Angel-Taste des DVD-Players kann der Zuschauer jederzeit zwischen SW und Farbe wechseln. Alle Filme haben deutschen Ton und auch die genialen Extras sind deutsch untertitelt, für Harryhausen-Fans ist die Box absolut Pflicht. Alle drei Filme haben auch einen Audiokommentar von Ray Harryhausen. Piccolo Film veröffentlichte ihn unter dem Titel "20 Millionen Meilen zur Erde - Das Monster aus dem Waltall" auf Super 8 als SW Stummfilm (Bestell-Nr. 1613).

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (11 Stimmen)
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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 30.06.08
Leute die auf die guten, alten Stop Motion Effekte von Harryhausen stehen, werden den Film lieben. Mir gefällt so was zwar nicht so besonders, aber die Story wurde sehr gut und interessant um gesetzt! Das schwarz weiß stört hier überhaupt nicht da die Schauspieler und die Musik echt super sind! Leider gefallen mir die Geräusche die das Ungeheuer macht, überhaupt nicht, und nach einer Weile nervt es sogar ein klein wenig weil es doch ein bisschen viel die ganze Zeit über ist. Auch wenn die Szenen als sie das Tier fangen wollten recht spannend und dramatisch vor getragen werden, wo richtig mit fiebern konnte ich leider nicht. Da das Monster irgendwie nicht wirklich böse ist- sondern sich einfach nur zur Wehr setzt, fand ich den Film nicht besonders spannend oder aufregend. Keine Menschen die gefressen werden, kein Blut. Zu harmlos. Im Gegenteil mir hat es sogar Leid getan als es z.B. den Schwefel gefressen hat und dann mit dem Netz elektrisiert wird… Irgendwie wollte bei dem Film keine Spannung aufkommen, irgendwas hat mir hier gefehlt. Trotzdem ist der Film mal was anderes und für die Leistung verdient er 4 Punkte.
 
LONEWOLF, 16.07.08
Einfach Genial!Hab den Film mal vor einiger Zeit in S/W gesehen und jetzt wo er neu coloriert wurde,die Harryhausen Box (Import)bestellt! Ich sags euch ein Unterschied wie Tag und Nacht.Kann die Box(alles in Deutsch und in Farbe) jedem uneigeschränkt weiterempfehlen weil drei tolle Filme(20 Million Miles to Eart, Earth vs the Flying Saucers,It Came from beneath the Sea),ohne Ende Extras(German Subtitle)und vom Preis her auch ganz ok.Ach ja,die Szene wo die Bestie dem Elefanten die Kehle durchbeisst und der Bauer der das Tier in den Rücken sticht und angegriffen wird war schon was blutig,muss man halt in Farbe gesehen haben!!Von mir viereinhalb Sternchen.
 
MaxxiHaxxi1, 18.07.08
Die Bestie ist den ganzen Film über präsent, und im Gegensatz zu anderen Filmen weiß man hier von Anfang an womit man es zu tun hat was ich nicht so spannend fand. Aussehen tut das Monster ein wenig wie das Unterwasserungeheuer von Kampf der Titanen und das Brüllen klingt teilweise wie der Zyklop aus Sindbads 7. Reise. Die Musik ist sehr spannend und dramatisch. Die Story ist auch sehr gut. Nur den Schluss fand ich blöd weil es doch zu sehr an King Kong erinnert- wo dieser ab geschossen wird, und sich die beiden Hauptdarsteller dann in die Arme schmeißen und davon gehen…
 
Sven, 15.08.08
Simple Story, aus heutiger Sicht beinahe niedliche Effekte und eben die typischen Charakterköpfe, was den Heldentypus angeht. Willkommen in den 50er Jahren des 20.Jahrhunderts. Einer Epoche, wo Jungfilmer ihren ideen freien Lauf liessen und diese auch umsetzten. Gerade im heutigen High Tech Zeitalter, wo wir mit Hochgglanproduktionen, CGI-Effekten, miesen Storys und einer unkontrollierten Flut an Remakes schier erschlagen werden, wirkt dieser angestaubte Film beinahe wie eine Frischzellenkur. Man spürt geradezu den naiven und jugendlichen Eifer der Wissenschaftler, als sie die Bestie untersuchen, die grimmige Entschlossenheit des Militärs, sowie die panische Agression des eigentlichen Hauptdarstellers, dem Monstrum. Umrahmt wird das gelungene Spektakel mit einem dramatischen Soundtrack, der ebenso typisch für jene Jahreszeit war. Und auch nach Hundertmaligen Anschauen kann einem dabei nicht langweillig werden. Von mir daher 4 Sterne
 
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