Die Geisterstadt der Zombies

Originaltitel: E tu vivrai nel terrore - L'aldilà
Alternativtitel: And You Will Live in Terror: The Beyond
Beyond
The Beyond
Eibon - Die 7 Tore des Schreckens
Im Jenseits der Zombies
Seven Doors of Death
Über dem Jenseits
Herstellungsland: Italien
Erscheinungsjahr:  1981
Regie: Lucio Fulci
 

Darsteller

Figur

Catriona MacColl  Liza Merril
David Warbeck  Dr. John McCabe
Cinzia Monreale  Emily
Antoine Saint-John  Schweick
Veronica Lazar  Martha
Anthony Flees  Larry
Giovanni De Nava  Joe
Al Cliver  Dr. Harris
Michele Mirabella  Martin Avery
Gianpaolo Saccarola  Arthur
  
Subgenre: Hunde, Spinnen
Film suchen bei: Amazon.de, eBay, OFDb, IMDb
Deutsches Video-Cover, erschienen bei VMP

Inhalt

Die junge Liza Merril hat in New Orleans ein altes und recht verkommenes Hotel geerbt, welches sie renovieren und wiedereröffnen will. Doch bereits bei der Renovierung ereignen sich tödliche Unfälle. Eine blinde Frau warnt Liza, dass das Haus auf einem der sieben Tore der Hölle errichtet ist. Zunächst will ihr keine Glauben, was sie gehört hat, da das Haus, wo sie die Blinde getroffen hat, seit Ewigkeiten unbewohnt ist. Sie glaubt selbst, dass sie wahnsinnig wird, doch dann steigen die Toten aus ihren Gräbern und ...

Kommentar

"Die Geisterstadt der Zombies" ist mittlerweile einer der italienischen Kult-Klassiker des Zombie-Genres geworden. Regie führte der Meister des Grauens, Lucio Fulci (Ein Zombie hing am Glockenseil, Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies).

Der Film ist sehr atmosphärisch und versucht besonders bei den Gore-Effekten zu punkten. Hier wird herrlich derbe, blutige und ekelige Kost geboten. Die Effekte sind aber allesamt als solche Zu erkennen, was aber für mich gerade den Charme dieses Low-Budget-Films ausmacht. Die Effekte sind alle schön schleimig, Augen werden Abgetrennt, usw. Der Film ist stellenweise sehr spannend und hat ein paar beklemmend wirkende Szenen, die wirklich ein Augenschmaus sind. Untermalt wird das ganze von einem stimmungsvollen Soundtrack, der stellenweise etwas an den "Drei Fragezeigen"-Soundtrack erinnert.

Was dem Film einen Eintrag auf dieser Seite beschert ist eine lange Spinnenhorrorszene, wo einige Vogelspinnen einem Menschen das Fleisch aus dem Gesicht reißen, ist schon nicht ganz ohne. Und dann ist da noch der Schäferhund, der eigentlich die Zombies zerfleischen sollte, aber ... OK, schaut lieber selbst. Und weil solche Filme in Deutschland von der Zensur gerne verteufelt werden, ist auch dieser Film auf dem Index gelandet, die Filmkunst hat es hierzulande hat leider schwer.

Als Hauptdarsteller konnten David Warbeck (Ratman) und die gelernte Tänzerin Catriona MacColl (Das Haus an der Friedhofmauer) gewonnen werden. Catriona hatte bereits bei Fulcis Ein Zombie hing am Glockenseil die Hauptrolle übernommen, wo sie mit lebenden Maden überschüttet wurde. Eigentlich wolle Catriona nie in solchen Filmen mitspielen, aber ihr Agent versicherte ihr, dass diese Filme eh keiner sehen wird und da sie keine anderen Verpflichtungen zu der Zeit hatte, sollte sie dies ruhig machen. Heute genießt sie gerade wegen ihrer Filme mit Fulci einen Kultstatus. Da die Zusammenarbeit mit Fulci bis auf die Madenszene sehr harmonisch war und er ihre Arbeit respektierte, nahm sie auch diesen Film an. Fucli änderte ihren Namen jedoch für die Auswertung in Katherine MacColl, da er behauptete das Catriona große, dicke Catherine bedeuten würde. Da Catriona die amerikanische Schauspielerin Katharine Hepburn bewunderte, wollte sich dann jedoch ihren Vornamen wie ihr Vorbild schreiben.

Die Außenaufnahmen wurden in den USA in Louisiana aufgenommen, danach folgen 6 Wochen Studioaufnahmen in Rom.

Fazit: Wer Zombie- und Splatterfilme mag, sollte diesen Genreklassiker kennen.

Filmreview von: Marcus Littwin

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist in etlichen Auflagen bei XT Video, Astro, Laser Paradise und X-Rated auf DVD erschienen. Die VHS Glasbox von VMP ist mittlerweile ein sehr begehrtes Sammlerstück.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (10 Stimmen)
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Weitere Kommentare zum Film

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Berti, 17.05.09
Oh Wow!! Dieser Film hat es in sich! Es ist kein Tierhorror, hat aber zwei absolut extrem geile Tierhorroreinlagen drin die sich gewaschen haben. Spinnen die einem Mann in Großaufnahme das Fleisch vom Gesicht runter ziehen. Gschmackig, echt lecker! Dazu kommt dass sich der Mann nicht bewegen, und wehren kann. Er muss mit ansehen wie die Spinnen ihm übers Gesicht laufen und dort anfangen ihn auf zu fressen. Eine zieht ihm sogar das Auge raus, eine krabbelt in den Mund und sticht ihn in die Zunge dass das Blut nur so quillt…Das andere ist mit einem Hund der einer Frau das halbe Gesicht weg frisst… Diese beiden Szenen sowie der Anfang als der arme Mann so gefoltert wird blieben mir am besten in Erinnerung. Der Hammer!
 
Sven, 09.06.09
Fulci und seine bildgewaltigen und düsteren Filme. Ganz im Stil von "Das Haus an der Friedhofsmauer", oder "Woodoo-Die Schreckensinsel der Zombies" hat Fulci wieder einmal bei sich selbst kopiert und wieder mal ein verstörendes Meisterwerk geschaffen. Klar, daß es es bei diesem Regisseur an Gore-Effekten nicht mangelt, aber sie stellen keiensfalls den Mittelpunkt dar. Vielmehr hat der Film Elemente des klassischen Spuks und der Apocalypse, ähnlich wie sie in der Bibel prophezeit wurde, zu bieten. Der Sountrack vermag manchmal sehr stimmungsvoll zu wirken, aber bei der Szene im krankenhaus, wo sich die Untoten erheben klingt der Sound eher nach einer Tatort-Sendung. Aber das tut diesem Film keinen Abbruch. Auch das überraschende Finale des Films überzeugt und wirkt weder kitschig, noch zu überdramatisch. Nichts für Weicheier!
 
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