Das Schreckenscabinett des Dr. Phibes

Originaltitel: The Abominable Dr. Phibes
Alternativtitel: Champagner für den Satan
Das Schreckenskabinett des Dr. Phibes
Rachezug eines lebenden Toten
Herstellungsland: Großbritannien
Erscheinungsjahr:  1971
Regie: Robert Fuest

Darsteller

Figur

Vincent Price  Dr. Anton Phibes
Joseph Cotten  Dr. Vesalius
Virginia North  Vulnavia
Terry-Thomas  Dr. Longstreet
Sean Bury  Lem Vesalius
Susan Travers  Krankenschwester Allen
Peter Jeffrey  Inspector Trout
  
Sequels: Das Schreckenscabinett des Dr. Phibes (1971)
Die Rückkehr des Dr. Phibes (1972)
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Inhalt

Vier Jahre nachdem Victoria Regina Phibes bei einer Operation gestorben ist, nimmt ihr Exmann, Dr. Anton Phibes, blutige Rache an allen 9 Personen, die bei der Operation beteiligt waren. Er hat seine Rache präzise geplant und verwendet 10 alttestamentarische Plagen, mit Heuschrecken, Fledermäusen, Ratten, Bienen und vielem mehr. Alle Bemühungen der Polizei sind erfolglos, Dr. Phibes ist immer einen Schritt weiter und ...

Kommentar

Mit diesem Film schuf Robert Fuest ein schillernd buntes Horrormärchen mit einem brillianten Vincent Price (Die Fliege, Die Rückkehr der Fliege) in der Hauptrolle als Dr. Phibes. Die Tiere sind in diesem Film nur mittel zum Zweck, die primäre Gewalt geht von Dr. Phibes aus, es ist also kein reiner Tierhorrorfilm, sondern enthält nur ein paar nette Tierhorroreinlagen. Man braucht erst etwas, bis man genau weiß, worum es genau geht, aber der Film wird immer spannender und wartet mit hervorragenden Ideen auf. Der Höhepunkt ist die Operation des Chirurgen Dr. Vesalius an seinem Sohn, wo er innerhalb von 6 Minuten einen eingepflanzten Schlüssel herausschneiden muss, damit sein Sohn nicht mit Säure übergossen wird. Dies ist eines der hehrrausragendsten englischen Horrorfilme, der in jeder Einstellung zu Gefallen vermag.

Filmreview von: Marcus Littwin

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei MGM mit gutem Bild auf DVD erschienen. Der Ton ist etwas leise aufgespielt. Rainbow's Media Entertainment veröffentlichte ihn auf VHS unter dem Titel "Champagner für den Satan". Auf Super 8 ist er bei UFA-ATB veröffentlich worden.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
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Weitere Kommentare zum Film

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Alex, 08.03.05
SUche ab und zu (schon seit über 15 Jahren) nach dem Film und bin jetzt mit 26 fündig geworden - dass ich mich noch so lange an ihn erinnern konnte, obwohl ich fast bei allen Filmen Story oder z.B. sogar Täter nach kurzer Zeit vergesse, zeugt davon, wie eindrücklich dieser Horrorfilm ist (interessant übrigens, dass mir auch vor allem die "Tierszenen" im Gedächtnis geblieben sind - Froschmaske, Heuschreckensirup).
 
Ralf, 04.10.05
Diese haarsträubende Geschichte hätte schlechter Trash werden können - wird aber aufgewertet durch eine Reihe skurriler Einfälle, eine gute Kameraarbeit und - wieder mal - durch den unschlagbaren Vincent Price, der immer genau das richtige Maß zu finden scheint zwischen bizarrer Brutalität und (Selbst?-)Parodie.
 
Seward, 17.05.06
äußerst starker film - surreal, obsessiv, voll schräger ideen und durchtränkt von schwarzem humor, außerdem phantastisch gespielt bis in kleinste nebenrollen. außerdem sind bilder, farben und kamera hervorragend und erzeugen eine ungewöhnliche atmosphäre. die tierhorrorszenen sind kurz, aber effektiv. auch in der fortsetzung "die rückkehr des dr. phibes" (wie üblich leider nicht so brillant wie sein vorgänger, aber immer noch überdurchschnittlich) kommen tiere zum einsatz, hier bedient vincent price sich bei seinen morden der hilfe von schlangen, skorpionen und einem adler.
 
alx, 27.11.06
Dieser Film ist wunderbar! Abstrakte, surreale Atmosphäre und britische Verschrobenheit machen den Streifen zu einem 1a Vergnügen für Fans klassischer Gruselstreifen. Weit entfernt von der Lieblosigkeit vieler heutiger Horrorfilme!
 
Maxxi Haxxi, 08.03.07
Dieser Film ist nichts für meinen Geschmack. Die Art der Morde ist zwar sehr interessant. Die Schauspieler sind auch nicht schlecht, doch trotzdem ist mir der Film zu langweilig. Das ganze Getue mit der Orgel, dem komischen kleinen Orchester und der Frau… und den Dr. Phibes selber… der Film ist halt wie mehrfach erwähnt- sehr eigen.
 
Berti1, 06.10.07
Das beste an dem Film ist die originelle Story über die Morde mit den verschiedenen Flüchen. Toll. Auch der Schluss ist genial. Fast so wie bei dem Psychothriller „Sieben“ oder er enthält teilweise Einlagen vom heutigen "Saw" nur halt in harmloser Form. Die Schauspieler sind alle sehr gut. Nur so richtig gruslig oder spannend fand ich den Film leider nicht. Außerdem ist er seehr eigen und teilweise etwas anstrengend weil man zu Beginn nicht genau weiß was es mit dem Dr. Phibes auf sich hat.
 
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