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Inhalt
Ein Zigeunerpaar übernachtet im verlassenen Schloss der Familie Wolfenstein. Beim Plündern der Gruft ziehen sie ein silbernes Kruzifix aus der Brust des Grafen. Dieser erwacht als Werwolf zu neuem Leben, tötet beide Zigeuner und treibt im Wald sein Unwesen. Graf Waldemar Daninsky gelingt es, den Werwolf zu töten, doch er selbst wurde im Kampf verletzt und wird mit dem Fluch des Werwolfs belastet. Er bittet seinen Freund Rudolph in des nachts in Ketten zu legen, doch er kann entkommen. In einem alten Schreiben lesen sie von einem Dr. Mikhelov, der Daninsky angeblich retten kann. Dieser kommt samt Gattin, doch anstatt zu helfen entpuppen sich die beiden als Vampire und ...
Kommentar
Der ehemalige Meister im Gewichthaben Paul Naschy (Nacht der Vampire, Die Nacht der blutigen Wölfe) schrieb zu diesem Auftakt der Saga um den Werwolf Waldemar Daninsky das Drehbuch und spielt die Hauptrolle. Eine Rolle, durch die er als Werwolf bekannt wurde und so noch etliche male den Grafen Daninsky spielen durfte. Der Film ist an den Universal Klassiker Der Wolfsmensch (1941) angelehnt und in einem modernem Gothik-Look mit alten Verliesen und viel Kunstnebel herrlich atmosphärisch gehalten. Gedreht wurde er auf 70mm Eastman-Color in 3D und wurde auch so in Deutschland aufgeführt. Der deutsche Titel ist leider genau so irreführend wie der amerikanische Titel "Frankenstein's Bloody Terror", denn weder Dracula noch Frankenstein geben uns hier die Ehre. Der Film schafft wie bereits gesagt eine herrliche Gruselatmosphäre, wie man dies von einigen Bava-Filmen kennt. Die Spannung schwankt über den Film, zuerst geht es über den Werwolf, der dann aber von seinem Freund eingesperrt wird und unter Kontrolle ist, danach kommt das Vampirpärchen in einem neuen Handlungsstrang. Die Werwolfmaske ist eher trashig als furchteinflößend, was dem Film aber keinen Abbruch tut. Wer auf atmosphärische Gotikfilme steht wird hier gut bedient.
Filmreview von: Marcus Littwin
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei ITT auf VHS in einer Glasbox erschienen. Diese Auflage ist jedoch sehr selten und wird hoch gehandelt. Die VHS Veröffentlichung von Anolis Entertainment (Cover siehe hier) ist hingegen sehr verbreitet und meist günstig zu bekommen.
Filmbewertung
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