Spinnen des Todes

Originaltitel: Earth vs. the Spider
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  2001
Regie: Scott Ziehl
 

Darsteller

Figur

Devon Gummersall  Quentin Kemmer
Amelia Heinle  Stephanie Lewis
Dan Aykroyd  Det. Insp. Jack Grillo
Theresa Russell  Trixie Grillo
Christopher Cousins  Officer Williams
Mario Roccuzzo  Nick Bezis
John Cho  Han
  
Subgenre: Spinnen
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Deutsches DVD-Cover, erschienen bei Columbia TriStar Home Entertainment

Inhalt

Quentin Kemmer, ein comicsüchtiges Weichei, arbeitet als Wachmann bei Biochemco, einem biologischen Versuchslabor, wo Experimente an Spinnen durchgeführt werden. Nachdem bei einem Überfall sein Partner erschossen wird, lässt er sich ein Serum injizieren, das einer Vogelspinne entnommen wurde. Schon bald verändert er sich und entwickelt Superkräfte, wodurch er seine angebetete Nachbarin vor einem Mörder retten kann. Noch bevor daraus eine Romanze entsteht, entwickelt er sich unaufhaltsam weiter zu einem immer hungrigen Spinnenmenschen, der seinen Hunger mit bösen Menschen stillt, doch ...

Kommentar

Diese stark an Spiderman angelehnte TV-Produktion von Scott Ziehl (Eiskalte Engel 3) ist eine Parodie auf Comic-Superhelden im Stiele eines B-Movies. Hier will der Looser doch so gerne als tapferer Held das Böse bekämpfen, doch er entwickelt sich selbst zum Bösen. Das von Stan Winston (Jurassic Park) und seiner Firma Digital Domain kreierte Spinnenmonster kann durchwegs überzeugen und ist eines der Highlights des Films. Leider ist das Finale etwas zu schnell, da hätte man mehr machen können. Potential wurde auch bei den kleineren Rollen, die mit Ghostbuster Dan Aykroyd (Schlappe Bullen beißen nicht, Blues Brothers) und Theresa Russell (Die Hure) hochkarätig besetzt wurden, verschenkt, Dan Aykroyd spielt einem abgewrackten Polizisten, der sein Talent in dieser kleinen Rolle nicht ausspielen kann und Theresa Russell wird kaum gezeigt, ist also bestenfalls Garnitur. Produziert wurde der ganze Spaß übrigens von u. a. von Samuel Z. Arkoff (Die Rache der schwarzen Spinne) und seinem Sohn Lou Arkoff. Wer die neu in Mode gekommenen Comicverfilmungen mag sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen.

Filmreview von: Marcus Littwin

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist bei Columbia TriStar Home Entertainment auf DVD erschienen. Als Bonus gibt es auf der DVD ein sehr kurzes Making Of. Unter "ZUSÄTZLICHE FILMINFOS" gibt es als verstecktes Easter Egg noch einen kurzen Trickfilm. Wenn man auf "THE MAKING OF" ist einmal nach rechts klicken und die Überschrift "Zusätzliche Filminfos" mit Enter auswählen.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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Slayer, 01.07.06
O nee an den Film denk ich besser nit... langweilig, lasch und lahm
 
Filmfreak, 04.10.06
Ich fand den Film durchnittlich. Aber das Spinnenmonster sah ganz gut gemacht aus. Nur leider hat man es am Schluss viel zu kurz gezeigt.Da hätte man lieber den Schluss längergemacht.
 
Berti , 22.08.07
Der Film ist eine Mischung aus Spiderman und der Fliege. Zuerst mutiert das Weichei durch ein Spinnenserum zum Superhelden und danach verwandelt er sich langsam zu einem total ekligen Monster, das sich aber durch die Liebe zu einer Frau zum Schluss opfert. Ich finde dass der Titel und das Cover nicht zu dem Film passen. Die Schauspieler sind dafür sehr gut. Was mich auch störte sind die immer wieder eingeblendeten Comic- Zeichnungen und die teilweise typische Comic- Musik.
 
Preytor, 30.10.08
Spinnen des Todes ist ein Film, an dem alles dran ist, nur keine Handbremse. Der Film überzeugt auf sehr schlechtem Niveau, weil grötenteils alles falsch gemacht wird. Der erste Kritikpunkt des Filmes ist das Cover bzw. der Titel, der überhaupt nicht zum Film selbst passt. Wenn, dann gibt es nur eine Spinne und die ist schon unterirdisch doof und unspektakulär. Was auch noch richtig mies ist, ist die Struktur des Filmes, den die ist oberflächlich wie ein Stück Butter. Alle 10 -15 Minuten wiederholt sich der Schauplatz des Geschehens (erwähnenswert ist dieser auch nicht) und wirkt zwischendurch sehr langweilig. Was sogar in vielen schlechten Filmen enthalten ist, fehlt hier komplett; Die Hintergrundmusik. Die Musik passt überhaupt nicht und wenn sie in den Szenen wirklich gebraucht wird, wird sie beim nächsten Cut einfach abgewürgt. Das Monster bzw. die Effekte lassen sich so oft blicken wie Jesus vor eurer Haustür, auch wenn es zwischendurch ein paar Szenen gibt. (Zu allem Elend kann man dann auch die gute Synchro erwähnen). Der Film ist der reinste Kindergartenhorror und kann vielleicht Kids unter 14 gruseln (gruseln, nicht unterhalten). Es kommt natürlich auch immer auf das Alter an: Leute, die das vorgegebene Alter für diesen Film haben werden ihn sicherlich nicht als gruselig einstufen. Fazit: Schrott vom allerfeinsten und reif für die Müllpresse !
 
Horrormeister,25.3.09, 25.03.09
Wie bitte ?Was hat der Film hier überhaubt zu suchen! Der Regs.und die Darsteller,sie allewaren schlecht.da war keine Energie .kein Feuer. Aber das ist doch wichtig in ein Horrorfilm oder nicht? Und was die Spinnen angeht,musste ich mich übergeben.Nich aber wegen den Spinnen .Nein,der Film war Schei....!Vieleicht hätten sie den Film einfeich anders drehen sollen .
 
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