Ameisen - Die Rache der schwarzen Königin

Originaltitel: It Happened at Lakewood Manor
Alternativtitel: Hotel des Todes
Ants
Panic at Lakewood Manor
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  1977
Regie: Robert Scheerer

Darsteller

Figur

Susane Somers  Gloria Henderson
Robert Foxworth  Mike Carr
Myrna Loy  Ethel Adams
Lynda Day George  Valerie Adams
Gerald Gordon  Tony Fleming
Bernie Casey  Vince
Barry Van Dyke  Richard Cyril
Karen Lamm  Linda Howard
  
Subgenre: Ameisen
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Inhalt

Neben dem alten Hotel Lakewood Manor wird ein neues Casino errichtet. Bei den Bauarbeiten wird eine große Ameisenkolonie gestört, die die Eindringlinge als Feinde ansieht. Durch Pestizide und Umweltverschmutzung wurden diese Ameisen sehr giftig, so dass mehrere Bisse tödlich sein können. Nachdem sich einige ungeklärte Unfälle ereigneten, wird das Hotel vom Gewerbeaufsichtsamt geschlossen und evakuiert. Man glaubt, ein Virus sei an den Vorfällen schuld. Man will dem Vorarbeiter Mike, der Ameisen dafür verantwortlich macht, nicht glauben. Als das Hotel fast geräumt ist, wird es von einer riesigen Heerschar von Killerameisen überflutet, die letzten Personen ziehen sich immer weiter nach oben zurück. Draußen werden die Ameisen durch einen Feuerwall eingedämmt, aber die Evakuierung der letzten Personen gestaltet sich äußerst problematisch. Als die letzten drei Personen von den Ameisen überrannt werden ...

Kommentar

Robert Scheerer (Fame - Der Weg zum Ruhm), der sonst meist TV-Serien produzierte, präsentiert hier einen hervorragenden Ameisen-Thriller. Die Story fängt ganz harmlos an, die Personen werden vorgestellt. Die Spannung wird erst nach und nach aufgebaut und spitzt sich erst zum Schluss, wo die letzten drei von Ameisen überschüttet sind, zu, so dass die Situation fast unerträglich und beklemmend auf den Zuschauer wirkt. Der Film kommt ohne Spezialeffekte aus, da werden die Schauspieler noch mit echten Ameisen bombardiert, was natürlich sehr gut wirkt. Die Schauspieler machen ihre Arbeit gut, ich möchte aber nicht in ihre Haut stecken. Der Film hat eine schone, typisch 70er Jahre Atmosphäre. Es werden auch einige Horrorfilm-Klischees bedient, so werden natürlich alle Bösen im Film von den Ameisen vernascht, genau so wie die, die Sex hatten. Da der Film richtig Spaß macht kann ich ihn nur empfehlen.

Filmreview von: Marcus Littwin

Deutsche Veröffentlichung

Erschienen ist der Film bisher nur auf VHS bei Vegas Video/Starlight Video.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (100 Stimmen)
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Weitere Kommentare zum Film

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Chief-Brody, 28.03.07
DER Ameisenfilm schlechthin. Story und Schauspieler sind klasse. Die Millionen Ameisen (echte) sind sehr gut gefilmt wurden. Unbedingt anschauen.
 
futura_94, 27.01.08
Ich habe den Film nur einmal gesehen, und das ist auch schon ettliche Jahre her. Trotzdem ist es für mich der beste Ameisenfilm von allen. (Es gibt ja nicht sehr viele). Der typische Tierhorror B-Movie aus den 70ern überzeugt zwar nicht mit seiner Storry oder den schauspielerischen Leistungen, wohl aber mit seinen Hauptdarstellern: Millionen von ECHTEN Ameisen....... Na, dann lassts mal kribbeln. Schade, dass der Film bisher nicht auf DVD erschienen ist.......
 
Berti, 23.09.09
Absolut großartig!! Eigentlich der beste Ameisenfilm mit echten Tieren den ich bisher sah. Fantastische Schauspieler, super spannend, hervorragende Hintergrundmusik, interessante Geschichte die zwar nicht neu- aber wirklich sehr gut umgesetzt wurde. In der Haut der Darsteller möcht ich ebenfalls nicht stecken, da kribbelts einen komplett. Total originell und beklemmend mit den vielen Ameisenstraßen außen rund ums Hotel an den Wänden. Total viele Infos über die Tiere. Irre spannend als die drei sich nicht bewegen dürfen um die Tiere nicht zu reizen. Man fiebert direkt mit denen mit denn das muss ja kitzeln und beißen wie Sau. Ein bisschen unrealistisch zwar dass es gar so viele sind aber o.k. Der Film hat fast überhaupt keine Längen denn selbst die kleinen Techtel-Mechtel dazwischen stören nicht. Für Freunde des Genres bedenkenlos zu empfehlen!
 
braincrash, 12.06.12
Den film hab ich damals vor eeeeetlichen jahrzenten im fernseher gesehen....zusammen mit meinem vater. Ich hab immer noch den jungen der in die mülltonne gestiegen ist, und dann voller ameisen, schreihend in den pool gejumpt ist....ich hab diesen film NIE vergessen. Ich hoffe es gibt ihn bald auf dvd!!!
 
RandolphCarter, 01.12.13
Es kommt nicht immer auf die Größe an. Wenn sich unzählige kleine Lebewesen zusammenrotten, um geschlossen gegen einen - aus ihrer Sicht - riesigen Feind vorzugehen, dann können sie durchaus eine ernsthafte Bedrohung darstellen. Oder, wie es ein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausdrückt: "One bite is harmless, fifty can knock you down, a hundred is certain death!" Daß man Bienen, Spinnentiere, Käfer, Fledermäuse und Gewürm keinesfalls unterschätzen sollte (schon gar nicht in den wilden Siebzigern), haben Filme wie "The Bees" ("Operation Todesstachel", 1978), "Kingdom of the Spiders" ("Mörderspinnen", 1977), "Bug" ("Feuerkäfer", 1975), "Nightwing" ("Schwingen der Angst", 1979) und "Squirm" ("Squirm - Invasion der Bestien", 1976) sehr schön veranschaulicht. Die von den Menschen jahrelang vergewaltigte Natur hat halt irgendwann endgültig die Schnauze voll und schlägt erbarmungslos zurück, in welcher Form auch immer. So auch in Robert Scheerers Fernsehfilm "It Happened at Lakewood Manor", wo bei umfangreichen Grabungsarbeiten für eine neue Hotelanlage eine Ameisenkolonie aufgescheucht wird. Der von Robert Foxworth ("Damien: Omen II", "Prophecy") gespielte Vorarbeiter Mike Carr trifft des Pudels Kern genau ("Whatever it is, it's mad, because we disturbed it!"), auch wenn er zunächst keine Verbindung zu den allgegenwärtigen kleinen Insekten herstellt. Die giftigen und nicht unintelligenten Tiere fackeln aber nicht lange und blasen zur großen Attacke auf Lakewood Manor und jeden, der sich darin befindet, wie z. B. die Inhaberin Ethel (Hollywood-Legende Myrna Loy), deren Tochter Valerie (Lynda Day George, "Pieces", "Day of the Animals") sowie der potentielle Investor Tony Fleming (Gerald Gordon) mit seiner heißen Assistentin Gloria (TV-Serien-Star Suzanne Somers, bekannt aus "Herzbube mit zwei Damen" und "Eine starke Familie"). Autor Guerdon Trueblood, Regisseur des kleinen aber atemberaubend fiesen Exploitation-Krachers "The Candy Snatchers" (1973), hat sich mit seinem Drehbuch für diesen Film nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die wenig originelle und etwas langatmige Geschichte wird von zahlreichen altbekannten Stereotypen bevölkert, wie man sie schon viel zu oft gesehen hat. Da wäre z. B. die im Rollstuhl sitzende, auf Hilfe angewiesene Hotelbesitzerin, der großkotzige Geschäftsmann, der sture und sich aufspielende Beamte, der entgegen der Aussagen eines Beteiligten denkt, ein Virus wäre für die Todesfälle verantwortlich, sowie der entschlossene Arbeiter, der auf eigene Faust etwas unternehmen muß, da ihm niemand Glauben schenkt. Die Charakterisierung der Figuren ist eher dürftig und beläuft sich auf mittleres Seifenopernniveau, sodaß es schwer fällt, große Sympathien für die Damen und Herren aufzubringen. Was "It Happened at Lakewood Manor" letztendlich vor der belanglosen Durchschnittlichkeit rettet, ist die routinierte Regie des vorwiegend für das Fernsehen tätigen Scheerer, dem nicht nur einige schöne Suspense-Szenen gelingen, sondern der auch geschickt mit den Ängsten des Menschen vor kleinem Krabbelzeugs spielt. Wer Angst davor hat, daß jede Menge kleiner Dinger auf seinem Körper umherwuseln, der wird bei diesem Film bestimmt einige Male vor Unbehagen erschauern. Doch obwohl sich einige der Schauspieler(innen) nicht davor scheuen, dutzende Ameisen über ihre Luxuskörper marschieren zu lassen, fällt es dem Zuschauer doch recht schwer, die tödliche Gefahr, in der alle schweben (sollen), zu akzeptieren. Man will einfach nicht glauben, daß die winzigen und nicht übermäßig schnellen Kreaturen für eine dermaßen brenzlige, annähernd ausweglose Situation sorgen können. Gedreht wurde überwiegend mit echten Ameisen, obwohl die Massenansammlungen der kleinen Krabbler natürlich, mehr schlecht als recht, getrickst wurden. Gegen Ende läuft dann eine dramatische Rettungsaktion an - geleitet vom Kommandanten der Feuerwehr, welcher von Brian Dennehy ("First Blood") gegeben wird - in deren Verlauf ein tief fliegender Hubschrauber Unmengen an Ameisen aufwirbelt und in die gaffende Menschenmenge schleudert. Das freute mich, denn mit sensationslüsternen Zuschauern habe ich überhaupt kein Mitleid. Und außerdem bewahrheitet es sich einmal mehr, daß es nicht sehr ratsam ist, vom Hotelfenster aus direkt in den Pool zu springen. Man könnte die Entfernung zum Pool unter- und seine Sprungkraft überschätzen. "It Happened at Lakewood Manor" ist einer jener Filme, die ich gerne als Kind gesehen hätte. Vielleicht wäre er mir dann ebenso sehr ans Herz gewachsen wie die artverwandten Tierschocker "Frogs" ("Frösche") und "Kingdom of the Spiders", die mich als Stöpsel so begeisterten, daß die Begeisterung auch heute noch anhält. In der Ameisenhorror-Rangliste tummelt sich der recht gut gemachte und überraschend stark besetzte Streifen somit im gehobenen Mittelfeld. Er kann sowohl "Them!" ("Formicula") als auch "Phase IV" nicht das Wasser reichen, aber er ist deutlich besser als etwa der knuffig-trashige "Empire of the Ants" ("In der Gewalt der Riesenameisen"), der reichlich bescheuerte "The Hive" ("Killerameisen") oder der furchtbar öde "Legion of Fire: Killer Ants!" ("Marabunta - Killerameisen greifen an"). Fazit: Für Tierhorrorsympathisanten allemal einen Blick wert. Myrmecophobiker hingegen sollten um den Film einen großen Bogen machen.
 
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