Die weiße Bestie

Originaltitel: White Dog
Alternativtitel: Der weiße Hund von Beverly Hills
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr:  1982
Regie: Samuel Fuller
 

Darsteller

Figur

Kristy McNichol  Julie Sawyer
Jameson Parker  Roland Gray
Paul Winfield  Keys
Samuel Fuller  Charlie Felton
Vernon Weddle  Tierarzt
  
Subgenre: Hunde
Film suchen bei: Amazon.com, eBay, OFDb, IMDb
Deutsches Video-Cover, erschienen bei CIC Video

Inhalt

Die junge Schauspielerin Julie Sawyer hat einen weißen Schäferhund angefahren, den sie schwerverletzt zum Tierarzt bringt. Zunächst sucht sie nach dem Besitzer, will den Hund aber nicht ins Tierheim bringen, da er dort nach drei Tagen eingeschläfert wird. Als der Hund sie vor einer Vergewaltigung bewahrt und den Täter stellt, beschließt sie, das schöne Tier zu behalten. Bei Filmaufnahmen geht der Hund ganz unerwaltet auf Julies schwarze Kollegin los, durch beherztes Eingreifen kann sie jedoch rechtzeitig befreit werden. Sie will den Hund umerziehen lassen und geht zu einer Tierschule, die vom Affen bis zum Elefanten alles für Filme abrichten und dressieren. Dort erkennt man schnell, dass der Hund ein weißer Hund ist, abgerichtet, Farbige zu töten. Keys, ein farbiger Trainer, beschließt, den Hund umzuerziehen, doch bei der Erziehung gibt es immer wieder derbe Rückschläge. So kann der Hund ausbrechen und tötet einen Schwarzen in einer Kirche. Keys fängt die Bestie ein und macht mit viel Geduld weiter. Gerade, als er denke, es wäre geschafft, fällt ...

Kommentar

Samuel Fuller inszenierte einen spannenden Hunde-Thriller mit rassistischem Hintergrund. Der Film zeigt eindrucksvoll, wozu Hunde bei entsprechender Abrichtung fähig sind. Hierbei wird jedoch nicht das Tier als böse dargestellt, sondern, die, die ihn dazu erzogen haben. Der Hund ist also nur das ausführende Instrument, weshalb man auch mühselig versucht, ihn umzuerziehen. Technisch ist der Film zwar recht einfach gemacht, aber die Hundeangriffe sind ganz ordentlich dargestellt. Die Schauspieler machen ihre Arbeit gut, und die Kulisse mit den vielen dressieren Raubtieren ist sehr interessant. Das Ergebnis ist durchwegs gelungen und gerade für Hunde-Fans empfehlenswert.

Filmreview von: Marcus Littwin

Deutsche Veröffentlichung

Erschienen ist der Film bisher nur auf VHS bei CIC Video. Der Film ist leider sehr selten und nur noch schwer zu bekommen.

Filmbewertung

Unser Gesamteindruck:
Durchschnittliche Besucherwertung:   (163 Stimmen)
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Weitere Kommentare zum Film

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Melodie1980, 27.08.06
Hallo ! Das ist echt ein Super film, Es ist nur sehr schade das Menschen so Ihre Tiere so Abrichten können. Es wäre viel besser, wenn Hunde alle Liebevoll aufgezogen werden. Gruß Melodie1980
 
Matze, 30.10.06
Leider hält sich seitdem auch das hartnäckige Gerücht, daß die weißen Schäferhunde wirklich als Sklavenhunde gezüchtet wurden... Passiert mir als Halter eines solchen durchaus, daß ich solche Vorurteile schon zu hören bekam.
 
Otzitotz, 23.04.07
Super spannender Film mit einem fantastischen Hund. Die Story selbst ist total glaubwürdig und wirklich gut und detailliert vorgebracht. Ich finde dass der Film keine Längen hat und es zu jeder Zeit wirklich um den Hund geht. Dass er zum Schluss auf den Direktor los gegangen ist kann ich mir nur so erklären dass ihn dieser an sein voriges Herrl erinnert hat weil ihm der ähnlich geschaut hat. Ergreifend und schockierend. Ein toller Film wenn man Hunde mag.
 
Berti, 12.06.07
Der Film ist sehr dramatisch und für echte Hundefreunde wirklich berührend. Der wunderschöne Hund ist ein ganz Lieber und ist erst durch die furchtbare Abrichtung zum Killer dressiert worden. Die Aufnahmen sind extrem gut, die dramatische Musik passt sehr gut dazu, die Schauspieler- vor allem der schwarze Dresseur ist wirklich gut. Ich fand den Schluss sehr traurig, hätte mir gewünscht dass es eine Happy End gegeben hätte.
 
NetShredder, 24.08.07
In dem Bereich der beste Film, der jemals gemacht wurde, alles dabei ist meisterhaft! 1. Ein selten schöner Hund 2. Klasse Drehbuch 3. Einfach und dezent und nicht mit überdrehte (unreale) Szenen! 3. Meister Enio Morricone 4.Gute schauspielerische Leistungen, selbst die Auswahl für eigentlicher Besitzer des Hundes ist passend". Möchte hiermit denjenigen danken, der mir ermöglicht hat, diesen Film nochmal zu sehen.
 
MaxxiHaxxi1, 19.12.07
Aufgrund der sehr authentischen Hintergrundstory ist der Film kein Tierhorror im Klassischen Stil mit einem bösen Monster sondern eine dramatische Geschichte um einen armen Hund der ganz brutal und schrecklich aufgezogen worden ist. Die Szene als der Hund ausgebrochen ist, bei den Mülltonnen rum streunte und das kleine Kind nur kurz vor ihm entfernt rum lief fand ich am spannendsten.
 
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