Mamba

Originaltitel: Mamba
Herstellungsland: Italien
Erscheinungsjahr:  1988
Regie: Mario Orfini

Darsteller

Figur

Trudie Styler  Eva
Gregg Henry  Gene
Bill Moseley  Frank
  
Subgenre: Schlangen & Echsen
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Inhalt

Gene, ein reicher und erfolgreicher Geschäftsmann, wird von seiner Frau Eva verlassen. Er erträgt jedoch nicht den Gedanken, dass ihm ein anderer seine Frau wegnimmt. Bei einem skurrilen Schlangenhändler kauft er eine hochgiftige Schlange, eine Mamba. Seine neue, tödliche Waffe erprobt er direkt an dem Schlangenhändler mit Erfolg aus. Gene bringt Eva ihre Schlüssel wieder und schmuggelt die Schlange unbemerkt in die Wohnung. Sowohl Eva als auch die Schlange sind mit einem Ortungssender ausgestattet. Gleichzeitig hat er der Schlange Sexualhormone injiziert, wodurch diese deutlich angriffslustiger wird, jedoch nach einer Stunde an einer Überproduktion ihres eigenen Giftes stirbt, wenn sie kein Opfer findet, der sie das Gift injizieren kann. Gene versperrt die Tür, den einzige Ausweg aus der großen Wohnung, und sabotiert das Telefon. Gespannt verfolgt Gene auf einem Bildschirm, wie seine Ex-Frau um ihr Überleben kämpft. Sie ...

Kommentar

Mit diesem Film schuf Regisseur Mario Orfini einen außergewöhnlichen, italienischen Schlangenhorror. Der Film kommt mit gerade mal drei Schauspielern aus, wobei Evas Kampf ums Überleben im Vordergrund steht. Eva wird von Trudie Styler hervorragend gespielt, sie bringt ihre Angst sehr glaubhaft zum Ausdruck. Handlung hat der Film jedoch kaum, fast der ganze Film spielt sich in Evas Wohnung ab, wo der Regisseur die inneren Ängste bewusst ausnutzt. Der Film gliedert sich hier in zwei Phasen. In der ersten Phase ist die Schlange bereits in der Wohnung, aber Eva hat dies noch nicht bemerkt und entrinnt einige Male nur knapp ihrem Tod. In der zweiten Phase ist sich Eva der Gefahr bewusst und versucht die Schlange ideenreich zu bekämpfen. Zwar sind einige Aspekte eher unglaubwürdig, so kann Eva die Wohnung, die im Erdgeschoss liegt, angeblich nur durch die Wohnungstür verlassen, hat also keine Fenster, nur Oberlichter. Trotz der sehr wenigen Schauspielern kommen in den 80 Minuten kaum Längen auf, so dass der Film solide und spannende Unterhaltung bietet.

Filmreview von: Marcus Littwin

Trailer zum Film

Deutsche Veröffentlichung

Der Film ist zusammen mit Die schwarze Mamba unter dem Titel "Snakes in a Box" bei EuroVideo / Anolis Entertainment auf DVD erschienen.

Filmbewertung

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Weitere Kommentare zum Film

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danilson76, 31.12.05
Spannend ist die Geschichte in diesem Appartment durchaus. Andererseits ist sie teilweise unlogisch, übelst an den Haaren herbeigezogen und oft auch einfach nur lächerlich. Einmal anschauen ist ganz o.k. und dann bei "Die schwarze Mamba" kucken, wie es richtig gemacht wird.
 
..., 10.02.07
Naja...mehr fällt mir nicht dazu ein. Eigentlich war es klar, dass die Mamba die Frau nicht beißen wird, andererseits wird sehr viel auf die Spannung gesetzt, dass dies eben doch jederzeit passieren kann. War aber nicht so...naja, mich hat der Film nicht so sehr gefesselt, aber kurzweilige Unterhaltung wird geboten.
 
Lissy, 12.03.07
Ich hab den Film nur teilweise gesehen, und fand ihn voll toll!!! Aber ich frage mich wieso die Frau kein Fenster eingeschlagen hatte, um zu entkommen......auf das wäre ich sogar gekommen, naja im Film vergisst man halt alles, trotzdem is der Film Top!!!
 
Filmfreak, 14.07.07
Mir hat der Film nicht gefallen. Zwar wird Eva und auch die anderen Figuren von den Schauspielern gut verkörpert, aber irgentwie istz der Film total unlogisch und langweilig.
 
Berti, 08.01.09
Der Film ist nett, aber leider nur mittelmäßig. Die Frau führt die ganze Zeit nervige und unrealistische Selbstgespräche. Die Momente in der man die Sichtweise der Schlange sieht, sind immer von einer derart übertriebenen Musik begleitet dass man immer denkt WUNDER was! Der erste Teil ist total unglaubwürdig, übertrieben und langweilig mit vielen Längen. Erst als sie die Schlange endlich entdeckt, kommt Spannung auf. Die Schauspieler sind gut und charismatisch. Es stört auch nicht, dass sich der Hauptteil nur in der Wohnung abspielt. Das Interessanteste an dem Film ist die wirklich großartige Wohnung. Das Finale zum Schluss ist zwar vorraussehbar, aber raffiniert.
 
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