Die junge Irena Dubrovna ist aus Serbien nach New York gezogen. In ihrer Heimat gibt es eine Legende von Katzenmenschen, die bei Wut, Eifersucht und Leidenschaft zu Katzen werden und ihren Mann töten. Im Zoo lernt Sie Oliver Reed kennen. Dieser schenkt ihr eine Katze, doch diese hat Angst vor Irena. Als sie das Tier in der Zoohandlung umtauschen wollen, drehen alle Tiere durch. Irena glaubt, selbst ein Katzenmensch zu sein. Die beiden heiraten, aber aus Angst, sich in eine wilde Bestie zu verwandeln, werden die ehelichen Pflichten zurückgestellt, sie hat sogar Angst, ihren Mann zu küssen. Dieser schickt seine Frau zum Psychiater Dr. Louis Judd, der glaubt, ihr helfen zu können, doch Irena bricht die Therapie ab. Von seiner Ehe enttäuscht verliebt sich in seine Arbeitskollegin Alice Moore. Als Irena dies erfährt, bewahrheiten sich ihre schlimmsten Befürchtungen. Sie verwandelt sich in eine Raubkatze und ...
Kommentar
Katzenmenschen ist ein hervorragender s/w-Film und mittlerweile ein echter Klassiker. Es gib zu Katzenmenschen eine direkte Fortsetzung, The Curse of the Cat People (1944), die leider, soweit mir bekannt, nie auf deutsch erschienen ist, und ein Remake, Katzenmenschen (1982). Regisseur Jacques Tourneur (Stadt im Meer) schafft ohne Spezialeffekte oder Gewalt eine fantastische Stimmung, der Zuschauer wird sehr lange im Unklaren gelassen, ob Irena geisteskrank oder tatsächlich ein Katzenmensch ist. Es gibt immer nur Hinweise, die diese Vermutung unterstützen. Die Schauspieler sind wirklich gut. Amüsant fand ich den Spruch, mit dem sich Oliver Irene vorstellt, als diese ein Blatt Papier auf den Boden warf: "Lass keinen sagen, dass du schuldig bist, wenn das, was schön war, jetzt verdorben ist." Die Verwandlung zur Raubkatze wird nicht gezeigt, da lässt man dem Zuschauer lieber seine Fantasie, was sicherlich besser ist als eine schlechte Verwandlung darzustellen. 1942 waren die Möglichkeiten halt noch begrenzter. Der Film ist auf jeden Fall empfehlenswert und sehr unterhaltsam.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei Kinowelt Home Entertainment auf DVD und VHS erschienen.
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Ralf, 04.10.05
Subtil spannende, nahezu existentialistische kleine Perle des Horrorfilms und ein Paradebeispiel wie man ohne blutige Effekte suspense schaffen kann. Sehr gelungen fand ich auch Paul Schraders Neuverfilmung - warum gibt´s davon noch keine Besprechung?
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