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Inhalt
Durch die Ausrottung der Kojoten kommt es in Arizona zu einer Kaninchenplage, die den Rinderherden alles wegfressen. Da Gift auch die eigenen Herden töten würde, engagiert der Viehzüchter Cole Hillman den Wissenschaftler Roy Bennett. Dieser hat zuvor eine Insektenplage mit Fledermäusen bekämpft. Er will einige Kaninchen mit Hormonen behandeln, wodurch diese unfruchtbar werden sollen. Diese will er dann freilassen, so dass andere Tiere hierdurch infiziert werden. Doch leider entkommt ein speziell behandeltes Versuchskaninchen, dessen Nachkommen sich zu wolfsgroßen Riesenbestien entwickeln. Leider vermehren sich die Riesenviecher genau so schnell wie die kleinen, und schon bald rennt eine Herde fleischfressender Monsterhäschen durch die Gegend und frisst Menschen und Tiere. Militär und Bürger kämpfen gemeinsam gegen eine ganze Herde von Killerkarnickeln und ...
Kommentar
William F. Claxton verfilmte den Roman "The Year Of The Angry Rabbit" von Russell Braddon und schuf einen genialen Tierhorror mit Killerkaninchen. Die Idee ist genial und gut umgesetzt. Zum Einsatz kommen jede Menger echte Kaninchen, die sowohl in verkleinerten Kulissen dargestellt als auch vergrößert ins Bild reinkopiert werden. Die Bewegungen werden immer in Zeitlupe dargestellt, so dass es sogar halbwegs realistisch aussieht, auch wenn die Riesenbiester immer noch zum Knuddeln aussehen. Für einen Film aus den 70er Jahren gibt es sogar erstaunlich viele, sehr blutige Szenen. Die zum Teil recht bekannten Schauspieler wie Stuart Whitman (Die Katzengöttin, Blutrausch), DeForest Kelley, bekannt als Schiffsarzt "Pille" im Raumschiff Enterprise, und Janet Leigh (Psycho) spielen sehr ernst und überzeugend, wodurch dieses B-Movie fast glaubwürdig wäre, würde man die Effekte nicht so sehen. Obwohl der Film das Potenzial zu einem echten Kultfilm hat, ist er leider nahezu unbekannt. In Deutschland lief Rabbits nur im Kino. Bleibt also zu hoffen, dass irgend ein TV-Sender oder DVD-Label dieses Kleinod entdeckt und veröffentlicht, denn der Film macht einfach nur Spass.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film lief in Deutschland bisher nur im Kino. In Amerika ist er bei Warner Home Video auf DVD (RC 1, NTSC) erschienen (Cover siehe hier).
Filmbewertung
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