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Inhalt
Beim Tod ihrer Eltern wurden die beiden Geschwister Irena und Paul getrennt. Lange hat Paul suchen müssen, um seine Schwester nach vielen Jahren wiederzufinden. Nun ist sie zu ihm nach New Orleans gekommen, ohne zu wissen, was dies für Paul bedeutet. Auf den beiden lastet ein alter Fluch, die sie bei sexueller Erregung in schwarze Panther verwandelt. Nur durch das Töten eines Menschen können sie sich in Menschen zurückverwandeln. Lediglich die körperliche Liebe zu Ihresgleichen, also zu ihrem Bruder, löst diesen Fluch nicht aus. Doch während Paul als Panther gefangen wird und in den Zoo gesperrt wird, verliebt sich die noch jungfräuliche Irena in den Zoodirektor, ohne zu wissen, was ihr bevorsteht, und ...
Kommentar
Mit "Katzenmenschen" liefert Regisseur Paul Schrader (Dominion: Exorzist - Der Anfang des Bösen) eine beeindruckende Neuinterpretation des gleichnamigen Klassikers von Jacques Tourneur von 1942 ab. Er durchleuchtet die animalische Seite der Sexualität, die die jungfräuliche Irena entdeckt. Die Katzenmenschen, die sich bei sexueller Erregung in schwarze Panther verwandeln, lassen sich hier als Parabel verstehen. Auch die Inzest-Thematik wird hier aufgegriffen, da die Katzenmenschen nur innerhalb der Familie Sex haben können, ohne sich zu verwandeln, weshalb Irenas Bruder versucht, eine sexuelle Beziehung zu ihr aufzubauen.
Die Hauptdarsteller sind mit Nastassja Kinski (Die Braut des Satans), die hier eine grandiose Leistung abliefert und unschuldig, naiv und erotisch rüberkommt, mit Malcolm McDowell (Der Erfolgreiche, Doomsday) und mit John Heard (Todesschwarm - Heuschrecken greifen an) sehr gut gewählt. Und auch wenn Fantasy- und Horrorzutaten enthalten sind und auch mal Blut fließt, kommt der Film eher als eine Mischung aus Märchen und Erotik-Drama daher, der teils mit zeitlos schönen Bildern in Szene gesetzt ist. Dazu noch ein toller Soundtrack mit Musik von David Bowie - ein Fest für alle Cineasten.
Filmreview von: Marcus Littwin
Trailer zum Film
Deutsche Veröffentlichung
Der Film ist bei Universal aud DVD erschienen.
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Weitere Kommentare zum Film
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| Berti, 10.04.11
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| Der Film knistert tatsächlich dank der wunderschönen Nastassja Kinski vor Erotik. Dennoch finde ich ihn persönlich ein wenig zu langweilig. Langatmig, ohne große Höhen und Tiefen. Statt die ganze Zeit die sich entwickelnde Emanze zwischen ihr und dem Direktor zu zeigen, hätte ich mir gerne mehr Angriffe des Katzen- Bruders gewünscht. Die ganze Zeit wartet man bis endlich was passiert. Die einzige Verwandlungsszene ist zum Schluss als Irina sich zum ersten Mal in einen Panther verwandelt. Die Katzen sind wunderschön, so wie die Atmosphäre die ganze Zeit über. Ich schwankte trotzdem zwischen 3 oder 4 Skulls, hab mich aber dann wegen der großartigen Darsteller und der guten Musik für 4 Schädel entschieden. |
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